Der ECE-Verbrauch ist eine Richtlinie, mehr nicht. Er gibt vor, wie Sparsam man unterwegs sein kann, WENN MAN BOCK HAT. Zudem geht die ECE-Richtlinie von einem 120-Limit auf Autobahnen aus, wie es in den meisten EU-Staaten gang und gäbe ist.
In Deutschland dagegen wird mit 200 über die Autobahn geballert und dann wundert man sich, warum die Karre mal eben 40 % mehr verbraucht.
Jeder Autofahrer hat seinen ihm eigenen Fahrstil, weshalb man schon dedeswegen keinen "Einheitsverbrauch" errechnen kann. Es gibt Autofahrer, die orgeln im 3. Gang durch den Stadtverkehr, ist doch kein Wunder das da selbst Kleinwagen anfangen zu saufen.
Den ECE-Verbrauch im Alltag zu erreichen war für mich noch nie ein Problem. Auf der Autobahn Tempomat auf 130, im Stadtverkehr nicht über 2.000 U/min, vor Ampeln ausrollen lassen. So spart man Sprit - sogar mit V6, V8 und V12. Wenn man solche Autos ausfahren will, gibts genug Rennstrecken, wo man am Wochenende ein paar Runden drehen kann.
Ich habe in den USA einen Dodge Avenger R/T (3.6 Liter V6, 6,3 sek 0-100, 6-Stufen-Automatik) durch Georgia bewegt. Bei 65 Meilen schnurrte der mit 1.700 U/min über den Highway. Das Ding hat über 2.500 km rund 8 l/100 km verbraucht - bei 290 PS! Und Spaß hats trotzdem gemacht.
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