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Forderung der EU: Autohersteller sollen Spritverbrauch realistischer messen

dapdBeim Spritverbrauch liegen Herstellerangaben und Realität weit auseinander - meist verbrauchen die Autos deutlich mehr, als im Verkaufsprospekt angegeben. Nun will die EU neue Richtlinien zur Verbrauchsmessung einführen. Das erstaunliche daran: Die Industrie will das Vorhaben sogar unterstützen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...837162,00.html
  1. #110

    ...

    Zitat von Rockaxe Beitrag anzeigen
    Aufspielen als Oberlehrer (für alle) wäre etwas anderes.....
    Hier ging es um meine persönliche Meinung und Feststellungen gegenüber dem Forist "dreiliter".
    Zudem ist der Verbrauch des Motors (zumindest bei meinem KFZ) bei Schubabschaltung geringer als im Leerlauf. (0,01Liter/h gegenüber 0,6 Liter/h)
    Genau darum geht es aber!
    Klar, im Leerlauf verbaucht das Auto mehr Sprit als im Schubbetrieb.
    Aber im Schubbetrieb bremst der Motor das Auto, im Leerlauf nicht.
    Und dann gibt es den Anwendungsfall, indem das Rollen zu einem
    Gleichgewicht zw. Hangabtriebskraft und Fahrtwiderstand führt,
    der Schubbetrieb jedoch zu einer Verlangsamung führt.
    Und in diesem Moment ist der Leerlauf sinnvoller.
    Er hat da schon recht !
  2. #111

    Dr. rer. nat. phil.

    Zitat von heffer.wolf Beitrag anzeigen
    Also ich bin für mich selber zum Schluß gekommen das die Normangaben heutzutage nichts mehr mit der Realität zu tun hat, ganz egal wie einige hier meinen, mit ihrem Auto schleichen zu müssen.

    Mein alter Wagen, Bj. 98, 1600ccm, 105 Ps, Benziner, kombinierter Verbrauch laut Datenblatt 7 Liter.
    Tatsächlich war es für mich jedoch problemlos möglich ihn im Alltag und auf dem täglichen Weg zur Arbeit mit gut 6 Litern zu fahren und dazu noch nicht mal sonderlich langsam.

    Jetzt nach 13 Jahren mußte ein neuer Wagen her, ebenfalls 1600ccm, 115 Ps, Diesel.
    Kombinierter Verbrauch laut Datenblatt 4,2 Liter.
    Ich fahre weiterhin die gleiche Strecke wie mit dem alten Wagen, den angegebenen Verbrauch schaffe ich aber ums verrecken nicht, real sind es 5,3 Liter.

    Während es mir also mit dem alten Wagen gelungen war den angegebenen Verbrauch um fast einen Liter locker zu unterbieten,
    komme ich mit dem neuen Wagen nicht mal annähernd an den Normverbrauch heran, stattdessen gut ein Liter mehr.

    Für mich bedeutet das dass die heutige Normverbrauchsangabe Mumpitz ist und nicht das Papier wert ist auf das es gedruckt ist...

    Greetz

    Heffer
    Sie verbrauchen trotdem weniger. Vorher reale 6 Liter, jetzt reale 5,3 Liter. Das macht eine Ersparnis von 0,7 Litern oder rund 12%. Das einzige was sich geändert hat ist die Vergleichsbasis zum Normverbrauch. Der Fortschritt ist also da, zumal Sie auch noch knapp 10% mehr Leistung haben.
  3. #112

    Ich würde meine Fahrweise als relaxt bezeichnen. Ab und zu fahre ich gern mal schnell, aber das kommt nicht häufig vor. Auf Autobahn und Landstrasse habe ich daher wenig Probleme, die ECE-Normverbräuche zu erreichen, oder wenn ich mal einen gemütlichen Tag habe, sogar zu unterschreiten. Ich meide hohe Drehzahlen, und auf der BAB fahre ich auch bei freier Strecke meist 130, 140, selten über 160 km/h, auch wenn mein Auto 220 "schafft". Problem ist die Stadt. Durch die mannigfaltigen Beschränkungen für Autofahrer, roten Wellen etc. schaffe ich es nur nach Feierabend, gelegentlich mal in die Nähe der ECE-Norm meines Wagens zu kommen. Auf Landstrasse und BAB verbraucht mein Auto zwischen 8 und 9,5l, in der Stadt (meist fahre ich deshalb Rad) sind es oft 14, 15, auf Kurzstrecke schon mal 17! Wie gesagt, sehr abhängig davon, wie schikanös die Verkehrsführung ist. Rote Welle am Tag 15l (und das ausserhalb der Rushhour), grüne Welle spätabends 11l. Ausserdem macht ständiges unsinniges Einbremsen, also lupenreine Schikane aggressiv. Da sollten unsere Verkehrsplaner mal aufhorchen! Da ist Sparpotential, mindestens so gross wie bei einer unseligen BAB-Geschwindigkeitsbeschränkung!








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