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Forderung der EU: Autohersteller sollen Spritverbrauch realistischer messen

dapdBeim Spritverbrauch liegen Herstellerangaben und Realität weit auseinander - meist verbrauchen die Autos deutlich mehr, als im Verkaufsprospekt angegeben. Nun will die EU neue Richtlinien zur Verbrauchsmessung einführen. Das erstaunliche daran: Die Industrie will das Vorhaben sogar unterstützen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...837162,00.html
  1. #100

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Beim Spritverbrauch liegen Herstellerangaben und Realität weit auseinander - meist verbrauchen die Autos deutlich mehr, als im Verkaufsprospekt angegeben. Nun will die EU neue Richtlinien zur Verbrauchsmessung einführen. Das erstaunliche daran: Die Industrie will das Vorhaben sogar unterstützen.

    Autohersteller sollen Spritverbrauch realistischer messen - SPIEGEL ONLINE
    Und wir bezahlen die EU-Beamten tatsächlich, damit sie ich über so etwas Gedanken machen???

    - Jeder weiß, dass der angegebene Verbrauch in einer genormeten Idealsituation ermittelt wird.
    - Jeder weiß, dass man diese Idealsituation in der Realität nicht antrifft.
    - Jeder weiß, dass das Fahrzug in der praxis 30% bis 50% mehr verbraucht.

    Die EU hat einen Internetbeauftragten.

    KTvGuttenberg.

    Soll er doch allen vor dem Kauf die Plattform Spritverbrauch berechnen und Autokosten verwalten - Spritmonitor.de empfehlen. Dort findet man dann die Werte entsprechend der eigenen Fahrweise.
  2. #101

    Diese Fahrzyklen sind Quatsch

    egal wie man sie definiert und sagen nichts über den echten Spritverbrauch aus. Zum Vergleich von Autos reicht eine Kenngröße aus, z.B. Verbrauch bei 100 kmh auf dem Prüfstand. Außerdem habe ich noch nie jemand kennengelernt, der sein Auto nach dem günstigsten Verbrauch gekauft hat. Da gäbe es ja auch eine ganz einfache Lösung - kein Auto kaufen!
  3. #102

    Die Industrie sooo Selbstlos?

    Wenn keine Mehrkosten drohen, dann werden auch vertreter der Industrie zu Moralaposteln.
    Mit Lobbyarbeit von der Regierung, Miliarden Finanzspritzen getarnt als Forschungsgelder für E-Mobilität und einer Priese PR für Ökologie und Effizienz lässt es sich gut leben.
  4. #103

    Die Industrie sooo Selbstlos?

    Wenn keine Mehrkosten drohen, dann werden auch vertreter der Industrie zu Moralaposteln.
    Mit Lobbyarbeit von der Regierung, Miliarden Finanzspritzen getarnt als Forschungsgelder für E-Mobilität und einer Priese PR für Ökologie und Effizienz lässt es sich gut leben.
  5. #104

    ....

    Zitat von Thorongil Beitrag anzeigen
    1. Fahrzeuge mit mehr als 160 km/h bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit dürfen nicht mehr neu zugelassen werden. Spart Motorradtote und verdammt viel Sprit

    2. Allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen von 140 km/h

    3. Strenge Lärmauflagen für Fahrzeuge. Weg mit den Krachmopeds und den Phallus-Sportwagen mit elektronischem Sounddesign

    4. Strenge Abgasvorschriften für Fahrzeuge

    5. Harte Verbrauchsobergrenzen nach dem neuen Messzyklus. Fahrzeuge mit mehr als 10 l/100 km sind nicht mehr als Neufahrzeuge zulassungsfähig. Ausnahmen sind NICHT notwendig, bzw. lediglich für Nutzfahrzeuge wie LKW, Kraftomnibusse etc.

    Was wäre daran so schlimm?
    Was genau davon macht die Zukunft jetzt "grüner"?
  6. #105

    ...

    Zitat von jj2005 Beitrag anzeigen
    Das Fazit dieser "Studie" stimmt natürlich: Man macht den Bock zum Gärtner, wenn die Abteilung Industrie sich selbst reguliert. Aber ansonsten ist das Pamphlet wirklich lieblos zusammengeschustert, siehe insbesondere Tabelle 1. Professor Dudenhöffer hatte wohl gerade keine Zeit fürs Proofreading...

    Ansonsten bin ich der Meinung, dass Testverbräuche von Zeitschriften keineswegs genauer sind. Die idiosynkratischen Fahrstile der Herren Redakteure beeinflussen die Ergebnisse doch gewaltig ;-)
    Whaa, sorry, falsche 'Studie' :-)
    Ich hatte mal ein ähnliches Pamphlet, auch von so einem
    Ökoinstitut, dort wurde der Verbrauch NEFZ vs. FTP75 dargestellt.

    Ich habe das Paper nur kurz überflogen und es für das
    Richtige gehalten, mea culpa.
    Ich kenne (aus den Heften) den Testzyklus von AMS, der ist
    gelinde gesagt fies, da er quasi dazu prädestiniert ist,
    leistungsstarken Fahrzeuge zu bevorteilen. Klingt blöd,
    aber es gibt betriebsbereiche in denen leistungsstarke Fahrzeuge
    verbrauchsvorteile haben, der "realitätsferne" NEFZ hingegen bevorzugt Fahrzeuge, die eine relativ geringe Leistung haben.
    Daher auch der "Downsizingwahn": Ich kann dem Fahrer
    dadurch ein Fahrzeug anbieten, welches zum einen im NEFZ
    gut abschneidet und zum anderen die gewünschten Fahrleistungen
    bietet. Allerdings ist das Fahrzeug bei den gewünschten Fahrleistungen dann vom Verbrauch her eine Vollkatastrophe.
    Oder, sagen wir es so: Der Fahrer, der gerne die Leistung seines
    KFZ ausnutzt ist mit einem Fahrzeug, welches jetzt nicht unbedingt
    NEFZ-Traumwerte erreicht i.A. besser bedient als der Fahrer, der
    auf Spritsparen aus ist. Verrückte Welt ....
  7. #106

    Thema verfehlt?

    Ich verstehe die ganzen Leser nicht, die hier was zum Thema Tempolimit, Verbot von hohen PS-Zahlen etc. schreiben...

    Ja, das senkt alles den Spritverbrauch, aber darum geht es im Artikel überhaupt gar nicht! Bitte bei Bedarf nochmal lesen :-).

    Und wenn man den Spritverbrauch senken will, ohne die Autofahrer gleich mit solch sinnlosen Verboten zu gängeln, dann erhöht man am besten die Spritpreise weiter über höhere Steuern. Dann überlegt sich jeder, wie er Auto fährt und was er für ein Auto kauft. Alles andere schränkt nur weiter Freiheiten ein.
  8. #107

    Die Besserwisser

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    ...wenn gesagt wird, dass man die "theoretischen" Wert nicht erreichen kann. Ich fahre seit 1987 alle drei Jahre ein neues Auto. Mir ist es bisher jedesmal gelungen, den angegebenen Wert zu erreichen. Ist einfach eine Frage der Fahrweise. Mit 180 auf der Autobahn schaffe ich das natürlich nicht.
    Wahrscheinlich sicnd sie einer von denen, die mit 50km/h über die Landstrasse schleichen oder auf der Autobahn 5m hinter Lkwshinterherfahren, nur um zu beweisen das die fiktiven Werte der Autohersteller auch erreichbar sind.
    Unter normalen Bedingungen und normaler Fahrweise( Landstrase 100km/h, Stadt 50km/h, Autobahn 120km/h und kein Verkehrshindernis) sind die Werte nicht erreichbar.
    Das sind Laborwerte ohne Rücksicht auf Wind- und Rollwiderstand.
    Ich möchte mal sehen, wei sie den Stadtverbrauch in Berlin oder München schaffen wollen, wenn sie nicht gerade nachts um 2 durch die Stadt schleichen.
  9. #108

    Danke Herr Oberstudiendirektor,

    Zitat von Mannheimer011 Beitrag anzeigen
    Wer nicht das Potential des Rollens in bestimmten Fahrsituationen kennt, sollte sich nicht als Oberlehrer im Forum aufspielen.
    Aufspielen als Oberlehrer (für alle) wäre etwas anderes.....
    Hier ging es um meine persönliche Meinung und Feststellungen gegenüber dem Forist "dreiliter".
    Zudem ist der Verbrauch des Motors (zumindest bei meinem KFZ) bei Schubabschaltung geringer als im Leerlauf. (0,01Liter/h gegenüber 0,6 Liter/h)
    Zitat von Mannheimer011 Beitrag anzeigen
    Ich habe sogar ADAC-Spritspartrainer erlebt die es nicht wussten, d.h. aber nicht, dass Gang rausnehmen nicht sparsamer sein kann als Schubabschaltung. Das ewige undifferenzierte Empfehlen der Schubabschaltung entlarvt den Nichtexperten!
    Was Sie sicher (vor allem der letzte Satz) auch beweisen und belegen können.
    Jedenfalls behaupen Sie etwas gänzlich anderes als mir meine Verbrauchsanzeige im KFZ anzeigt (wohlgemerkt Momentanverbrauch und nicht der Durchschnittsverbrauch).
    Zitat von Mannheimer011 Beitrag anzeigen
    Es gibt sogar Hersteller von Trabant bis Porsche, die ihre Fahrzeuge in in manchen Situationen in den Leerlauf zwingen während der Fahrt.
    Booooohaaaaaa! *rofl*
    der war gut, der Witz.
    Vor allem beim Trabbi "in den Leerlauf zwingen, weil ein Trabant ja schon eine so ausgefuchste Steuerelektornik hatte, die den Fahrer "entmündigt" hat.
    Bei Porsche dürfen Sie mir ebenfalls gerne Quellen und Beweise anführen, vor allem aber auch unter welchen Fahrbedingungen diese Technik greifen sollte.

    P. S.
    Ist die Frage wer sich durch welche Aussage als Nichtexperten entlarvt, wobei ich von mir aus in keiner Weise behauptet habe Experte zu sein.
  10. #109

    Nicht korrekt

    Zitat von Harald Schmitt Beitrag anzeigen
    Das sind Laborwerte ohne Rücksicht auf Wind- und Rollwiderstand.
    Falsch !!

    Zitat Wikipedia, Thema Fahrzyklus: Für die Ermittlung des Verbrauchs eines Fahrzeugs müssen zunächst die Fahrwiderstände (Roll- und Luftwiderstand) des Fahrzeugs auf der Straße exakt ermittelt werden. Dann werden die gemessenen Fahrwiderstände auf einen Rollenprüfstand übertragen und dann ein genormter Fahrzyklus abgefahren.


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