corolla gibts ueberall
FordEin Auto, dass sich überall auf der Welt verkauft - das ist der Traum der Auto-Manager. Bisher aber sind alle Vereinheitlichungsversuche gescheitert. Nur bei Ford scheint diese Idee jetzt erstmals zu funktionieren - vor allem wegen eines Gefühls.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-854245.html
corolla gibts ueberall
weigere ich mich, Ford als innovativ zu bezeichnen. Ein nicht-teutsches Auto KANN gar nicht gut sein!
Japaner sind Schrott
Koreaner sind überhaupt keine Gefahr
Die anderen Europäer - nee!
Hör mir auf mit den Amischlitten
Chinesen und Inder - kopierter Dreck.
..und eigentlich sind WIR Fußballweltmeister..
in Deutschland wohl aktuell nicht (mehr unter diesem Namen). Passat, Jetta, Skoda Fabia, Oktavia, Ford Fiesta etc. gibt's auch fast überall aber nicht alles was den gleichen Namen trägt ist auch gleich. Anschauliches Beispiel: US Passat vs. EU Passat. Die Karren müssen eben den unterschiedlichen Anforderung und Ansprüchen der jeweiligen Märkte genügen, und müssen sich auch dort rentabel produzieren und vertreiben lassen und das alles eben möglichst zentral gesteuert und gleichgeschaltet in der Entwicklung - das ist eben die Kunst. Es geht um den kleinsten gemeinsamen Nenner. Toyota hat das natürlich schon extrem gut drauf, VW, GM, Ford u.A. sind da aber auch nicht erst seit gestern mit beschäftigt....
Warum sieht der Mondeo/Fusion vorne nur fast aus, wie der Mitsubishi Lancer?
NV 200, gefertigt in Japan, Spanien, China, Mexico und wer- weiß-wo gefertigt und designiertes offizielles neues New York Taxi, kann man mit Fug und Recht als Weltauto bezeichnen. Ebenso den Micra, der in vier Ländern gefertigt (interessanterweise nicht in Japan) und in 160 Ländern angeboten wird.
Brav die Meldung der Marketingabteilung abgetippt ... dann klappt's auch mit den Einladungen der Autobauer. Der Autor, der unter dem Pseudonym "Tom Grünweg" (nein, nicht originell) schreibt, ist mal wieder gewohnt oberflächlich und fehlerhaft (Tipp: es geht nicht um Synergien). Es gibt halt keinen "Motorjournalismus".
Nein, csentis lag mit seiner Aufzählung schon richtig. Tatsächlich ist das Vorbild für Mullalys Strategie der 3er BMW: Der Wagen ist sicherlich Geschmackssache. Vielen wird er z.B. zu klein sein. Auch der Heckantrieb ist sicher nicht jedermanns Sache. Und der Preis ist gesalzen. Aber der Wagen ist einfach gut gemacht, und es gibt auf der ganzen Welt Leute, die ihn so schätzen, wie er ist. Ford versucht jetzt halt dasselbe, wie man z.B. am Focus sieht: Ein gut gemachtes Auto, das allerdings relativ teuer ist und ein umstrittenes Styling hat, und das Nutzwert und Übersichtlichkeit mehr der Sportlichkeit opfert, als man das von einem klassischen Volumenmodell erwarten würde. So ein Auto wird einem Golf auf einem bestimmten Markt niemals gefährlich werden können, weil er nicht massenkompatibel genug ist. Aber wenn Ford jedes Jahr weltweit 2 Millionen Leute findet, die den Focus oder eines seiner Derivate Klasse finden und dem Auto eine Chance geben, ist die Entwicklung ein Erfolg. Momentan sieht es so aus, als ob das Konzept aufgehen könnte.
Nur lesen können reicht nicht, man muss es auch verstehen.
Der Autor beschreibt haargenau die Synergie nach Wiki,
Zitat: "bezeichnet das Zusammenwirken von Lebewesen, Stoffen oder Kräften im Sinne von „sich gegenseitig fördern“ bzw. einen daraus resultierenden gemeinsamen Nutzen."
Die Deutschen Entwickler entwickeln einen Turbomotor mit hoher Treibstoffeffizienz und der wird dann auch in USA, Asien usw. eingesetzt. Eine Entwicklungsabteilung statt bisher 2/3 arbeitet an einem Produkt, statt wie früher 3 Entwicklunsgabteilungen an 3 Turbomotoren gearbeitet haben. Der Author beschreibt und bezeichnet das also völlig korrekt.
Mengenrabatt gibt es auf den Einkauf entsprechender Mengen an Material. Was natürlich auch stattfindet wenn man eine Bodengruppe nun weltweit meinetwegen 3 Millionen mal statt 1 Million mal bauen kann. Allerdings sinken auch bereits die Einkaufspreise, je nach Einkaufsstrategie wird also ein Mengenrabatt mehr oder weniger Einfluss haben auf niedrigere Materialkosten haben.
Skaleneffekt: Der hier wohl gemeinte Skaleneffekt eines anderen Vorredners basiert zwar auch auf größeren Mengen, hat aber wiederum nichts mit Mengenrabatten zu tun. Der Fixkostenanteil an den Gesamtkosten eines Produktes sinkt anteilig, zum Beispiel die Abschreibungskosten.
Alle diese Effekte werden eintreten oder sind Ziel und noch ein Paar mehr, beschrieben hat der Autor inhaltlich aber tatsächlich nur einen Synergieffekte.
die Betriebswirtschaft nennt das nicht Synergieeffekte, sie nennt das large-scale production.