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Ford Taunus GXL, Baujahr 1973: Wasserscheues Liebhaberstück

Mit dem Ford Taunus GXL bereitete SPIEGEL-ONLINE-Leser Christian Hamster nicht nur sich, sondern auch seinem Vater eine Überraschung. Seit Restaurierung achtet der Besitzer darauf, dass sein*Kultauto möglichst wenig*Regen abkriegt - denn schon einmal musste er mit ansehen, wie ein Auto dem Wasser zum Opfer fiel.*

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...749957,00.html
  1. #1

    Schöne Autos ...

    Die Knudsen-Taunusse waren wirklich schöne und bequeme Autos. Ich selbst hatte Anfang der 80er drei Stück hintereinander (1600er Limousine, Kombi und noch mal Coupé). Das Mistige an den Autos war nur, dass der Zahnriemen bei allen drei Fahrzeugen ohne Vorwarnung riss und jeder in den Schredder wandern musste. Das war ein absoluter Schwachpunkt an den Autos. Aber ich hatte für den ersten 200 Mark bezahlt, für den zweiten 1000 und den dritten gab's umsonst.
  2. #2

    so mußte ein Taunus aussehen, damals

    Ich bin kein Ford-Fan, werde es wohl auch nie werden. es sei denn mir fällt ein Mustang GT500 Shelby in weiß mit blauen Streifen vor die Füße, Baujahr um 69.

    Ich kann mich noch gut an dieses Modell und die farbe erinnern, ich habe ein gleichfarbiges Modellauto als Coupe. Ich selbst fuhr damals einen Audi 80 GL, 85 PS 4-Zyl. Leichtbau (850 kg). Der erste davon hielt nur 10 Monate, dann traf ihn seitwärts ein VW Bus T1. Der war damals iberisch rot und er hatte beige Sitze, weil er schon vom Händler so vorbestellt war. Auch den zweiten 80 GL konnte ich mir nicht selbst zusammenstellen, weil es ja schnell gehen musste. Statt Schiebedach, Verbundglas und Radio hatte er "nichts". Es war ein leicht cremigigweißer Vorführwagen mit traumhaft häßlichen roten Sitzen. Aber er hatte einen Vorteil, der sich erst später herausstellte. Audi hatte in das Händlerfahrzeug, warum auch immer, eine schärfere Nockenwelle einfgebaut. Er war also getunt. Statt 85 hatte er gefühlte 90 PS und einige 1000 DM später auch Recaros, Bilstein Fahrwerk, Kassettenradio (damals ganz neu auf dem Markt), Breitreifen und Frontspoiler. Riesige hell 192mm Zusatzscheinwerfer zierten die Front und Motorhaube und Räder sowie Einrahmungen der Fenster waren hellrün lackiert worden. Ein RAID Lederlenkrad und einen damals nicht serienmäßigen Drehzahlmesser bekam er auch. Für Orientierungsfahrten kam später noch ein Ölwannenschutz dazu.

    leider ist der Wagen schnell verrostet, aber ich bin damit 120.000 km gefahren. Die 70er waren schon eine tolle Zeit für Autos. Der Ascona A war auch Klasse.
  3. #3

    Ein Traum

    Ein Traum von einem Auto. Herrlich.
  4. #4

    Pixeln

    Wenn schon die Nummerschilder verpixelt werden, dann auch bei Bild 3
  5. #5

    danach

    konnte man Ford vergessen,diese waren allerdings noch robust und gut gewartet auch gar nicht so versoffen.Ich hatte auch mehrere Taunus,auch mein Lieblingsmodell war ein Knudsen,ein Coupe mit 6 Zylinder und Bilsteinfahrwerk.Hätte ich den Platz gehabt,wäre er heute noch meiner.
  6. #6

    Mein Knudsen

    im Jahr 78 war dunkelgrünmetallic mit schwarzem Vinyldach und hat mindestens 17 Liter/100 km gesoffen. War aber nicht stabil genug für einen Betonpfeiler :-)).
  7. #7

    schöön!!!

    Eine wunderschöne Geschichte und ein ebensolches Auto! Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten noch existierenden Taunus tiefergelegt und völlig verunstaltet sind.

    Herrn Hamster herzlichen Glückwunsch zu diesem Wagen.
  8. #8

    um himmels willen -

    wenn ich mich an diese kiste erinnere, wird mir able.
    aber ich gebe zu, damals fand ich den auch schoen :(
  9. #9

    Design oder nicht sein

    Zitat von frank_lloyd_right Beitrag anzeigen
    wenn ich mich an diese kiste erinnere, wird mir able.
    aber ich gebe zu, damals fand ich den auch schoen :(
    Schon damals war das Design heftig umstritten gegenüber dem schlichteren Vorgänger 12M / 15M P6. Mein Vater hatte sich 1972 von Ford für immer verabschiedet. Die Qualität ließ doch stark zu wünschen übrig. Seine beiden letzten Fahrzeuge P4 und P6 hatten ihn mit diversen Kleinteilen und Radlagerschäden genervt, der P6 brauchte sogar einen neuen Motor wegen eines schadhaften Kühlwasserschlauches, der mitten auf der Autobahn berissen war.

    Ford hat den Taunus später noch formal überarbeitet, er war insgesamt sehr erfolgreich.








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