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"Forbes"-Umfrage: Hedgefonds-Manager verdienen trotz Krise Milliarden

APHedgefonds erlebten 2011 eines ihrer schlechtesten Jahre. Dennoch machten die Fonds-Chefs Gewinne, von denen Kollegen in anderen Branchen nur träumen können. Top-Verdiener war Raymond Dalio mit drei Milliarden Dollar. Einige Starzocker dagegen rutschten dramatisch ab.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...818626,00.html
  1. #80

    Zitat von mr midas Beitrag anzeigen
    Sie sehen irgendwie gar nicht aus wie rücksichtslose Kapitalverbrecher ?
    Ich verstehe nicht wie jemand so wichtig sein kann, dass er im Jahr mehr verdient als 100.000 Kleinverdiener !!!
    Das ist hochgradig unanständig °!°
    und wo ist das problem? wenn apple zum beispiel 20mrd gewinn macht , wo ist das problem? werden sie halt unternehmer , wenn sie meinen es wäre so einfach millionen zu verdienen.
  2. #81

    der erste Stein?

    Zitat von Halodri73 Beitrag anzeigen
    Was haben Sie heute getan, um den Hunger in Afrika zu lindern? Kondome gespendet, oder eine Schule gebaut? Der Grund für millionenfachen Hunger in Afrika ist mitnichten das Jahressalär eines Fondsmanagers. Und nicht nur deshalb hinkt dieser Vergleich gewaltig.
    Ist ein bißchen so wie:" Du isst gefälligst auf, was ich auf Deinen Teller lege, die Kinder in Afrika verhungern schließlich"
    ( einzig gute Gegenfrage: "Was bringt es den Kindern dort, wenn ich fett werde??")
    so wenig was ich heute was für Afrika gebracht habe, so wenig kann ich einen "fetten" Banker davon überzeugen, dass sein primitiv gestricktes Denkmuster nur vorzeigt, dass er sich über die wahren Zuständen in der Welt sein eigenes Ruhekissen gebastelt hat, um hierin seine Gier Träume zu befriedigen. Da kommt die Occupy Wall Street Bewegung nicht von ungefähr, es zielt auf diese Ruhekissen. Die Unruhen in der ganzen Welt kommen nicht von ungefähr, Jahressalär eines Fondsmanagers wirken als Felsbrocken....
  3. #82

    Zitat von ...ergosum Beitrag anzeigen
    - denn es muß heißen:
    "Hedgefonds_manager verdienen WEGEN der Krise UND dem steten Geldzufluß dank der Politiker Milliarden."

    Nebenbei gefragt, - WOHER .....
    vielleicht hat er weil er schlau war aktien von apple erworben. die sind halt massiv gestiegen im letzten jahr.
    oder von irgnedwelchen anderen unternehmen.
    wo soll da das problem sein? mittlerwiele muß man sich schon wohl beschimpfen lassen, wenn man keine verluste anhäuft?
  4. #83

    -

    Zitat von kuac Beitrag anzeigen
    Wenn Daimler AG im Jahr 4 Milliarden Euro Gewinn macht, habe ich kein Problem damit. Weil, dafür Daimler 270000 Arbeitsplätze schafft. Aber, wenn ein Finanzhai im Jahr 3 Milliarden verdient, dann ist das ist ein Problem für die Gesellschaft. Weil damit kaum Arbeitsplätze entstehen. Solche Tätigkeiten haben mit der Realwirtschaft gar nichts zu tun und damit nutzlose Abzockerei. Der Schaden davon trägt aber die Allgemeinheit.
    Nein. Herr Dalio verwaltet 120 Millarden Dollar, dahinter stehen Millionen Menschen, die für das Alter sparen. Diese konsumieren im Alter. Diese fallen dem Staat später nicht zur Last. Davon profitiert der Staat massiv.
    Alterssicherung ist ein wichtiges Bedürfnis des Menschen.
    Gründer großer Unternehmen, die "wichtige Bedürfnisse" des Menschen befriedigen, verdienen eben viel und werden Millardäre. Dies gilt auch für Bill Gates, Steve Jobs, die Aldi-Brüder etc...
  5. #84

    @Jonny_C

    Zitat von Jonny_C Beitrag anzeigen
    Wo ist das Problem ?
    Es haben ja viele Menschen meinem Vertrag zugestimmt.
    Das hätten sie ja nicht machen müssen, oder sie hätten mir auch nicht ihr Geld geben müssen, damit ich es vermehre.
    Was ist daran unanständig ?.
    Sie verstehen die Hintergründe nicht: Dieses Geld fehlt in der Realwirtschaft und fällt nicht vom Himmel. Durch höhere Preise, niedrigere Löhne, längere Arbeitszeiten usw. sind wir alle an dieser Finanzierung beteiligt. Ich(!) bin da gar keinen Vertrag eingegangen.
  6. #85

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hedgefonds erlebten 2011 eines ihrer schlechtesten Jahre. Dennoch machten die Fonds-Chefs Gewinne, von denen Kollegen in anderen Branchen nur träumen können. Top-Verdiener war Raymond Dalio mit drei Milliarden Dollar. Einige Starzocker dagegen rutschten dramatisch ab.

    "Forbes"-Umfrage: Hedgefonds-Manager verdienen trotz Krise Milliarden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ich bin nun wirklich grundsätzlich ein Anhänger des marktwirtschaftlichen Systems - zumindest einem ausgewogenem, reguliertem mit sozialem Schwerpunkt.

    Die Tatsache, dass ein einzelner Mensch in einem Jahr den wirtschaftlichen Wert von 3 Milliarden Dollar "erhalten" kann (denn von verdienen kann in einem solchen Zusammenhang wohl keine Rede mehr sein), zeigt allerdings, wie pervertiert die Entwicklung des aktuellen Systems ist.
  7. #86

    Zitat von juxeii Beitrag anzeigen
    Das mag schon sein, dies hat aber mit meiner Feststellung nichts zu tun.
    Ob der Inverstor "anständig" oder "unanständig" ist, spielt für das Geldverleihen gegen Aktien keine Rolle.
    Auch dieser Investor will sein Geld wiedersehen, sonst könnte er es ja auch gleich verschenken aufgrund seiner Anständigkeit, oder?


    Es ging auch nicht um Unternehmer, sondern um diejenigen, die den Unternehmern Geld leihen. Bitte lesen Sie nochmals genauer.
    Na aber, der Unterschied zwischen Unternehmer und Investor ist doch künstlich. ... Sie wissen schon, was ich meine. Es geht hier um den Unterschied zwischen langfristigen seriösen Anlagestrategien (z.B. Investieren in Zukunftsmärkte der Realökonomie) und Streben nach zweifelhaftem kurzfristigem Gewinn (z.B. Wetten auf Staatsbankrott). Das ist und bleibt ein Unteschied - Zocker und seriöse Investoren sind grundverschieden, und das ist auch gut so, ansonsten hätte Marx Recht gehabt..
  8. #87

    Zitat von juergenwolfgang Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht unbedingt NEID sagen.
    Aber angesichts der Umverteilung von unten nach oben....
    Viele von unten müssen sparen zu Gunsten weniger von oben.
    Firmen zahlen Dumpinglöhne um Milliarden Gewinne an wenige zu zahlen.

    Es hat nichts mit Neid zu tun.

    Wer arbeitet und erarbeitet diese Milliarden Gewinne??
    Was hat Der/Die, welche die Gewinne einstecken, gearbeitet??, erarbeitet??
    auser sein schon vieles Geld zu investieren und danach noch mehr Geld wieder zu investieren, um dann dieses viele Geld wieder zu investieren??
    Dies ganze Geld fehlt im Umlauf! es fehlt einfach den Menschen die es erarbeitet haben.
    wissen sie, als aktionär sind sie miteigentümer einer firma. und oh wunder als eigentümer möchte man auch was vom gewinn seiner firma abhaben.
  9. #88

    Wissenloses neidisches Gebabbel, meistens, habe nicht alle Kommentare gelesen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hedgefonds erlebten 2011 eines ihrer schlechtesten Jahre. Dennoch machten die Fonds-Chefs Gewinne, von denen Kollegen in anderen Branchen nur träumen können. Top-Verdiener war Raymond Dalio mit drei Milliarden Dollar. Einige Starzocker dagegen rutschten dramatisch ab.

    "Forbes"-Umfrage: Hedgefonds-Manager verdienen trotz Krise Milliarden - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ich denke, dass die wenigsten hier überhaupt wissen, was Hedgefonds machen.
    Ausserdem ist die Bandbreite dessen, was sie tun, weitgehend von den Risikobereitschaften ihrer jeweiligen Kundschaft abhängig.
    Von einer klassischen, risikoarmen Anlage bis hin zu hochspekulativen, derivaten Anlageformen.
    Im Prinzip unterscheiden sich die Hedgefonds ein wenig von Investmentbanken in ihren Geschäftsprinzipien, jedoch nicht gravierend.
    Bevor ein Banker zu einem Hedgefondmanager werden kann, muss er über ein enormes Wissen verfügen.

    Weiterhin muss er in der Lage sein, das Vertrauen von institutionellen Anlegern zu gewinnen, weil die ihm nämlich meist Beträge von mehreren Millionen Euro oder Dollar bis hin zu Milliardenbeträgen anvertrauen.

    Wer von den Meckerern hier könnte das, Millardenbeträge von institutionellen Anlegern erhalten ? Ich kanns nicht.

    Und dann muss er noch wissen, wo er es mit dem höchsten Ertragsvolumen im richtigen Verhältnis zur gewünschten Risikobereitsschaft der Anleger investiert.

    Damit kann er 100 x mal mehr als die meisten Meckerer hier.

    Wenn das ebenfalls einer kann hier, möge er Hedgefondsmanager werden. Dann hat er keine Zeit mehr, unqualifizierte Schelte loszulassen.

    Die zu verurteilenden derivaten Geschäfte sind Credit default swaps, weil sie nicht einer Börsenaufsicht unterliegen, das ist falsch. Ebenso sind die Überangebote von sogenannten Zertifikaten, 100.000 verschiedene Produkte, auch weitgehend überflüssig, und ausser den Emittenten versteht sie sowieso keiner. Weiterhin die verbrieften Milliardenkreditpakete für Hypotheken, falls es die noch geben sollte.

    Ansonsten unterliegen auch derivate Märkte ihren Ordnungen und seien Sie gewiss, es gibt 90 % Verlierer, die Geld verzocken und die Koryphäen, über die man in Schlagzeilen liest, das ist die Ausnahme.
  10. #89

    -

    Zitat von nic Beitrag anzeigen
    tja, deswegen haben wir weltweite Finanzkrisen. Irgendwo muss das Geld für diese Kreaturen ja herkommen. Verglichen mit dem Vermögen welches 1% der Deutschen besitzen, ist das aber nur ein Klacks.
    Das wäre schön. Deutschland hat gut 2000 Mrd. Euro Schulden, 10% davon sind 200 Mrd. Das reicht nicht ganz.
    Da kann man mal sehen, wie gewaltig der Schaden ist, den Politiker so anrichten.


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