APHedgefonds erlebten 2011 eines ihrer schlechtesten Jahre. Dennoch machten die Fonds-Chefs Gewinne, von denen Kollegen in anderen Branchen nur träumen können. Top-Verdiener war Raymond Dalio mit drei Milliarden Dollar. Einige Starzocker dagegen rutschten dramatisch ab.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...818626,00.html
so wenig was ich heute was für Afrika gebracht habe, so wenig kann ich einen "fetten" Banker davon überzeugen, dass sein primitiv gestricktes Denkmuster nur vorzeigt, dass er sich über die wahren Zuständen in der Welt sein eigenes Ruhekissen gebastelt hat, um hierin seine Gier Träume zu befriedigen. Da kommt die Occupy Wall Street Bewegung nicht von ungefähr, es zielt auf diese Ruhekissen. Die Unruhen in der ganzen Welt kommen nicht von ungefähr, Jahressalär eines Fondsmanagers wirken als Felsbrocken....
Nein. Herr Dalio verwaltet 120 Millarden Dollar, dahinter stehen Millionen Menschen, die für das Alter sparen. Diese konsumieren im Alter. Diese fallen dem Staat später nicht zur Last. Davon profitiert der Staat massiv.
Alterssicherung ist ein wichtiges Bedürfnis des Menschen.
Gründer großer Unternehmen, die "wichtige Bedürfnisse" des Menschen befriedigen, verdienen eben viel und werden Millardäre. Dies gilt auch für Bill Gates, Steve Jobs, die Aldi-Brüder etc...
Ich bin nun wirklich grundsätzlich ein Anhänger des marktwirtschaftlichen Systems - zumindest einem ausgewogenem, reguliertem mit sozialem Schwerpunkt.
Die Tatsache, dass ein einzelner Mensch in einem Jahr den wirtschaftlichen Wert von 3 Milliarden Dollar "erhalten" kann (denn von verdienen kann in einem solchen Zusammenhang wohl keine Rede mehr sein), zeigt allerdings, wie pervertiert die Entwicklung des aktuellen Systems ist.
Na aber, der Unterschied zwischen Unternehmer und Investor ist doch künstlich. ... Sie wissen schon, was ich meine. Es geht hier um den Unterschied zwischen langfristigen seriösen Anlagestrategien (z.B. Investieren in Zukunftsmärkte der Realökonomie) und Streben nach zweifelhaftem kurzfristigem Gewinn (z.B. Wetten auf Staatsbankrott). Das ist und bleibt ein Unteschied - Zocker und seriöse Investoren sind grundverschieden, und das ist auch gut so, ansonsten hätte Marx Recht gehabt..
Ich denke, dass die wenigsten hier überhaupt wissen, was Hedgefonds machen.
Ausserdem ist die Bandbreite dessen, was sie tun, weitgehend von den Risikobereitschaften ihrer jeweiligen Kundschaft abhängig.
Von einer klassischen, risikoarmen Anlage bis hin zu hochspekulativen, derivaten Anlageformen.
Im Prinzip unterscheiden sich die Hedgefonds ein wenig von Investmentbanken in ihren Geschäftsprinzipien, jedoch nicht gravierend.
Bevor ein Banker zu einem Hedgefondmanager werden kann, muss er über ein enormes Wissen verfügen.
Weiterhin muss er in der Lage sein, das Vertrauen von institutionellen Anlegern zu gewinnen, weil die ihm nämlich meist Beträge von mehreren Millionen Euro oder Dollar bis hin zu Milliardenbeträgen anvertrauen.
Wer von den Meckerern hier könnte das, Millardenbeträge von institutionellen Anlegern erhalten ? Ich kanns nicht.
Und dann muss er noch wissen, wo er es mit dem höchsten Ertragsvolumen im richtigen Verhältnis zur gewünschten Risikobereitsschaft der Anleger investiert.
Damit kann er 100 x mal mehr als die meisten Meckerer hier.
Wenn das ebenfalls einer kann hier, möge er Hedgefondsmanager werden. Dann hat er keine Zeit mehr, unqualifizierte Schelte loszulassen.
Die zu verurteilenden derivaten Geschäfte sind Credit default swaps, weil sie nicht einer Börsenaufsicht unterliegen, das ist falsch. Ebenso sind die Überangebote von sogenannten Zertifikaten, 100.000 verschiedene Produkte, auch weitgehend überflüssig, und ausser den Emittenten versteht sie sowieso keiner. Weiterhin die verbrieften Milliardenkreditpakete für Hypotheken, falls es die noch geben sollte.
Ansonsten unterliegen auch derivate Märkte ihren Ordnungen und seien Sie gewiss, es gibt 90 % Verlierer, die Geld verzocken und die Koryphäen, über die man in Schlagzeilen liest, das ist die Ausnahme.