REUTERSAldi-Gründer Karl Albrecht hat es zurück in den Club der zehn reichsten Menschen der Welt geschafft. Im "Forbes"-Ranking der Milliardäre belegt der verschwiegene Einzelhändler Platz zehn. Sein Vermögen wird auf 25,4 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt steigt die Zahl der Superreichen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...819998,00.html
es fällt angesichts solcher Zahlen in der Tat schwer, solche Gedanken nicht zuzulassen und mir fällt auch kein Gegenargument ein.
Aber diesen Leuten wurde das Geld auch nicht geschenkt - sie hatten die richtigen Ideen zur richtigen Zeit - jahrelange Fleiß, Mühen und natürlich auch sehr viel Glück nicht zu verachten - von daher - schaut auf euch selbst, anstatt wieder eine Neid-Verteilungsdebatte anzustossen.
In der Regel spenden diese schwerreichen Menschen auch Unsummen und beschäftigen mehrere Stiftungen. Ich bin einfach grundsätzlich gegen solche rotgefärbten Gleichverteilungsdebatten, auch wenn die Zahlen natürlich erdrückend sind.
Es gibt nur drei Quellen des Reichtums:
1. Kunden übers Ohr hauen
2. Lieferanten ausquetschen
3. Mitarbeiter ausbeuten
dass dieser Reichtum durch eigenen Fleiß entstanden ist, wage ich zu bezweifeln. Dann wären viele Arbeiter Millionäre.
Dies ist Manchester-Kapitalistmus in Reinstkultur. Und der "rote" Spiegel feiert es auch noch.
Mir tut es fast leid, wenn ich sehe, daß jemandem die Vorstellung, Werte zu schaffen, so fremd ist, daß er nicht nur für sich, sondern auch für alle anderen sicher ist, so etwas Gutes könne nie geschehen, und jeder Gewinn sei nur die Kehrseite eines Verlustes.
Ganze Welten bleiben Ihnen verschlossen.
1. Offensichtlich sind die Produkte der Herrschaften gefragt. Ich, zum Beispiel, gehe auch hin und wieder zu Aldi ohne, dass ich mich übers Ohr gehauen fühle
2. Es ist eine freie Marktwirtschaft. Niemand ist gezwungen ein Geschäft zu machen, dass er nicht will. Wenn die Lieferanten alle "ausgequetscht" würden, würde entweder bald niemand mehr da sein oder niemand mehr Geschäfte machen mit den Herrschaften
3. Jein. Vor allem in Ländern möglich die weniger strenge Arbeitsgesetze haben. Allerdings überwiegen nicht immer die negativen Effekte. China wäre niemals dort wo es jetzt steht, wenn es nicht einige "harte" Jahre durchgemacht hätte. Und die meisten Arbeiter in China verdienen lieber ein paar Dollar am Tag, als dass sie wie zu Maos seeligen Zeiten als Bauern verhungern.
Große Vermögen sollten stark besteuert werden, aber grundsätzlich verwerflich finde ich das nicht.