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Foodwatch-Studie: Fast alle Kinder-Lebensmittel sind zu süß und fett

Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...820932,00.html
  1. #400

    Zitat von Dinkelkörnchen Beitrag anzeigen
    Das, was man normalerweise unter "Backpulver" versteht, ist dieses hier:
    Ich weiss nicht was an Diphosphat so schlimm sein soll. Ist doch mehr oder weniger das selbe wie Weinstein. Nach Meinung meiner Liebsten (Aerztin) ist es sogar vertraeglicher und bekoemmlicher und macht keinen komischen Belag auf den Zaehnen.
  2. #401

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Es gibt fuer einen Grossteil der Menschen tatsaechlich keine Alternative.
    ...Allerdings gibt es da (leider) auch so um die 3 Millionen Mitberliner die in 70 Quadratmeter grossen Mietwohnungen "hausen", 10 Stunden taeglich arbeiten und nach Abzug von Miete, Strom und Sprit vielleicht 300 Euro im Monat uebrig haben.
    Die MUESSEN halt einfach im Penny einkaufen und ab und an Fruchtyoghurt fuer 15Cent/Becher an ihre Kinder verfuettern.
    ...Solche Umstaende scheinen Sie absichtlich auszublenden.
    Ich lebe am Rande des Ruhrgebiets und arbeite in der Kinder- und Jugendhilfe gerade mit ebensolchen Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben.
    Es ist mittlerweile weit verbreitet, daß Leute nicht die geringste Ahnung haben, wie man Essen zubereitet. Die kaufen dann das teure Fertigzeug. Also üben wir, wie man das selbst macht- früher gab es Hauswirtschaftsunterricht in der Schule, heute weiß oft nicht mal mehr die Oma, wie man einen Hefeteig zusammenknetet und greift zur Fertigpackung.
    Abgesehen davon, daß für diese Familien auf einmal viel mehr Geld im Monat übrig bleibt für andere Dinge, bemerkt man drastische Veränderungen bei den Kindern, was Verhalten und Konzentrationsfähigkeit angeht. Und beim Gewicht.
    Also alles in allem sind die Erfahrungen nur positiv.
    Ich für mich als erwachsene Person komme übrigens mit 70 Euro monatlich aus, dabei kaufe ich sogar nur Biolandgemüse und ebensolchen Käse, was ja bekanntlich weit teurer ist als das normal erzeugte Gemüse aus dem Discounter.
    Also gibt's da durchaus noch Sparpotential, wenn man bei den Grundzutaten noch auf den Preis guckt.
  3. #402

    Zitat von Dinkelkörnchen Beitrag anzeigen
    ....... früher gab es Hauswirtschaftsunterricht in der Schule, heute weiß oft nicht mal mehr die Oma, wie man einen Hefeteig zusammenknetet und greift zur Fertigpackung........
    na, na - ich muß doch sehr bitten....[omi greift höchstens zur fertigpackung bei streuselkuchenteig, weil sie das mit den streuseln noch nie richtig hinbekommen hat :-)]

    das mit dem hauswirtschaftsunterricht stimmt, da haben sie recht. witzigerweise gab es den unterricht zu einer zeit, wo die frauen und mütter zu hause waren, und die männer das geld angeschafft haben. seitdem diese modell aber zur staatszerstörenden lebensform erklärt wurde, wird natürlich zu hause weniger gekocht.

    so hat eben jede medaille ihre 2 seiten.
  4. #403

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Es gibt fuer einen Grossteil der Menschen tatsaechlich keine Alternative.
    Wenn ich nur mein eigenes Leben sehe, dann vielleicht schon. Ich bin naemlich auch in der gluecklichen Lage am Stadtrand von Berlin zu wohnen und meine eigenen Huehner halten zu koennen. Wenn ich wollte auch eine eigene Kuh und ein eigenes Schwein. Ist mir aber eindeutig zu stressig. Ausserdem bin ich 6-7 Monate im Jahr nicht da.
    Allerdings gibt es da (leider) auch so um die 3 Millionen Mitberliner die in 70 Quadratmeter grossen Mietwohnungen "hausen", 10 Stunden taeglich arbeiten und nach Abzug von Miete, Strom und Sprit vielleicht 300 Euro im Monat uebrig haben.
    Die MUESSEN halt einfach im Penny einkaufen und ab und an Fruchtyoghurt fuer 15Cent/Becher an ihre Kinder verfuettern.
    Von diesen Leuten koennen Sie ganz einfach nicht verlangen, sich eine Yoghurtmaschine anzuschaffen(fuer Leute wie Sie oder mich natuerlich keine Frage, ich liebe meinen selbstgemachten Yoghurt!) und sich eine halbe Stunde pro Tag damit zu beschaeftigen.
    Solche Umstaende scheinen Sie absichtlich auszublenden.
    einen aspekt haben sie vergessen, wenn jetzt jeder anfinge, seine yoghurts selber zu machen käme wieder die öko-fraktion daher und würde darüber lamentieren, daß zuviel energie vergeudet würde.

    aber nicht bei dinkelkörnchen, ich denke, daß dinkelkörnchen den joghurt im bett unter eltichen lagen handtüchern und decken reifen lässt.....
  5. #404

    Ich gebe Ihnen recht, dass Leute mit wenig Geld häufig noch Sachen kaufen, die Geldverschwendung sind, wenn ich etwa in der Kühltheke vorgekochte Bratkartoffeln sehe, die man nun in der Tat problemlos selber machen kann.

    Aber: Wenn Sie eine Familie satt bekommen wollen und daraus keinen Vollzeitjob machen, dann müssen Sie über kurz oder lang auch noch anderes als ganz frisch vom bäuerlichen Nachbarn erzeugtes Zeugs kaufen.

    Und ich wiederhole mich nur ungern: es ist nicht möglich, alle oder auch nur viele Menschen so zu ernähren.


    Zitat von Dinkelkörnchen Beitrag anzeigen
    Ich lebe am Rande des Ruhrgebiets und arbeite in der Kinder- und Jugendhilfe gerade mit ebensolchen Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben.
    ...
    Also gibt's da durchaus noch Sparpotential, wenn man bei den Grundzutaten noch auf den Preis guckt.
  6. #405

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    aber nicht bei dinkelkörnchen, ich denke, daß dinkelkörnchen den joghurt im bett unter eltichen lagen handtüchern und decken reifen lässt.....
    Geht auch super und ohne Energieeinsatz in einer Thermoskanne.
    Allerdings muss man da auf peinliche Sauberkeit achten, und das kostet (Warmwasser) wahrscheinlich mehr Energie als die 10 Watt einer Yoghurtmaschine.
    Am besten ists natuerlich in meinem Domizil in Ecuador.
    Da stellt man die Milch mit den Kulturen drin einfach hin und nach 10 Stunden ist der Yoghurt fertig. Die Tagestemperatur ist optimal dafuer.
    Leider natuerlich auch fuer Schimmel...
  7. #406

    Ich finde es immer schade, wenn Diskussionen dadurch aus dem Ruder laufen oder einfach für andere uninteressant werden, weil ein paar wenige Leutchen meinen, darüber streiten zu müssen, welche Promilleanteiländerung richtig wäre und dabei völlig vergessen, dass Sie nicht einmal an den Prozenten etwas ändern können.

    Was man nun als Backtriebmittel benutzen sollte, ist z.B. so ein Ding.
    Schön, wenn Dinkelchen so allerhand beschreibt, was man so einfach aus dem Handgelenk bewerkstelligen kann.
    Nur hat der Normalbürger eben keinen Bauer nebenan, wo er mal eben Rohmilch, etc. zum Erzeugerpreis einkaufen kann.
    Oder einen Weinproduzenten, dem man kumpelhaft den Weinstein aus dem Fass kratzen darf.
    Sind Phosphate generell schädlich?
    Keine Salami oder andere Pökelware verzehren?
    Ggf. keinerlei Mineralstoffe? *gg
    Sollen ja auch im schlimmen Erdöl stecken..

    Wer es mit seinen Schilderungen übertreibt, muss auch damit rechnen, als weltfremd zu gelten.
    Und macht ggf. seine eigenen an sich guten Mitteilungen kaputt.
  8. #407

    Kinder sollten sich mehr bewegen

    Zitat von hajo58 Beitrag anzeigen
    Als ich ein Junge war, waren wir im Winter auf dem Rodelhang, fuhren hinunter, zogen dann den Schlitten nach oben, den ganzen Nachmittag bis es dunkel wurde.
    Ja, die Kinder sollten sich mehr bewegen, statt ständig am PC zu sitzen (mit Computerspielen oder bei Facebook etc.). Und in erster Linie sind die Eltern dafür verantwortlich. Gerade die Eltern sollten etwas Interessantes und Bewegliches mit ihren Kindern unternehmen. Z.B. Rodeln im Winter. Unser Sohn (9 Jahre alt) geht mit uns gerne Schlitten fahren. Es ist lustig, gesund, gut für Familienbeziehungen und zugleich preisgünstig.








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