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Foodwatch-Studie: Fast alle Kinder-Lebensmittel sind zu süß und fett

Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...820932,00.html
  1. #20

    In welcher Märchenwelt leben Sie denn?

    Zitat von tatortreiniger Beitrag anzeigen
    Eine Frechheit, unsere Nahrungsmittelindustrie dermaßen in dem Schmutz zu ziehen. Da hängen doch Arbeitsplätze dran und der Standort Deutschland ist in Gefahr und überhaupt: In der Krise redet man nicht schlecht über die Wirtschaft. Ist ja genauso ein Hetzbeitrag wie das mit der Ampel für Lebensmittel. Kommunistengesindel!
    Frechheit? Eine Frechheit ist es, was uns die Industrie als hochwertig verkaufen will. Vielleicht schauen Sie mal auf Abgespeist: Netto Viva Vital - www.abgespeist.de - Denn Etiketten lügen wie gedruckt - Eine Kampagne von foodwatch nach, um zu kapieren, dass die Zeiten der lieblichen Kühe auf Almweiden längst nur noch Werbekulisse sind. Sie glauben wohl auch, das Wiesenhofhühnchen stamme vom kuscheligen Fachwerkhof, oder wie?

    Haben Sie schon bemerkt, dass es keine eigelegte Gurke mehr gibt, die nicht AROMEN auf der Zutatenliste hat? Da frage ich mich: was bitteschön, braucht eine Gurke aus dem Glas außer Essig, Senfkörnern und Dill denn noch? Ganz klar: Billigzutaten, damit der Hersteller fetter wird.

    Eine Industrie, die eine Milchschnitte als "gesunde Zwischenmahlzeit" verhökert, weil darin 6 ml Milch enthalten sind, gehört an den Pranger gestellt.

    Schinken mit Nitritpökelsalz, Brühen mit Geschmacksverstärker (Hefeextrakt - ist genau dasselbe), Joghurt mit Aromen, Früchtetee der noch nie mit einer Frucht in Kontakt gekommen ist, Konservierungs- und Säuerungsmittel, als Maltodextrin oder Glukosesirup getarnte Zuckerbomben, Eiscreme mit "Pflanzenfett" statt Sahne, und und und - Sie haben sicher nocht nicht mitbekommen, dass Nahrungsfälschung heute das große Geschäft ist, oder was?

    Jaaa, gebetsmühlenhaft labern sie wieder: "nie waren die Lebensmittel in Deutschland sicherer als heute." Was heißt denn sicher? Frei von Bakterien? Da mögen sie recht haben. An diese Chemie geht ohnehin bald kein Bakterium mehr ran.

    Gucken Sie mal in Süpermärkte in England, Frankreich, Spanien, Italien.... und staunen Sie, welche hochwertigen und auch hochpreisigen Produkte dort zu finden sind. Eigentlich ist der Deutsche Geizmichel selbst schuld. Billig = schlecht. Das ist bei Lebensmitteln heute wahrer denn je. Es läßt sich eben kein Kilo Schweinefleisch für 3 EUR produzieren, wenn es vernünftige Qualität haben soll. Ihre Bemühung, die Lebensmittelindustrie in Schutz zu nehmen, kann nur bedeuten: ahnungslos oder selbst Täter. Gucken Sie mal den ARD Markencheck Ferrero (oder McDonalds). Das läßt tief blicken. Ist immerhin ein guter Einstieg für den Anfänger unter den kritischen Verbrauchern.

    Viel Spaß beim nächsten ALDI-Penny-Netto-Einkauf.
  2. #21

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

    Foodwatch-Studie: Fast alle Kinderlebensmittel sind zu süß und fett - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ich liebe Foodwatch. Niemand sonst schafft es aus banalen, lange bekannten Informationen solche "aufregenden" Meldungen zu generieren. Dank des Kurzzeitgedächtnisses der meisten Leser, kann man die gleichen "Aufreger" auch immer wieder bringen:
    "Zucker in Kinderlebensmitteln", "Umweltgifte im Essen", "Uran im Trinkwasser" usw...
  3. #22

    Nicht die Industrie ist schuld...

    Es sind die Eltern, die die Kinder mit solch einem Fraß anfüttern. Kinder brauchen doch gar kein spezielles Essen und den Industriekram schon gar nicht. Und zu fett sind die Kinder doch nur, weil sie kaum noch draußen spielen und zu wenig bewegung haben.

    Meine Mutter wäre patout nie auf die Idee gekommen, mir ein anderes Essen anzubeiten. Dafür war das dann aber natürlich auch frisch und selbst gekocht. Und wenn ich dann die Meerettichsoße oder den Spargel nicht mochte, gab es für mich halt nur Fisch ohne Soße oder Kartoffeln mit Butter. Auch nur so können Kinder einen guten Geschmackssinn entwickeln, wenn Sie ganz normale abwechlungsreiche Kost essen. Wer als Kind schon nur Frittkram und Geschmacksverstärker isst, kann auch später nicht anders.


    Und Kinder können gar nicht genug Kalorien bekommen, wenn sie viel Bewegung haben, weil sie bei jedem Wetter (es gab bei uns nie einen Grund nicht 'raus zu gehen) draußen spielen und dazu noch ausreichend Sport machen. Bei den heutigen Kindern wäre ja Stubenarrest gar keine Strafe mehr. Höchstens wenn der Schleppi oder das Tablet weggesperrt würden.
  4. #23

    ich habe für meinen sohn früher die breichen aus biogemüse hergestellt, die ersten fleischbeigaben waren tatar aus den besten fleischergeschäften (obwohl wir bettelarm waren), und auf den tisch kamen jahrelang gemüse und obst im überfluss, und ich habe immer interessante und gesunde mahlzeiten versucht zu kochen. es hat uns allen hinreißend gut geschmeckt. mit den jahren ließ ich das bio sein, weil es teurer war und weil ich nicht vom nutzen überzeugt bin für leute, deren immunsystem sich entwickelt hat. noch viele jahre achtete ich darauf, dass keine zuckerhaltigen getränke zur gewohnheit werden und - so pi mal daumen - auf ausgewogene mahlzeiten. mittlerweile gibt es mindestens 1 x die woche junkfood, und meinem sohn, der gerade volljährig geworden ist, schmeckt sowas klasse. er ist sportlich und schlank und weiß immer noch selbst, wann schluss ist mit "extremnahrung"...ich will damit sagen, dass die frühkindliche ernährungsgewohnheit einen esscharakter prägt und ihn vor ungesunden verhaltensweisen womöglich bis in die erwachsenenjahre hinein schützt. und für diese "grundimmunisierung", liebe leute, liebe politiker, sind einzig und allein die eltern verantwortlich.
    trotzdem ist die kritik an so vielen angebotenen nahrungsmitteln berechntigt. ich selbst hatte immer schon probleme, unter den hundertfach erhältlichen cerealien in fertigpackungen etwas schmackhaftes zu finden, das keinen zucker enthält. fast alle sind für meinen geschmack sogar arg überzuckert. genau so finde ich, dass die meisten fertiggerichte, die heute wohl jeder mal zubereiten muss, aus zeitgründen oder was weiß ich, viel zu viel "geschmack" haben...entweder sind sie zu salzig, zu süß, oder sie schmecken gleich nach maggi. es ist furchtbar. dabei kenne ich auch welche, die gut schmecken und - glaubt man der zutatenliste - auch gar nicht so schlimme zutaten haben, dass man gleich die finger davon lässt. also: es geht doch! hier ist die lebensmittelindustrie wirklich massiv gefragt, bessere zustände herzustellen.
    ansonsten: ob kinder dick werden oder nicht, das liegt ausnahmslos an den gepfogenheiten zuhause, und nix da industrie!
  5. #24

    und viele Kinder übergewichtig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

    Foodwatch-Studie: Fast alle Kinderlebensmittel sind zu süß und fett - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    das gefällt der Wirtschaftsdiktatur. Gewinne durch
    Kinder-Cerealien und dann Gewinne für die Pharma.

    Wer schon das Wort "Ampelkennzeichnung" in den Mund
    nimmt gehört in den Correctness-Gulag geschickt.
    Textbausteine: Arbeitsplätze, Standortsicherheit, Wachstum
    dürften folgen.
  6. #25

    ...

    Zitat von nadennmallos Beitrag anzeigen
    ... wir selber. Wir sind für unsere Kleinen verantwortlich. Niemand zwingt uns bei irgendwelchen Konzernen einzukaufen.
    So einfach ist es leider nicht. Und wenn sie es nur darauf reduzieren wollen, kann ich auch nicht helfen.
  7. #26

    Foodwatch-Studie

    Zitat von Stuhlbeinsäger Beitrag anzeigen
    Frechheit? Eine Frechheit ist es, was uns die Industrie als hochwertig verkaufen will....
    Hallooo! War'n Scherz. Dass man das aber auch immer dazuschreiben muss...
  8. #27

    Es sind die Eltern!

    Zitat von festuca Beitrag anzeigen
    Die Alternativen sind begrenzt, nicht jeder hat einen Bioladen an der nächsten Ecke. Zudem gibt es kaum Lebensmittel ohne Zusatz von Zucker und Aromen, die den lieben Kleinen zudem besser schmecken.
    Ein Bioladen ist nicht unbedingt notwendig! Es kommt einzig allein auf die Initiative der Eltern an. Man muss den Kindern vorleben, welche Nahrung man für gut befindet und die Kinder können sich mit der Nahrung auch wohlfühlen. Die sog. "Fertignahrung" sollte keineswegs zur Standardnahrung erkoren werden!! Kommt dann noch Überzeugungsarbeit hinzu, dass nicht alles gut für's Kind ist, dann ist man auf dem richtigen Weg!
  9. #28

    Kinderprodukte sind doch nicht gleich die vollständige Kinderernährung. Die sind dafür dar um Kindern ab und zu eine Freude zu machen. Aber manche hätten natürlich wieder gerne die eierlegende Wollmilchsau. Ein süßes und leckeres Produkt, dass dem Kind ein Lächeln schenkt, gesund ist, wenig kostet, bei der Produktion CO2 verbraucht, den Weltfrieden sichert und unsere Energieprobleme löst. Kennen wir ja auch aus anderen Bereichen (Elektromobilität?) aber hoppla darf man ja nicht zu laut sagen sonst wird man als Dinosaurier bezeichnet und vor die Tür geschickt. Dann wird wieder geschimpft, eine Ampel, Warnleuchte, mehr Steuern und noch mehr Bürokratie eingesetzt. Dadurch werden die Leute zwar auch nicht dünner (vielleicht das Portemonnaie) aber hauptsache die Butter wird doppelt so teuer. Mir auch irgendwo egal, meinetwegen kann man sich bei solchen Banalitäten ruhig austoben. Das verringert zumindest die Gefahr für wirkliche Querschläger (was ist eigenlich aus dem e10 geworden?)
  10. #29

    .

    Zitat von tatortreiniger Beitrag anzeigen
    Eine Frechheit, unsere Nahrungsmittelindustrie dermaßen in dem Schmutz zu ziehen. Da hängen doch Arbeitsplätze dran und der Standort Deutschland ist in Gefahr und überhaupt: In der Krise redet man nicht schlecht über die Wirtschaft. Ist ja genauso ein Hetzbeitrag wie das mit der Ampel für Lebensmittel. Kommunistengesindel!
    Genau wegen solchen Bürgern, habe ich keine Krankenversicherung, weil ich nicht für die Profitgier der Lebensmittelindustrie durch die Hintertür bezahlen will.

    Es ist kein Hetzbeitrag sondern Propaganda für die Lebensmittelindustrie!

    Wer sich wirklich gesund leben will wendet sich komplett ab von allen Milchprodukten, Fleischerzeugnissen und Süßwaren wie Getränke. Die Regel ist: Zucker und Cholesterin aus Tiernahrung gilt es komplett zu vermeiden. Wer den Film "Forks over Knives (2011)" gesehen hat und sich einige Reden auf YouTube von der Vegetarian Society of Hawaii anhört, der weiß wie großartig auch in diesem Artikel die Propaganda der Lebensmittelindustrie funktioniert.








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