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Foodwatch-Studie: Fast alle Kinder-Lebensmittel sind zu süß und fett

Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...820932,00.html
  1. #10

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

    Foodwatch-Studie: Fast alle Kinder-Lebensmittel sind zu süß und fett - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    So neu sind diese Erkenntnisse ja wohl nicht. Wenn die Eltern nicht auf die vernünftige Ernährung ihrer Kinder achten, sind sie wohl schuld am Übergewicht und den damit verbundenen Krankheiten.

    Was mich immer wieder wundert, ist daß diese Lebensmittel meistens teurer sind, als Obst und Gemüse.

    MfG
  2. #11

    Machen...

    Zitat von fridericus1 Beitrag anzeigen
    ... die ihren Kindern diese Chemieplempe zu essen geben, anstatt selber aus frischen Zutaten vernünftige Mahlzeiten zuzubereiten. Aber ist ja viel einfacher, eine Packung aufzureissen, als langwierig Gemüse, Obst oder frisches Fleisch zu verarbeiten. Putzigerweise scheinen gerade solche Eltern, die eigentlich genug Zeit haben sollten (Erwerbslose) besonders gern auf (gar nicht billigen) Drecksfrass zuzugreifen, wenn man den Statistiken über Übergewicht bei Kindern glauben kann.

    Aber trotzdestonichts sollte man den Lebensmittelkonzernen mal ein bisschen auf die Finger klopfen. Kleiner Maßnahmenkatalog:

    - Einführung der Ampel zur leicht verständlichen Kennzeichnung besonders fetter und zuckerverseuchter Lebensmittel
    - Verbot der Werbung für Lebensmittel in kindertypischen Medien, insbesondere im Fernsehen
    - Verbot irreführender Werbung ("Extraportion Milch" u.ä.)
    - Hohe Steuerabgaben auf ungesunde Lebensmittel (Zucker, Fett, Alkohol) und Abführung der Einnahmen an die Krankenkassen.
    ...wie es doch Wie die Dänen.Fettsteuer einführen!
  3. #12

    Sehr schön und viele Zuckerwürfel passen auf ein Fussballfeld?
    Ist es so schwer die Bezeichnung Gramm zu benutzen? oder % (was zwar teilweise geschehen ist)
    Ich meine ich schau auf die Rückseite meiner Club Cola und sehe aha 10g/100ml und weiss bescheid ... aber bei 5,5 Zuckerwürfel auf einen Virtelliter ist der Informationsgehalt für mich 0
    Und nein ich werde deswegen nicht extra schauen wieviel ein durchschnittlicher Zuckerwürfel wiegt. Zuckerwürfel benutze ich nicht und es ist für mich auch keine Maßeinheit genauso wie

    1mal um die Erde
    1mal zum Mond
    1Yard
    1Fuß
    1amerikanische Landmeile
    usw usf
  4. #13

    Natürlich versucht...

    ...die Industrie so billig wie möglich zu produzieren und mit einfachen Inhaltsstoffen und viele Marketing Geld zu machen.

    Das klappt aber nur, weil Eltern zu bequem sind und es Ihnen - wie übrigens für sich selbst auch - völlig egal, ist, was der Nachwuchs in sich reinstopft. Hauptsache billig! Und wenn dann so ein Artikel wie dieser zu lesen ist, hat die Industrie die Schuld. Schuld haben die Konsumenten und in diesem Fall die Eltern der Kinder, die diesen Müll in sich reinstopfen müssen.

    Wenn diese Lebensmittel nicht nachgefragt werden würden, gäbe es sie nicht.
  5. #14

    Warum nicht einfach verbieten?

    Das wäre doch ein ideales betätigungsfeld für SPD und Grüne.

    Die Parteien vierbieten doch so gerne den Menschen irgendwas, warum nicht den Vertrieb industrieller Nahrung?

    Möglich Verbote wären:
    - Zuckerverbot in Nahrungsmitteln (Kinder werden zu dick und das kann doch keiner wollen. Es dient doch dem Schutz der kleinen wenn das verboten wird.)
    - Salzverbot in Nahrungsmitteln (Kinder bekommen schon in jungen Jahren einen Herzinfarkt. Rest siehe oben.)
    - Schokolade in Nahrungsmitteln von Kindern. Schokolade macht Abhängig und die kleinen können sich ja nicht wehren.
    - Verbot von Gummibärchen. Die Gelatine wird aus Tierkörpern gewonnen. Das schädigt nicht nur die Kleinen sondern auch noch das bedauernswerte Schlachtvieh.
    - Verbot von Schulen. Schließlich passieren auf dem Schulweg die meisten Unfälle.
    - Verbot des Denkens. Schließlich merkt das Volk sonst irgendwann wie es beschissen wird. Das wäre dann schlecht für die Politik weil diese dann zur Rechenschaft gezogen würde und folglich schlecht für die kleinen weil diesen dann bewußt wird was Ihre Eltern, die sich gegen den Verbotswahn nicht aufgelehnt haben, an Ihnen verbrochen haben.
  6. #15

    Greenpeace´s kleine Schwester mal wieder

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

    Foodwatch-Studie: Fast alle Kinder-Lebensmittel sind zu süß und fett - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    "So lancierte Capri-Sonne bei Facebook den Wettbewerb "Superfan": Kinder wurden aufgefordert, selbst Werbung zu produzieren ("Sag uns, warum du Capri-Sonne liebst...") und Fotos hochladen "von dir und deiner Capri-Sonne"."

    Schock schwere Not. Für sowas braucht man Studien? Oder will Foodwatch einfach nur wieder Aufmerksamkeit, die sie beim Patentrezept Lobbies, Kinder, Gefahr von Journalisten auch garantiert bekommen?
  7. #16

    Greift zu kurz.

    Zitat von eldani Beitrag anzeigen
    so ein Käse, ... einzig schuldig daran dürften ja wohl die lieben Eltern sein, die solchen Mist auch noch kaufen.
    Die Alternativen sind begrenzt, nicht jeder hat einen Bioladen an der nächsten Ecke. Zudem gibt es kaum Lebensmittel ohne Zusatz von Zucker und Aromen, die den lieben Kleinen zudem besser schmecken.
    Dazu das Imageproblem für die Kinder, wenn sie auf dem Pausenhof mit einem Müsliriegel anstatt Fruchtzwergen, der Paula und Müllermilch auftauchen.

    Nein, hier hilft nur der Gesetzgeber. Soll sich Brüssel mal darum kümmern anstatt um den Krümmungsradius von Bananen. Auf eine Selbstverpflichtung von Nestle und Co. können wir lange warten, da kommt von allein nichts.
  8. #17

    Früh übt sich...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer mehr Kinder sind zu dick - und die Hauptschuld daran trägt laut einer Foodwatch-Studie die Lebensmittelindustrie. Der Vorwurf: Mit Werbung, Lobbyarbeit und viel zu süßem und fettem Kinderessen machen die Konzerne die Kleinen zu Junkfood-Junkies.

    Foodwatch-Studie: Fast alle Kinderlebensmittel sind zu süß und fett - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ... was später einmal ein gläubiges und willfähriges Mitglied der Konsumgesellschaft werden will/soll. Da können die lieben Kleinen schon mal früh die als Nestwärme getarnte Reibungshitze kennenlernen, die entsteht, wenn man schön über den Tisch gezogen wird.
  9. #18

    Keine wirkliche Neuigkeit - aber trotzdem wahr

    Eine perfide win-win Strategie, bei der vor allem die Nahrungsmittel-, Pharmaindustrie sowie die Ärzteschaft profitiert.
  10. #19

    Die Eltern sind selbst schuld!

    Aufgrund eigener Erfahrungen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis kann ich sagen, dass die Eltern selbst schuld sind.

    Ich frage mich, warum man mit einem 2 jährigen Kind 2mal in der Woche in den McDonald's rennen muss und es mit Capri-Sonne bzw. Puddings verpflegt. Danach wird sich dann gewundert warum die Kinderlein faule Zähne, Übergewicht oder Konzentrationsstörungen haben...Dümmer geht's nimmer, sorry!

    Auch wissen die meisten Menschen heutzutage nicht mehr, wie man eine Kartoffel schält und gart, bzw. was man mit dem ganzen Gemüse in einem Lebensmittelladen anfangen soll.

    Da wird dann lieber zum Glas, Beutel, zur Tüte gegriffen oder eben mit dem SUV mal eben zum nächsten Drive-In gefahren.

    Nebenbei bemerkt könnte man noch ein haufen Geld sparen. Und länger dauert die Zubereitung von frischem Essen in der regel auch nicht.


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