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Folgen des Sparpakets: Griechische Wirtschaft bricht um sechs Prozent ein
REUTERSNeue Hiobsbotschaften aus Griechenland: Im zweiten Quartal ist die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent geschrumpft. Hauptgrund für den Rückgang sind die drakonischen Sparmaßnahmen gegen die Schuldenkrise.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...854548,00.html
- #1 07.09.2012 14:07 von
Der Grund liegt nicht im Sparen
...sondern im Stopp beim Schuldenmachen. Es hat also schon vorher gar keine griechische Wirtschaft gegeben, denn was auf Pump gebaut ist, das ist keine Wirtschaft, sondern geliehener Wohlstand. Wie blind muss man eigentlich sein, um das nicht zu sehen?
- #2 07.09.2012 14:09 von
Ja und besser ehrliches Geld verdienen als ein Aufschwung für den man dann wieder die Rechnung nicht bezahlen kann (wie grade gehabt)
- #3 07.09.2012 14:15 von
eher verwirrend als deutlich
"Die Zahlen der Statistiker sprechen eine deutliche Sprache: Die Ausgaben der privaten Haushalte sanken zwischen April und Juni um 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, nachdem sie im ersten Jahresviertel bereits um 8,7 Prozent gefallen waren...."
das soll deutlich sein? Man muss es schon genau lesen, um zu verstehen, dass sich die Lage eigentlich um 0,7 Prozent gebessert hat. Oder verstehe ich das jetzt falsch? Hat diesen Satz die SPON Redaktion Verstanden? - #4 07.09.2012 14:15 von
- #5 07.09.2012 14:22 von
Was haben Fahrrad und Wirtschaft gemeinsam? Nun, beide fallen um wenn man nicht mehr tritt - und funktionieren tun beide nur dann wenn man "viel tritt" - und nicht etwa sich das Treten erspart!
Nicht ausgegebenes "Geld" , nicht ausgeführter Konsum egal ob privater oder Industrieller muss so zwangsläufig zum Zusammenbruch des Wirtschaftssystems führen - Wirtschaftssystem und "Geld" beruhen nunmal auf der stetigen Produktion und dem Verbrauch von Gütern, und dem genau entgegensetztem Geldkreislauf!
Und das was jetzt in Griechenland passiert, das wird auch letztlich irgendwann zwangweise in Deutschland ebenso passieren. Deutschlands Exporte beruhen hauptsächlich auf Industrie-Produkten - deren "Neuanschaffung" aber einen längeren Zeitlichen Rahmen hat. Während der private "Konsum" immer als erstes einbricht, bricht der "Industriegüter" Konsum erst Monate/Jahre später ein - weil dann der priv. Konsum fehlt , und man eben für "Nicht Konsum" auch keine Industrie-Produkte dann mehr Kauft!
Und so steuert Europa auf die wohl größte Rezession aller Zeiten zu - vornehmlich ausgelößt von einer Frau Merkel die lieber mit Bankern feten feiert, statt sich wie für einen verantwortungsvollen Politiker gehört auch mal mit den notwendigen Grundlagen eines Wirtschaftsystems zu befassen - Wenn alle Sparen - dann gibts einfach keine Wirtschaft mehr - dann liegt nur noch Wertloses in irgendwelchen Panzerschränken - aber "kaufen" kann man dann dafür auch nichts mehr! - #6 07.09.2012 14:24 von
Das kann ja wohl nicht...
- #7 07.09.2012 14:38 von
- #8 07.09.2012 14:47 von
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Sie reden Unfug.
In der Regel werden Kredite für Investitionen verwendet: Die Gemeinde baut z.B. einen Gewerbepark und profitiert später von den Steuern, die die neu angesiedelten Firmen zahlen.
In GR wurden Kredite aufgenommen, um exorbitante Beamtengehälter zu zahlen und dergleichen. Es wurde nichts produktives finanziert.
Wenn die griechische Wirtschaft davon gelebt hat, dass die überbezahlten Staatsdiener Zeugs gekauft haben, dann war das eben nicht nachhaltig. Die Wirtschaft bricht jetzt ein, weil niemand investieren will. Und das liegt daran, dass weder Verwaltung noch Justiz funktionieren.
GR braucht kein Geld sondern eine Sozial- und Kulturrevolution. - #9 07.09.2012 15:13 von
Von wegen Unfug
Sie haben wohl noch nie etwas von den täglichen Liquiditätskrediten der öffentlichen Haushalte gehört. Würden die wegfallen, wären die Kommunen zahlungsunfähig.
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