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Folgen des Embargos: Iran lässt sich Öllieferungen in Renminbi bezahlen

REUTERSDie westlichen Wirtschaftssanktionen gegen Iran zeigen eine unerwartete Wirkung: Um Umsatzverluste aus dem Ölgeschäft abzufangen, akzeptiert das Land im Handel mit China laut einem Zeitungsbericht erstmals auch die chinesische Währung Renminbi als Zahlungsmittel.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...832018,00.html
  1. #10

    Zitat von klaus64 Beitrag anzeigen
    Auch deutsche Unternehmen können seit Monaten Warenlieferungen aus China in chinesischer Währung bezahlen, wenn sie sich ein RMB Konto in Deutschland eingerichtet haben, womit dann umgekehrt auch Chinesen deutsche Waren in RMB bezahlen können. Selbst Devisentermingeschäfte EUR - RMB sind möglich. Die chinesische Währung wird ohne große Ankündigung zu einer frei konvertierbaren Währung. Da muss man sich doch über die Abwicklung eines Ölgeschäftes in RMB nun wirklich nicht mehr wundern.
    Im Falle Irans muss man sich nicht wundern, denn das Land hat keine andere Wahl. Allerdings wird die Währung dadurch nicht konvertierbar, man kann mit dem Geld nur chinesische Waren kaufen. Raffinierte Ölprodukte, die der Iran teilweise einführen muss, kann damit nicht bezahlt werden.
  2. #11

    Bertelsmann ?

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    Warum verschweigt SPON, dass es entsprechende Verträge mit Indien und Japan gibt.
    Weil nicht sein kann was nicht den Bertelsmännern in den Kram passt ?
    Ein erbärmlicher "Journalismus".
    @prontissimo
    Erbärmlich ist eher Ihr Unwissen, Sie Forumstroll !!
    Was hat hat die SPIEGEL-Onlineredaktion geschweige denn DER SPIEGEL mit Bertelsmann zu tun.
    Erst denken (auch wenns Ihnen offensichtlich schwer fällt) und dann posten !!

    Indien bezahlt im übrigen zur Hälfte in Rupien.
    Was die anderen Länder wie Japan, China und Südkorea (um nur die größten zu nennen) angeht, so warten wir doch erstmal den offiziellen Sanktionsbeginn mitte Juli ab !!
    Bis dahin können/dürfen diese Länder ja importieren.
    Das die Eurpäer schon vorher ausgestiegen sind finde ich richtig, liegt aber auch daran, dass Iran seinerseits einen Lieferstopp verhängt hat.
    Summa summarum glaube ich nicht, das die oben gennanten Länder es sich leisten können die Sanktionen nach 12.07.2012 zu brechen, da die Handelsbeziehungen zu Europa und insbesondere USA viel zu wichtig sind.
  3. #12

    China ist klüger:

    Zitat von alles_wisser Beitrag anzeigen
    Jetzt tritt genau das ein wovor sich die USA immer gefürchtet hatten. Bei allen Versuchen eines Erdöl exportierenden Landes sich vom Dollar zu lösen wurde Druck aufgebaut um dieses zu verhindern und es hat jedes mal geklappt. Ausnahme Irak, da musste militärisch interveniert werden.
    Jetzt tritt China als Zwischenhändler beim Verkauf Iranischen Erdöls auf. Es ist ja nicht sicher das ein chinesischer Tanker auch in China ablädt. Dadurch kann es sich von seinen Dollarreserven lösen und seine Währung als Handelspfand einsetzen. Wird dieses längere Zeit so praktiziert fließen die Dollar die vorher zum Öleinkauf gebraucht wurden auf den Geldmarkt und schwächen den Dollar erheblich.
    im ersten Quartal 2011 kaufte man auf dem Weltmarkt 19,3 Tonnen Gold. In diesem Jahr waren es 135 Tonnen im ersten Quartal.
    Besser kann man die faulen Greenbacks doch nicht unters Volk bringen.
    China´s Dollarreserven sind zum erklecklichen Teil längst nach Afrika gewandert:
    umgetauscht in Rechte um Öl, Kohle, Kupfer, Eisen, Diamanten, Uran, Nickel und Kobalt zu fördern.
    Der Handel mit Iran beruht auf einem Vertrag, der auch die Bezahlung des Iran für den Import chinesischer Waren in Renmimbi vorsieht.
    Gold wird ebenfalls akzeptiert. Nachtigall ick hör dir trapsen.
    Det tut dem Dollar jarnich jut wa...............
  4. #13

    Zur Bemerkung 10 - nur chinesische Waren ?

    Ich muss bemerken, alle aus China exportierten Waren, dh. alle in China hergestellten Waren - in China gibt es alles - auch Ölraffinierien. Man kann auch Waren aus anderen Ländern kaufen, die Chinesen vorher importiert haben. Glauben Sie es, es sind die Erfahrungen einer seit 15 Jahren in China tätigen Handelsfirma. Über den angesprochenen Weg können Iraner auch wirklich alles bekommen, auch Flugzeugeratzteile für Boeing und Airbus.
  5. #14

    Zitat von ShieTar Beitrag anzeigen
    Sie schreiben "Bis zuletzt konnte sie den Verdacht nicht entkräften, dass sie das Forschungsprogramm für militärische Zwecke nutze."
    Dies widerspricht den Tatsachen, der Iran konnte bisher noch bei jeder IAEA Kontrolle den Verdacht der militärischen Nutzun widerlegen. Richtigerweise sollten sie also schreiben
    "Bis zuletzt konnte die Behauptung, dass die Führung in Teheran das Forschungsprogramm für militärische Zwecke nutze, nicht belegt werden."
    Richtigerweise sollte es heissen: "Da der Iran der IAEA keinen Zugang zu den verdächtigen Anlagen gewährt, ist der Verdacht der militärischen Nutzung größer denn je."
  6. #15

    Un die andere Hälfte ...

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    ...
    Indien bezahlt im übrigen zur Hälfte in Rupien.
    ...
    Und in was für einer Währung wird die andere Hälfte bezahlt?

    Mit Rupien kann man sowohl Reis als auch Benzin kaufen.
    Indien, China, Südafrika, Brasilien und Russland haben in einer gemeinsamen Erklärung versichert, dass sie sich nicht am Boykott beteiligen werden.

    Vielleicht wir die EU dann Sanktionen gegen Russland beschliessen und kein Gas mehr kaufen. Oder wir kaufen keine billigen Tennisschuhe und die Chinesen keine BMWs mehr.

    Die Chinesen haben so viel US$, dass sie vernünftigerweise ihre Rohstoffprojekte damit finanzieren und bringen diese in aller Welt unter die Völker, brasilianisches Eisenerz und Sojabohnen werden in Dollar bezahlt. Die Investitionen der Chinesen in Venezuela z.B. werden in US$ getätigt. Die Soja-Eisenbahn vom Mato Grosso Cuiabá nach Santarem in Pará, quer durch den Wald, wird mit US$ bezahlt. Die stark gestiegenen Investitionen im Iran werden gleichfalls in US$ durchgeführt, wer sich freut ist die Türkei und andere Anrainer.
  7. #16

    Iran verliert durch Sanktionen Marktanteile

    Sanktionen zeigen Wirkung
    Irans Ölindustrie fällt Fass um Fass zurück

    Das Ölembargo der EU gegen den Iran macht der Regierung in Teheran mehr zu schaffen, als sie zugeben will. Das Land verlor seine Position als zweitgrößter Ölexporteur der OPEC an den Irak. Von der Entwicklung profitieren auch Saudi-Arabien, Libyen und ein großes Abnehmerland.

    Iran verliert durch Sanktionen Marktanteile im Ölgeschäft | tagesschau.de
  8. #17

    leiser bitte

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    @prontissimo
    Erbärmlich ist eher Ihr Unwissen, Sie Forumstroll !!
    Was hat hat die SPIEGEL-Onlineredaktion geschweige denn DER SPIEGEL mit Bertelsmann zu tun.
    Erst denken (auch wenns Ihnen offensichtlich schwer fällt) und dann posten !!

    Indien bezahlt im übrigen zur Hälfte in Rupien.
    Was die anderen Länder wie Japan, China und Südkorea (um nur die größten zu nennen) angeht, so warten wir doch erstmal den offiziellen Sanktionsbeginn mitte Juli ab !!
    Bis dahin können/dürfen diese Länder ja importieren.
    Das die Eurpäer schon vorher ausgestiegen sind finde ich richtig, liegt aber auch daran, dass Iran seinerseits einen Lieferstopp verhängt hat.
    Summa summarum glaube ich nicht, das die oben gennanten Länder es sich leisten können die Sanktionen nach 12.07.2012 zu brechen, da die Handelsbeziehungen zu Europa und insbesondere USA viel zu wichtig sind.
    lesen sie doch mal hier nach
    http://de.indymedia.org/2008/06/220177.shtm


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