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Folgen der Rentenproteste: Erste*französische Bezirke rationieren Benzin
Der Konflikt in Frankreich verschärft sich: Wegen der Streiks in Raffinerien haben zwei Departements in der Normandie den Verkauf von Treibstoff für Autofahrer eingeschränkt. Die Gewerkschaften kündigen weitere Proteste an.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...724555,00.html
- #30 22.10.2010 13:31 von
- #31 26.10.2010 07:32 von
Gehirnakrobatik
Dieser inhaltslose bzw. widersprüchliche Beitrag ist ein schönes Beispiel für die Reflexhaftigkeit linken oder rechten Denkens.
Also weil es nicht genug Arbeitsplätze gibt, sollen die Menschen gleich per Gesetz "vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen" werden? Äh, ja...
Weil es Jugendarbeitslosigkeit gibt, sollen die Alten rausgeschmissen werden? Je comprends.Zugleich herrscht in Frankreich eine große Jugendarbeitslosigkeit. Wird das Renteneintrittsalter erhöht, verringert sich die Chance für junge Franzosen, einen adequat bezahlten Job zu finden. Compris?
Es sind also "ihre Angelegenheiten", für die sie auf die Straße gehen? Es ist "Angelegenheit" des französischen Volkes, dafür zu streiken, in einer globalisierten Welt, in der indische Hungerleider alles zur Erlangung unserer Jobs zu tun, für eine möglichst frühzeitige goldene Rente zu streiken? In Wirklichkeit ist das wohl was ganz anderes... :-)Dass die Franzosen ihren Hintern hochbekommen und für ihre Angelegeheiten auf die Straße gehen, nötigt mir sehr hohen Respekt ab.
Der Export wird "geschürt"? Aus welcher ideologischen Ecke stammen denn solche Vokabeln? Der Export war und ist in Deutschland seit je her der Garant für unser Überleben, für ALLES. ER ist es, der es Ihnen ermöglicht, hier zu schreiben. Und welcher Teufel "schürt" nun diesen Export?Madame Lagarde hat Deutschland u.a. dafür kritisiert, dass hierzulande mit Lohndumping der Export geschürt wird. Haben Sie schon einmal von einer ausgeglichenen Handelsbilanz gehört?
Der Binnenkonsum brummt - da müssen Sie sich nochmal informieren. Und selbst Kinder dürften schon genug verstehen, um Ihre impliziten Ratschläge nach weniger "Lohndumping", weniger Export, infolgedessen Massenarbeitslosigkeit und dem daraus resultierendem "befreiten" Binnenkonsum als das zu bewerten, was sie sind...Wohl kaum, denn sonst würden Sie feststellen müssen, dass der Binnenkonsum in D. aufgrund niedriger Löhne nicht in Schwung kommt. D.h., wir exportieren uns zu Tode und feiern uns auch noch dafür.
Leute, hört weniger auf die Schalmeien von NPD, Linkspartei & Co, macht lieber den Kopf an! - #32 26.10.2010 11:07 von
Gewinner und Verlierer
Die "jungen Leute" SORTIEREN die Menschen früher aus, ob es ihnen nun genau darum geht oder nicht.
Ich persönlich muss nicht länger arbeiten, sondern ich will länger arbeiten als mit 60 oder 62. Wenn das nicht geht, weil es keine Arbeitsplätze gibt, ist das dumm, aber für Jugendliche, die meinen, mich rauswerfen zu müssen, nur damit sie selber Arbeit haben, hätte ich nur den Dreschflegel übrig....sondern um das Blockieren sonst frei werdender Stellen durch die, die länger arbeiten müssen.
Im Übrigen schwadroniert hier jeder Zweite von "der Politik", die uns "weismachen" will, man müsse länger arbeiten. Das heißt also, es steht hinter dieser Frühverrentungsagitation bloß der übliche Faschismusvorwurf aus der extremistischen Ecke - und das ist schon mal überhaupt nicht akzeptabel.
Es ist Globalisierung, Leute, die Dritte Welt giert nach unseren Arbeitsplätzen - und deshalb sind die Franzosen mit ihren Protesten lediglich dumm oder agitiert. Wer protestiert oder frühverrentet, verliert, wer für wenig Geld schuftet, gewinnt. Der indische Hungerleider jedenfalls wird auch nicht auf einen einzigen Cent verzichten, damit wir hier schön in Rente gehen können.
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