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Folge des Erdbebens: Japan stürzt in die Rezession

Das Jahrhundert-Desaster setzt Japans*Wirtschaft zu: Die Folgen des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Fukushima sind massiv. In den ersten drei Monaten des Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung doppelt so stark wie von Experten erwartet.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...763481,00.html
  1. #1

    Hat das soviel ausgemacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Jahrhundert-Desaster setzt Japans*Wirtschaft zu: Die Folgen des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Fukushima sind massiv. In den ersten drei Monaten des Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung doppelt so stark wie von Experten erwartet.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...763481,00.html
    Das Erdebeben war doch erst am 11. März.
    Die AKW Chose wird die Verantwortlichen
    sehr viel Energie kosten, Energie
    die sei dringend für andere Sachen benötigen.
    Mental und elektrisch.
    Aus Angst werden nun andere AKW
    heruntergefahren.
    Neubauten werden aufgeschoben.
    Geld schwebt und arbeitet nicht.
    Auch woanders nicht.
    Das kann nur heissen, jetzt erst recht
    sichere AKW.
    Oder raus aus dem Atomzirkus.
    Da es keine sicheren AKWs gibt,
    raus, sofort, global
  2. #2

    Ist doch besser als erwartet ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Jahrhundert-Desaster setzt Japans*Wirtschaft zu: Die Folgen des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Fukushima sind massiv. In den ersten drei Monaten des Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung doppelt so stark wie von Experten erwartet.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...763481,00.html
    Wieso eigentlich dieses Jammern? Ich muß gestehen, ich habe mit einem wesentlich stärkeren Rückgang gerechnet. Für meine Begriffe haben entweder die Experten vorher bewußt optimistisch kalkuliert oder sie haben leider wie bei Volkswirten üblich danebengelegen;-)

    Daß das Erdbeben plus Tsunami plus Fukushima der japanischen Wirtschaft nicht guttun konnten war doch klar. Jetzt gebt den Japanern mal die Chance das anzupacken, hoffentlich sieht es in den nächsten Quartalen wieder besser aus ... daber das wichtigste ist eigentlich, daß die Japaner den Wiederaufbau nach dem Erdbeben hinbekommen und vor allem natürlich Fukushima in den Griff bekommen.
  3. #3

    Geschönte Zahlen,

    wetten?
    Der Einbruch wird wenigstens brachiale 10-15% betragen. Aber das sagt man dem Kind erst nach dem Bad.
  4. #4

    Japan: vergreist und angeschlagen

    Von dem verheerenden Erbbeben von Kobe 1995 hat Japan sich ja wieder erholt und ist wirtschaftlich wieder auf die Beine gekommen. Trotzdem bin ich für die Gegenwart pessimistisch. Denn 1995 war Japan jünger, heute hat seine Vergreisung ein ernstes Stadium erreicht. Eine alte philosophische Tradition mit Wurzeln in der Antike sieht Völker als Organismen oder Körper. Und wie der Körper eines einzelnen Menschen biologischen Gesetzen unterliegt und irgendwann altert, hinfällig wird und stirbt, so wird auch ein Volk, das ja aus einzelnen Menschen besteht, irgendwann altersschwach und stirbt aus. Nun weiß jeder Arzt, dass ein alter Mann einen Schlag oder Sturz schlechter wegsteckt als ein junger. Das gilt auch für eine vergreisende Nation. Es sieht nicht gut aus.
  5. #5

    Abwarten

    Zitat von zeitmax Beitrag anzeigen
    wetten?
    Der Einbruch wird wenigstens brachiale 10-15% betragen. Aber das sagt man dem Kind erst nach dem Bad.
    Unwahrscheinlich.

    Das Hochrechnen des ersten Quartals auf das ganze Jahr ist unwissenschaftlich, da es die erwartete Erhohlung im Jahresverlauf ausser Acht lässt.
    War es nicht Nissan der erst vor ein paar Tagen vermeldete, dass die Produktion wieder zu 100% läuft?
    Und dann in der Bezirk Fukoshima zwar nicht unerheblich für Japans Wirtschaft aber wohl eher weniger stark industriell ausgewprägt.
  6. #6

    schnöder mammon!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Jahrhundert-Desaster setzt Japans*Wirtschaft zu: Die Folgen des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Fukushima sind massiv. In den ersten drei Monaten des Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung doppelt so stark wie von Experten erwartet.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...763481,00.html
    ich persönlich verstehe es nicht! eine ganze region stand oder steht noch immer ganz nahe am abgrund! die folgen sind nicht absehbar und über was wird berichtet??!! über einen einbruch der wirtschaft um 10- 15 %. es wird wirklich zeit, dass der menschheit wieder ein wenig davon annimmt, was uns allen gut tun würde, nämlich demut!
  7. #7

    Mal gerade rücken alles ...

    Zitat von zeitmax Beitrag anzeigen
    wetten?
    Der Einbruch wird wenigstens brachiale 10-15% betragen. Aber das sagt man dem Kind erst nach dem Bad.
    Kurzfristig ist das durchaus plausibel, nur wie soll sich das in den Zahlen anders widerspiegeln, wenn das fragliche Ereignis erst am 11.03. stattfand ?

    Wenn man die 20 Tage auf den gesamten Messzeitraum ausdehnt und dann eine kontinuierliche Entwicklung annimmt (die auch nicht eintreffen wird) ist man doch schon bei Ihrer Größenordnung.

    Naheliegend wäre jedoch, dass es einen relativ kurzen und heftigen Einbruch gibt, der danach aber nicht ganz so schnell substituiert wird.

    Außerdem tragen die Reparaturmaßnahmen ja überall (auch korrekt abgebildet) zum Wachstum bei, während der massive Schaden nirgends ausgebucht wird, sofern er sich auf Privatvermögen oder nicht bilanziertes öffentliches bezieht.

    Fraglich, ob zum Jahresende überhaupt noch ein Minus im BIP zu verzeichnen ist, nur heißt das natürlich nicht, dass der Schaden nicht trotzdem enorm war.
  8. #8

    Wer gibt was auf Analysten?

    Weshalb eigentlich wird jede Wirtschafts-Mitteilung begleitet von Anmerkungen wie "Analysten hatten mehr/weniger/was anderes erwartet"?
    Spielt im Rahmen der japanischen Krise es eine Rolle, was irgendwelche wirtschafts-elitären Topspezialisten erwartet hatten?

    Diese Leute irren pausenlos, können Weltkrisen erst im Nachhinein erklären und werden trotzdem dauernd zitiert, und zwar nachträglich?
    Ich frage nach dem Nachrichtenwert einer solchen Meldung.
  9. #9

    Experten sollen einfach mal die Klappe halten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Jahrhundert-Desaster setzt Japans*Wirtschaft zu: Die Folgen des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Fukushima sind massiv. In den ersten drei Monaten des Jahres schrumpfte die Wirtschaftsleistung doppelt so stark wie von Experten erwartet.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...763481,00.html
    Experten haben sich um ca. 50 % geirrt .... Wirtschaftswachstum sank doppelt so stark......
    Experten befürchten...........
    Ich als Laie meine, die Experten haben keine Ahnung, vielleicht sollten sie ihre Kristallkugel mal polieren, oder einfach mal die Klappe halten.
    Experten (insbsondere die bei Rating-Agenturen) sind schlimmer als Wahrsager. Sie gehören auf dem Scheiterhaufen der Intelligenz verbrannt.


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