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Förderung für Frauenmediaturm: Schröder beglückt Schwarzer

Uta Wagner / DER SPIEGELLebenswerk vorerst gerettet: Bundesministerin Kristina Schröder wird das von Alice Schwarzer geleitete feministische Archiv in den nächsten vier Jahren mit je 150.000 Euro unterstützen. Ausgerechnet die rot-grüne "Frauenregierung" Nordrhein-Westfalens hatte zuvor die Fördermittel gekürzt.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...816629,00.html
  1. #60

    ...

    Zitat von aintnostyle Beitrag anzeigen
    zu 2. das kommt darauf an in welchen breitengraden wir uns bewegen, "westliche hemesphäre" nein, anderorts stimme ich ihnen zu.
    hierzu 2 artikel die diesmal hoffentlich nicht rauszensiert werden.

    Is There Anything Good About Men
    http://www.lvr.de/app/resources/5rundum1.pdf
    Das muß ich mir erstmal genauer durchlesen.
    Mein Kenntnisstand (in Bezug auf Einkommen, Führungspositionen und sexuellen Missbrauch) war bisher der, daß auch heute noch Frauen deutlich benachteiligt werden.
    Das es auch Benachteiligung von Männern gibt, schließe ich damit nicht aus und rechtfertige es auch nicht.
    In jedem Fall ist gegen Sexismus (egal von welcher Seite) vorzugehen. Mehr sage ich eigentlich gar nicht, deswegen bin ich über den erbitterten Widerstand doch recht überrascht.
    Zitat von aintnostyle Beitrag anzeigen
    zu 3. ja das finde ich, anbei sehe ich aber nicht ein warum man "männer da kurz rauslassen" sollte. stichwort kindesmissbrauch an jungs. anbei gibt es auch wie schon als anderes bsp erwähnt genug orte an denen das auch männern passieren kann vorallem weil sie dort mehr als überproportional vertreten sind. unabhängig davon muss in jedem fall etwas getan werden wenn jemand vergewaltigt wird.
    Ich wollte die Männer aus dem Grund "da kurz aussen vor lassen", weil bei Frauen vor Gericht jahrzehntelang in der BRD pauschal eine Mitschuld an ihrer Vergewaltigung unterstellt wurde, bzw. Vergewaltigung in der Ehe überhaupt nicht strafbar war. Soll heissen: Den Frauen wurde weil sie Frauen waren auf diese Art Unrecht getan. Eben das ist es wogegen Frauenbewegung und Feminismus ursprünglich angingen und woraus sie ihre Existenzberechtigung zogen.
    In Verbindung damit, daß Frauen deutlich häufiger sexuell missbraucht werden als Männer schien mir der Einwand, daß Männer auch vergewaltigt werden, am Thema vorbeizugehen.
    Sexismus ist weder unser einziges noch unser dringlichstes Problem, aber es ist ein Problem.
    Es ging mir um die reale Existenz von Diskriminierung der Frauen in der BRD. Auch wenn sich das mittlerweile geändert haben sollte (wovon ich noch nicht überzeugt bin) kann man doch wohl kaum bestreiten das es lange in der BRD diese Diskriminierung gab.
    Oder?
    Eben das leugnete der Mitforist aber mit Verweis auf das Frauenwahlrecht
    Zitat von Guderian Beitrag anzeigen
    ... das Thema war eigentlich schon durch als 1919 das Frauenwahlrecht eingeführt wurde. Wenn viele Frauen von ihren Möglichkeiten keinen Gebrauch machen, ist das keine Schuld der Männer.
    Deeswegen mein Provokantes Beispiel mit der Vergewaltigung: Nur weil sie wählen dürfen sind sie nicht automatisch gleichberechtigt. Und auch wenn sie vor dem Gesetz gleichberechtigt sind, heißt dies noch nicht, daß es keine Strukturen mehr gibt, die dazu führen das sie aufgrund ihres Geschlechts von anderen benachteiligt werden.
    Erklären sie mir also doch bitte, was an meiner Position so falsch ist, daß sie meinen der abwegigen Aussage des Mitforisten, seit 1919 gäbe es keinen Sexismus gegen Frauen mehr, beistehen zu müssen.
  2. #61

    Zitat von Barath Beitrag anzeigen
    Das muß ich mir erstmal genauer durchlesen.
    Mein Kenntnisstand (in Bezug auf Einkommen, Führungspositionen und sexuellen Missbrauch) war bisher der, daß auch heute noch Frauen deutlich benachteiligt werden.
    Das es auch Benachteiligung von Männern gibt, schließe ich damit nicht aus und rechtfertige es auch nicht.
    In jedem Fall ist gegen Sexismus (egal von welcher Seite) vorzugehen. Mehr sage ich eigentlich gar nicht, deswegen bin ich über den erbitterten Widerstand doch recht überrascht.

    Ich wollte die Männer aus dem Grund "da kurz aussen vor lassen", weil bei Frauen vor Gericht jahrzehntelang in der BRD pauschal eine Mitschuld an ihrer Vergewaltigung unterstellt wurde, bzw. Vergewaltigung in der Ehe überhaupt nicht strafbar war. Soll heissen: Den Frauen wurde weil sie Frauen waren auf diese Art Unrecht getan. Eben das ist es wogegen Frauenbewegung und Feminismus ursprünglich angingen und woraus sie ihre Existenzberechtigung zogen.
    In Verbindung damit, daß Frauen deutlich häufiger sexuell missbraucht werden als Männer schien mir der Einwand, daß Männer auch vergewaltigt werden, am Thema vorbeizugehen.
    Sexismus ist weder unser einziges noch unser dringlichstes Problem, aber es ist ein Problem.
    Es ging mir um die reale Existenz von Diskriminierung der Frauen in der BRD. Auch wenn sich das mittlerweile geändert haben sollte (wovon ich noch nicht überzeugt bin) kann man doch wohl kaum bestreiten das es lange in der BRD diese Diskriminierung gab.
    Oder?
    Eben das leugnete der Mitforist aber mit Verweis auf das Frauenwahlrecht
    Deeswegen mein Provokantes Beispiel mit der Vergewaltigung: Nur weil sie wählen dürfen sind sie nicht automatisch gleichberechtigt. Und auch wenn sie vor dem Gesetz gleichberechtigt sind, heißt dies noch nicht, daß es keine Strukturen mehr gibt, die dazu führen das sie aufgrund ihres Geschlechts von anderen benachteiligt werden.
    Erklären sie mir also doch bitte, was an meiner Position so falsch ist, daß sie meinen der abwegigen Aussage des Mitforisten, seit 1919 gäbe es keinen Sexismus gegen Frauen mehr, beistehen zu müssen.
    uhm ich habe nie gesagt das es keinen sexismus gibt oder das dies mit dem frauenwahlrecht 1919 beigelegt wurde. ich bin nur auf ihre aussage "Ich will mal sehen was sie sagen wenn ihnen jemand seinen Penis in den After schiebt" angesprungen...
  3. #62

    Danke für die Wahlhilfe

    Im grossen und ganzen besteht doch Einigkeit, dass man das Geld deutlich sinnvoller anlegen könnte (Krippenplätze etc.) und auch die Vergabemethode (Gutsher...damenart) indiskutabel ist.
    Erschreckend ist, wie Fr. Schröder - die zu Beginn ja durchaus brauchbare Ansätze hatte, wenn sie etwa auf die Benachteiligung von Jungs in der Schule hinwies - inzwischen völlig vor A. Schwarzer und Co. eingeknickt ist und sich nun auf eine unglaublich primitive Art mit Steuergeldern anbiedert. Sie bedient damit genau die Kritiker die ihr mangelndes Standing vorwerfen. Wie kann man nur so miserabel beraten sein?
    Denkt man noch an UvdLeyen und deren permanente Quotenforderung so hat das ganze doch einen Vorteil: die CDU verprellt endgültig einen grossen Teil ihres Stammklientels um bei einer relativ kleinen Gruppe von Menschen (viele Frauen lehen ja auch AS ab) Punkte zu machen. Insofern eine schöne Wahlhilfe iSv "das wars dann CDU". (-:

    Interessant finde ich auch, dass AS offensichtlich keine Probleme hat das Geld anzunehmen. Hätte sie Größe hätte sie es abgelehnt.....aber was will man von jemandem erwarten der sich selbst für Werbung für die Bild nicht zu schade ist?


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