GoldhoferEr hat 1360 PS - aber schafft nur 30 km/h in der Spitze. Der Witz beim Goldhofer AST-1 X 1360: Die schafft er auch mit einem Airbus im Schlepp. Das Kraftbrikett ist der stärkste Flugzeugschlepper der Welt, der sogar die 560 Tonnen des A 380 heben kann. Dann mal rauf auf das Ding.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...-a-856924.html
Der Schlepper hebt den Schwerpunkt ohne Main Landing Gear (MLG) eines A380 an. Dafür braucht der Schlepper aufgrund seines Angiffspunkt nicht die Kraft von MTOW x g aufzubringen. Wenn ich mit einem Wagenheber arbeite hebe ich auch das komplette Auto an. Glauben Sie nicht? Bocken Sie die angehobene Seite auf und heben Sie die andere Seite auch an. Um einen Körper anzuheben benötigt man weniger als die Kraft ihn frei zu heben. Das ist der feine Unterschied zwischen roher Kraft und Physik.
'Wheel tug' wird kommen, Schlepperfahrer sind eine vom Aussterben bedohte Spezies, Gewrkschaft hin, Maschinenstürmer her. Dabei geht es nicht nur um die paar Meter vom Gate bis zum Rollfeld oder das gelegentliche Umschleppen von und zum Hangar.
Fluglinien werden von Treibstoffpreisen genauso gebeutelt wie Autofahrer. Mit Strom vom Bordnetz zur Startbahn rollen und die Triebwerke erst kurz vor Startfreigabe anlassen würde reichlich Sprit sparen - selbst im Leerlauf oder mit Minimalschub gehen bei Großraumjets 600 bis 1000 liter nur für 'taxi fuel' weg.
Der Rest ist Rechenarbeit auf Klippschulniveau :)
Gesparter Sprit minus Systemkosten minus Mehrverbrauch durch höheres Gewicht gleich xxx
xxx läßt sich in $ oder € und verringerter Umweltbelastung ausdrücken - letzteres wird das Totschlagargument sein, gegen das jede Gewrkschaft einen äußerst schweren Stand hätte...
Fast richtig. Nur würde ich Ihre Schlußfolgerung etwas anders formulieren: Um einen Körper anzuheben benötigt man u.U. ( nämlich wenn Hebel in's Spiel kommen ) weniger Kraft als die Kraft, die nötig ist, ihn frei zu heben. Die Allgemeinheit Ihrer Aussage halte ich für mißverständlich / didaktisch für problematisch, d.h. wg. möglicher Umstände ( nämlich jene, in denen kein Hebel vorliegt bzw. eingesetzt werden kann ) für formal falsch ...
Man kommt nicht umhin, die Nebenbedingungen mit in die Aussage aufzunehmen. Dem kann man entfliehen, wenn man die Aussage als Frage formuliert. Aber das ist schon Handwerk der Theoriebildung. Man kann schmunzeln über den seit den späten 70gern Jahren breitgetretenen Anspruch des wissenschaftlichen Arbeitens in den Reformierten Oberstufen. Die Diskussion zeigt, daß der Anspruch nie eingelöst wurde.
Der "SCHOPF F396P" wiegt 70 Tonnen, hat 448 Ps und ist auch dafür gedacht den A 380 zu schleppen. Wird in Stuttgart gebaut.
Als ich den Artikel gelesen hab, ist mir die Sache mit der falschen Angabe der Hebekraft auch aufgefallen, und ich dachte noch so bei mir: "Wenn bei dem Artikel die Diskussion offen ist, dann erwähnt das *bestimmt* irgendeiner." Aber falsch gedacht - es wird über nichts anderes geredet, und mit jedem Beitrag wird es peinlicher. Kommt Ihr Euch die Diskussion nicht langsam ein wenig unangemessen vor?
Das Lustigste ist übrigens, dass die größten Fehlerverbesserer nicht mal in der Lage sind, einigermaßen richtig zu schreiben. Groß-/Kleinschreibung? Fehlanzeige! Grammatik? Pustekuchen!
Jeder versucht hier, mit seinen Kenntnissen zu glänzen, aber es ist meistens die Wahrheit, dass diese Kenntnisse die einzigen sind, die bei den jeweiligen Herren hängengeblieben sind. Wir sind hier nicht in der Schule! Wenn jemand meint, auf den dramatischen Unterschied zwischen Masse und Gewicht hinweisen zu müssen, warum müssen sich denn dann hundertzwanzig Leute anschliessen und gegenseitig beharken und beleidigen, vollkommen verständnislos aneinander vorbeireden und so ihren beschränkten Horizont der ganzen SPON-Diskussionsrunde kundtun?
Immer dieses Missionieren! Zum Schiessen!
Wenn wir unter die Füsse eines Schranken etwas legen wollen, dann heben wir ihn meist nicht.. Wir kippen ihn....oder heben ihn etwas an.
Das ist wohl alles mehr ein sprachliches Problem.
Der Autor hat wohl auch die Deutschstunde verpasst.