Flugzeugabsturz in Russland: "Das ist eine unglaubliche Tragödie"

Der Flugzeugabsturz in*Russland erschüttert den Eishockey-Sport. An Bord der Maschine war das Team Lokomotive Jaroslawl, fast alle Spieler kamen ums Leben. Unter ihnen ist der Deutsche Robert Dietrich. Freunde und Kollegen sprechen vom "schwärzesten Tag in der Geschichte unseres Sportes".

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...785019,00.html
  1. #10

    ---- "Das ist eine unglaubliche Tragödie"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Flugzeugabsturz in*Russland erschüttert den Eishockey-Sport. An Bord der Maschine war das Team Lokomotive Jaroslawl, fast alle Spieler kamen ums Leben. Unter ihnen ist der Deutsche Robert Dietrich. Freunde und Kollegen sprechen vom "schwärzesten Tag in der Geschichte unseres Sportes".
    "Das ist eine unglaubliche Tragödie"!
    Also, ich glaube das schon.
    "Unglaublich" wird eine Tragödie, wenn die Opfer allgemein oder einem selbst bekannt sind.
  2. #11

    1,5

    Abgestürzte Flugzeuge und Satelliten, gesunkene Schiffe und andere technogene Katastrophen: die Häufigkeit derartiger Meldungen mit hohen Opferzahlen aus Rußland ist atemberaubend. 1,5 Trillionen US-Dollar hat Rußland im letzten Jahrzehnt allein durch Öl- und Gasverkäufe verdient. In die Infrastruktur wurde das Geld offensichtlich nicht investiert. Tatsächlich ist der größte Batzen davon auf den Nummerkonten der Putin-Clique in der Schweiz und den Cayman Islands gelandet. Wie lange schaut die sedierte russische Öffentlichkeit diesem Treiben noch tatenlos zu? Was muß noch passieren?
  3. #12

    Richtig recherchieren

    Zitat von martin74 Beitrag anzeigen
    Wirklich? Ich kann keine vier Flugzeugabstürze in Russland in diesem Sommer finden. Worauf stütz sich denn diese Aussage? Scheint mir wie so oft eine Reine Floskel des Verfassers sein.
    Hier können Sie bestätigt finden, dass dies der vierte Absturz in diesem Jahr war:

    http://planecrashinfo.com/2011/2011.htm

    Also nicht einfach dem Autor etwas unterstellen!
  4. #13

    200 Tote?

    Woher kommen die Zahlen? Ich zähle 2011 2 Abstürze und 1 Notwasserung. Im Jahr 2010 gab es keine Abstürze russischer Flugzeuge.

    20. Juni - Absturz auf dem Weg von Moskau nach Petrosawodsk: 45 Tote
    11. Juli - Notwasserung nahe Strezhevoy: 7 Tote
    7. September - Flugzeugabsturz bei Jaroslawl: 45 Tote
  5. #14

    ...

    Zitat von martin74 Beitrag anzeigen
    Wirklich? Ich kann keine vier Flugzeugabstürze in Russland in diesem Sommer finden. Worauf stütz sich denn diese Aussage? Scheint mir wie so oft eine Reine Floskel des Verfassers sein.
    20.06.2011: tu-134, 45 tote

    11.07.2011: an-24, 37 tote

    09.08.2011: an-12, 11 tote

    07.09.2011: yak-42, 43 tote
  6. #15

    Genau untersuchen

    In Jaroslawl fand zeitgleich eine internationale Konferenz zur Außenpolitik statt. Da sollten Trümmer mal genauer untersucht werden. Nicht immmer alles so hinnehmen ("menschliches oder technisches Versagen")!!
  7. #16

    Ganz langsam

    Zitat von zakajew Beitrag anzeigen
    Abgestürzte Flugzeuge und Satelliten, gesunkene Schiffe und andere technogene Katastrophen: die Häufigkeit derartiger Meldungen mit hohen Opferzahlen aus Rußland ist atemberaubend...
    Natürlich ist hier Trauer und gewisse Kritik angebracht. Dass Herr Zakejew nicht unbedingt Rußlands Freund ist wissen wir alle. Das Thema wird natürlich alle Rußland-Hasser kläffen lassen: für sie ist das ein gefundenes Fressen. Finde ich Schade denn irgendwelche Schizophrenien sind was anderes als sachliche Kritik oder in dem Fall angebrachte Trauer.
  8. #17

    --- Was ist bitte ...

    Zitat von marvinw Beitrag anzeigen
    Natürlich ist hier Trauer und gewisse Kritik angebracht. Dass Herr Zakejew nicht unbedingt Rußlands Freund ist wissen wir alle. Das Thema wird natürlich alle Rußland-Hasser kläffen lassen: für sie ist das ein gefundenes Fressen. Finde ich Schade denn irgendwelche Schizophrenien sind was anderes als sachliche Kritik oder in dem Fall angebrachte Trauer.
    Was ist bitte "in dem Fall angebrachte Trauer"?
  9. #18

    Alte sowjetische Flugzeuge ...

    [QUOTE=DELAN;8672093]Wahrlich eine Tragödie. Bei allem Mitgefühl für die Angehörigen der Verunglückten drängen sich dennoch Fragen auf.
    Dies ist in 2011 nicht das erste schwere Flugzeugunglück mit vielen Toten in Russland. Wann wird die russische Luftfahrtbehörde endlich diese Uralt-Flieger grounden und zwangsverschrotten lassen? Warum chartert ein Eishockey-Profiliga-Club einen derartigen Seelenverkäufer von Flieger bei einer selbst in Russland unter dem Verdacht schwerer Sicherheitsmängel stehenden Airline? Mehr zur beteffenden Fluggesellschaft "Yak-Service" findet man übrigens hier (EN):



    sind deshalt so oft noch in der Nutzung, weil Meister Putin zum "Schutze" der russischen Flugzeughersteller an einer saftigen Import-Steuer auf westliche Flugzeuge festhält.

    Wenn es die nicht gäbem würden sich auch die kleineren russischen Airlines mit besseren Flugzeugen eindecken.

    Das Dilemma, was aus der derzeitigen Putinschen Politik resultiert, ist wie folgt:

    - die russischen Hersteller produzieren Flugzeuge auf einem ganz geringen Output-Level

    - Importe können sich nur große Fluglinien leisten

    - also müssen die alten Flieger weiter genutzt werden

    Es ist typisch: nach dem letzten Absturz einer TU-134 hat Medwedjew ein Flugverbot erlassen. Aber er hat nichts unternommen, um den oben genannten Wahnsin zu beenden. Weil er sich eben gegen Putin nicht durchsetzen kann.
    Das ganze ist ein schönes Beispiel dafür, wie in Russland mit dem Leben von Menschen gespielt wird. Man könnte eine ellenlange Liste solcher Beispiel erstellen.
  10. #19

    Unzumutbar

    Zitat von kp86368 Beitrag anzeigen
    ... Stürzt ein Flugzeug in Afrika ab und es waren "nur" 100 Afrikaner an Bord zählt das nicht wirklich. Aber wehe es war ein Deutscher dabei oder eine Sportmaschine mit 3 Amerikaner stürzt in Arizona ab!
    Wenn Sie schon mal das Glück gehabt hätten, mit einer afrikanischen Luftfahrtgesellschaft zu fliegen, dann wüssten Sie über den erbärmlichen Zustand der dortigen Flugzeuge und die Unzahl von Abstürzen und Toten. Die zu zählen wäre unzumutbar. Der Vorwurf, der Artikel wäre lediglich veröffentlicht worden, weil Deutsche oder Amerikaner betroffen sind, ist rassistisch.