dapdDer tödliche Absturz eines Business-Jets in Frankfurt-Egelsbach zeigt: Bei den Geschäftsfliegern geht der Druck, Zeit und Geld zu sparen, auf Kosten der Sicherheit. Es war nicht der erste tödliche Unfall am Promiflughafen des US-Milliardärs Warren Buffet.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...819349,00.html
Peinlich, welches Niveau-Limbo auch der "Spiegel" abdruckt, ein Magazin welches über Jahre eine gewisse Qualität für sich reklamierte.
Es ist peinlich, wenn über "Todesflughafen" schwadroniert wird (woher haben Sie das? Fakten?) und die Zeilen wie heute üblich mit der kräftigen Prise Neid und Missgunst gewürzt werden. Wenn dieses Niveau heute auf der Journalistenschule Henri Nannen gepflegt wird, dann ist es gut, dass Herr Nannen solche Artikel heute nicht mehr lesen muß. Mir ist neu, dass Egelsbach eine höhere Unfalldichte als vergleichbare Flugplätze haben soll und so missgünstig wie der Schreiberling des Artikels habe ich bei meinen Besuchen mit unserer vereinseigenen Cessna 172 (Promi-Flugzeug?) den Tischnachbarn nicht auf den Teller geschaut (Entenbrust?) oder deren Gesprächen gelauscht (Tarifkonflikte?). Peinlich.
[QUOTE=stesoell;9767297]Der Beitrag hat leider einige Sachfehler (IFR installieren? Sie meinen ILS? Tower erteilt natürlich Lande/Startfreigabe,...), darum geht es mir aber nicht.
Dem Beitrag fehlt es weiter an Substanz, blendet den human factor völlig aus (Cockpit Crew Management). Wir haben hier es hier mit dem Owner und PIC vs angestellten FO zu tun.
Citation 750 down in Egelsbach. - Page 4 - PPRuNe Forums
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klar, natürlich ist der Artikel, wie von einem solchen Artikel in der Boulevard-Presse auch gar nicht anders zu erwarten, viel zu überspitzt und überzogen dargestellt. - Und was genau die Ursache des letzten Absturzes in Egelsbach war, ist sicher noch offen und muß erstmal geklärt werden.
Fakt ist aber doch - und das kann wohl kaum einer bestreiten - das die Souveränität des Piloten bezüglich seiner Entscheidungen beim Flug eines Business-Jets mit 3-12 hochkarätigen Business-Managern im Nacken doch weitaus stärker eingeschränkt ist, als in einem Linien-Flieger, der auch in der Buisness- oder First-Class neben 300 anderen auch ein paar Promis und Manager an Board hat. Während es bei letzterem eigentlich kaum der Fall ist, kann beim kleinen Business-Jet der Passagier sicherlich viel direkter und nachdrücklicher seine Vorstellungen und Wünsche, wie zu fliegen und zu landen sei durchsetzen.
Fakt ist weiterhin, daß hier aktuell 5 Menschen gestorben sind und bereits in der Vergangenheit auch schon.
Ich denke schon, daß dies es Wert ist, darüber nachzudenken, wie es dazu kommen kann und welche Möglichkeiten es gibt, evtl. Schwachstellen auszumerzen.
Der Artikel fordert ja nicht den Flugbetrieb am Flughafen Egelsbach einzustellen sondern regt ja letztlich doch eher dazu an, darüber nachzudenken welche Schritte es gibt, den Anflug auf Egelsbach sicherer zu machen für die Piloten, die Manager und um Menschen die im Landeanflug Ihr leben gelassen haben. Dies tut er allerdings natürlich in Boulevard-Journalistisch reißerischer Art. - Aber vielleicht braucht es das ja auch um wachzurütteln und Veränderungen anzustoßen?
Wow!Und so werden wohl auch künftig die verwöhnten Elitepassagiere in ihren Privatjets in Egelsbach größere Risiken eingehen als jeder Economy-Class-Passagier im nahen Frankfurt am Main. Aber die bekommen dafür ja auch keine Fasanenbrust im Brotmantel.
Wenn der Autor dieses unfassbaren Unsinns wüßte, daß 9 von 10 der verwöhnten Elitepassagiere, die dieses aberwitzige Risiko eingehen, selbst ihre eigenen Piloten sind, in 30 Jahre alten Propellerschüsseln fliegen und sich die Pizza Margherita kaum noch leisten können, weil die Fliegerei immer unbezahlbarer wird...
Ich komme beim Lesen von diesem uninformierten Laiengeplappere aus dem Kopfschütteln kaum noch raus.