Flugsicherheit: Risse in A380-Flügeln sorgen für Diskussionen

An mindestens fünf A380-Jets haben Techniker kleine Risse an Bauteilen im Inneren der Flügel gefunden. Airbus will das Problem im Rahmen der regelmäßigen Inspektionen beheben lassen. Australischen Flugzeugtechnikern reicht das nicht aus.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...807560,00.html
  1. #60

    ALoha

    Zitat von flyhi152 Beitrag anzeigen
    Bei der "Comet" und der 737 der "Aloha Airways" waren es anfangs auch nur ganz kleine Risse die dann jedoch schlagartig zur Katastrophe fuehrten. Nach der katastrophe haben die Unfallforscher dann sehr viel Zeit um zu beurteilen ob die unbedeutenden Risse wirklich so unbedeutend waren.
    Bei der Aloha war die Maschine extrem überbeansprucht, übealtert und untergeserviced.
  2. #61

    Zitat von Thomas# Beitrag anzeigen
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sie nicht in der Luftfahrt arbeiten.
    .....
    Haben Sie schon mal was vom fail-safe-Prinzip gehört?
    Populärwissenschaftliche Kurzzusammenfassung: "Ist zwar beschädigt, hält aber trotzdem noch bis zum nächsten Wartungsintervall."
    Und wenn das "Beschädigte" NICHT bis zur nächsten Wartung hält ???

    Fliegen Sie schön mal weiter mit Ihrem "fail-safe"-behafteten Flieger....
  3. #62

    Zitat von joe1705 Beitrag anzeigen
    Die Auslegung von dynamisch belasteten Bauteilen im Flugzeugbau erfolgt schon seit Langem auf der Basis von Fehlertoleranz-Konzepten
    .......
    Zitat: "Bei diesem Prinzip geht man von der realistischen Annahme aus, daß jede Struktur fehlerbehaftet ist und Fehler bewußt toleriert werden, wenn sie eine festgelegte Größe nicht überschreiten".
    Und wenn die "festgelegte Grösse" mitten im Flug in 10.000m Höhe erreicht wird ?
    Ich halte von solchen "Rechenkünste" und "Annahmen" einfach nichts! Es handelt sich dabei doch nur um Feigenblätter für Ingenieuren, Wissenschaftler und vor allem Kaufleute, die Menschenleben gegen Ersparnisse abwägen.
    Fehlerfreie Teile und Konstruktionen sind teuer und schwer ... und damit ist alles gesagt: Profit Hurra!
  4. #63

    .

    Zitat von kaufmann5555 Beitrag anzeigen
    Und wenn die "festgelegte Grösse" mitten im Flug in 10.000m Höhe erreicht wird ?
    Ich halte von solchen "Rechenkünste" und "Annahmen" einfach nichts! Es handelt sich dabei doch nur um Feigenblätter für Ingenieuren, Wissenschaftler und vor allem Kaufleute, die Menschenleben gegen Ersparnisse abwägen.
    Fehlerfreie Teile und Konstruktionen sind teuer und schwer ... und damit ist alles gesagt: Profit Hurra!
    Sie sind kein Ingenieur.

    Ein Ingenieur weiß, dass nichts, aber auch gar nichts fehlerfrei und so konstruiert werden kann, dass es bis zum jüngsten Tag hält. Das sagt Ihnen schon die Statistik. Und damit müssten Sie sich ja mal beschäftigt haben, wenn Sie Ingenieur sind.

    Und Sie halten von solchen "Rechenkünsten" nichts? Sie fahren kein Auto? Sie wohnen nicht in einem Haus? Sie fahren nicht über Brücken?
    All diese Dinge sind genauso gebaut. Es gibt Fehlertoleranzen, und solange die sich in einem genügend winzigen Raum bewegen, wird das dann so gemacht.

    Sie verlangen hundertprozentige Sicherheit, und die gibt es nicht, hat es nicht gegeben und wird es nicht geben -> s. Statistik.

    Und ich hatte ja schon vorher gefragt: was haben Sie denn als Ingenieur gemacht, wo es diese Fehlerfreiheit gab? Was keine Toleranzen hat und für die Ewigkeit gebaut ist? Was?
  5. #64

    .

    Zitat von kaufmann5555 Beitrag anzeigen
    Und wenn das "Beschädigte" NICHT bis zur nächsten Wartung hält ???

    Fliegen Sie schön mal weiter mit Ihrem "fail-safe"-behafteten Flieger....
    Naja, wie oft passiert das denn so? Katastrophale Ereignisse beim Fliegen werden in Unfälle pro Millionen (!) Flüge gezählt. Ngeativ-Spitzenreiter wie die DC-10/MD-11 haben sechs (!) dieser Ereignisse auf einer Million Flüge. Der Durchschnitt liegt bei zwei bis drei.

    Mit welchem Verkehrsmittel bewegen Sie sich denn fort? Es klingt abgedroschen, aber genau durch diese "fail-safe"-Verfahren ist das Flugzeug auf die Entfernung gerechnet das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel vor Autos, Eisenbahnen und Schiffen.