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Flugsicherheit: Airlines verschweigen Störungen

DPANach dem Beinahe-Absturzes eines Germanwings-Flugs drängt Verkehrsminister Ramsauer darauf, Probleme mit der Kabinenluft auf europäischer Ebene anzugehen. Nach SPIEGEL-Informationen haben Fluglinien gegen Meldepflichten bei Störungen verstoßen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-859930.html
  1. #30

    [QUOTE=papageienmusik;11097362]Wer das Glück hat, Flugbegleiter/innen privat zu kennen, erfährt, dass auf praktisch jedem dritten Flug -
    Na ob das wirkich glueck ist ,aus meiner erfahrung........anders thema.
    Ob die damen und herren wirklich immer mit einbezogen werden was hinter der cockpittuer pasiert wuerde ich generell erst eimal verneinen .....warum auch fast nirgendwo wird mehr gequatscht als beim fliegendem und so wurde bestimmt schon aus einem kleinem pushbackincident ein totalabsturtz ueber den Anden......aber naturlich gibt es weitmehr zwischenfaelle bei dem der liebe gott somanchesmal seine schuetzende hand ueber den flieger gehalten hat .....eine ,offene cowling beim take off in dus eines A330 hat mir (bodenpersonal) vor ein paar jahren 1mal mehrgezeigt wie schnell sich das blatt im leben wenden kann ..aber glueck gehabt,die abgerissenen teile haben den teil des tankes zerschlagen der nicht befuellt war,(weil !! der flieger war auf mittelstr.unterwegs).Mit sicherheit wurede dieser fall gemeldet, aber nichtwissenheit ist fuer die breite masse vieleicht manchmal doch einfacher zuverdauen ....und verdirbt einen nicht gleich den ganzen tag.....also entspannen und zuruecklehnen und wenn es dann doch mal anders kommen sollte .....
  2. #31

    Die Diskusion gehtt irgentwie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Beinahe-Absturzes eines Germanwings-Flugs drängt Verkehrsminister Ramsauer darauf, Probleme mit der Kabinenluft auf europäischer Ebene anzugehen. Nach SPIEGEL-Informationen haben Fluglinien gegen Meldepflichten bei Störungen verstoßen.

    Fluglinien haben gegen Meldepflichten bei Störungen verstoßen - SPIEGEL ONLINE
    an der wichtigsten Frage vorbei. In der zivilen Luftfahrt werden seit den 60'gern Turbinen mit der entsprechenden Zapfluftentnahme eingesetzt. Die Technik hat sich dabei bestimmt nicht zueruckentwickelt. Unfaelle,die daraus resultieren sind nicht dokumentiert. Das Problem der Oeldaempfe wird aber erst seit einigen Jahren (als Problem) wargenommen. So stellt sich doch eher die Frage, welcher Parameter hat sich geaendert. Sind es neuartige Substanzen im Oel? Sind es neuartige Dichtungen? Das Problem auf einzelne Airlines/Flugzeuge festzumachen ist jedenfalls der flasche Ansatz und meist persoenlicher Natur des Schreibers.
    Ein anderer Hinweis: Wenn die Kabinenluft nicht regelmaessig ausgetauscht/erneuert wird, wuerden die Passagiere alle an einer CO2 Vergiftung sterben, bzw einschlafen. So kann hier sowieso nicht dran gespart werden. Die schlechten Gerueche kommen von den Passagieren selbst, in groesser Hoehe wird der Kabinendruck halt nur auf 2500 Meter (oder so) gehalten. Grund ist eine Kostenersparniss und mechanische Gruende. Aussendruck und Innendruck sollen nicht zu gross voneinander abweichen,andernfalls muesste man die Kabinewaende dicker konstruieren. Die schlechte Luft kommt von den Menschen hinteren Oeffnung. Der Gegedruck ist halt in 2500 Meter kleiner ist als auf Meereshoehe. So entweichen halt die Daemfpe, meistens unbemerkt.
  3. #32

    Blödsinn

    Ich fliege selber bei einer großen deutschen Airline und kann mit Bestimmtheit sagen dass die Aussage, dass bei jedem dritten Flug "Extremsituationen zu meistern sind" völlig aus der Luft gegriffen ist und schlichtweg falsch ist! Es gibt natürlich vereinzelt Situation die nicht an die Öffentichkeit gelangen und intern ausgearbeitet werden, z.B. geplatzte Reifen, diveres Technisches, etc etc. Das sind aber keine Extremsituationen, sondern Fliegeralltag und in keinster Weise dramatisch oder gefährlich.

    Die Kabine wird mit der s.g. Zapfluft unter Druck gesetzt und mit Sauerstoff versorgt. Diese Luft wird an den Triebwerken "abgezapft", komprimiert, dadurch erwärmt, und in die Kabine geleitet. Dies muss ständig geschehen da die Kabine ja nicht völlig luftdicht ist. Was manch Passagier beim Triebwerksstart riecht, sind Kerosindämpfe, die beim Anlassen der Triebwerke angesogen werden. Das passiert nicht wenn die FlightCrew vorm Anlassen die Klimaanlage abschaltet. Die giftigen Dämpfe enstehen aus verbrannten Ölen, welche in den Triebwerken austreten. Dies technisch so zu kontruieren dass diese Dämpfe nicht mit der Zapfluft gemischt werden ist letztendlich eine Aufgabe der Triebwerkshersteller. Meiner Meinung nach sollte man denen etwas mehr Beine machen und Notfalls per Zulassungsverordnung erwirken dass dieses Problem der kontaminierten Kaninenluft die Flugsicherheit nicht mehr beeinflussen kann.
  4. #33

    Kabinenluft

    Ich flieg auch oft mit allen moeglichen Airlines und Flugzeugtypen und konnte noch nicht feststellen, dass die Luft in der Kabine mit laengerer Flugdauer schlechter wird. Das passiert vielleicht wenn die AC nicht rictig funktionert. Ein fliegender ICE etwa?
  5. #34

    Uralt-Technik

    Beim VW Käfer wurde bis 1960 die Motorkühlluft als Heizungsluft ins Fahrzeug geleitet. Bei defekter Zylinderkopfdichtung gelangte giftiges CO ins Fahrzeug. Zur Abhilfe wurden später über Heizbirnen (verripte Auspuffrohre) die aus dem Motorraum angesaugte Luft ins Fahrzeug geblasen, die immer noch nach heißem Öl roch, und bei Durchrostungen oder defekten Krümmerdichtungen mit giftigem CO belastet war. So eine Technik in modernen Verkehrsflugzeugen hatte ich nicht erwartet.
  6. #35

    Zitat von shackelbolt Beitrag anzeigen
    ... und anscheinend hat nur Boeing darauf bei der Konstruktion der 787 reagiert und verwendet keine Zapfluft mehr für die Atemluft. ...
    Nicht Boeing hat reagiert, sondern ein Triebwerkshersteller.
  7. #36

    Bewaertes aendert sich halt nicht oder nur langsam

    Zitat von fritzstark Beitrag anzeigen
    Beim VW Käfer wurde bis 1960 die Motorkühlluft als Heizungsluft ins Fahrzeug geleitet. Bei defekter Zylinderkopfdichtung gelangte giftiges CO ins Fahrzeug. Zur Abhilfe wurden später über Heizbirnen (verripte Auspuffrohre) die aus dem Motorraum angesaugte Luft ins Fahrzeug geblasen, die immer noch nach heißem Öl roch, und bei Durchrostungen oder defekten Krümmerdichtungen mit giftigem CO belastet war. So eine Technik in modernen Verkehrsflugzeugen hatte ich nicht erwartet.
    sie haben ja auch noch immer Scheibenwischer an Ihrem Auto, eine Technik, die ueber 100 Jahre alt ist. Und genauso simple wie die Zapfluft. Allerdings glaube ich kaum, das man beides, so wie Sie es tun, auf eine Stufe stellen kann, ein Triebwerk ist halt ein wenig komplizierter als ein Kaefermotor.
  8. #37

    Leider falsch,

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Nicht Boeing hat reagiert, sondern ein Triebwerkshersteller.
    denn der Turbinenhersteller baut nach den Specification der Flugzeughersteller. Ausserdem hat Boing am Dream Liner die Zapfanlage an die Unterseite der Kabine verlegt, der Turbinenhersteller hat somit nun gar nichts mehr damit zu tun. Warum Boing das gemacht hat ist hier die Frage. Vielleicht weiss jemand im Forum darauf eine Antwort
  9. #38

    Hier ein Artikel, der einiges erklaert

    AERO - 787 No-Bleed Systems

    Daraus ein Satz:

    The 787 also offers operators operational efficiencies due to the advantages of electrical systems compared to pneumatic systems in terms of weight and reduced lifecycle costs

    Boing hat die Technik nicht wegen auftretender Probleme mit der Zapfluft geaendert, sonder um Betriebskosten zu sparen.
  10. #39

    Zitat von ein-berliner Beitrag anzeigen
    Wo sind die Daten der SOFORTIGEN Luftmessung im Cockpit?
    Es gab keine Untersuchung. Schlimm, somit fehlen die wichtigsten Parameter zur Fehleranalyse.
    Wann wurden die Blutproben genommen, SOFORT oder erst im Krankenhaus? Wieviel Zeit hatte also der Körper zu Regeneration?

    Als Betreiber kann ich die Betriebssicherheit eines Fliegers nicht an die BFU abschieben. Ich wiederhole: Die Weitergabe einer Störung kann die eigene Sorgfallspflicht nicht ersetzen. GW muß doch ein eigenes Interresse an der Ursachenforschung haben.
    Man sieht ja die tollen Ergebnisse der Verdrängung.
    --- ES WAR NICHTS ---
    Nach einem Absturz wären die Braunschweiger natürlich sofort vor Ort zur Unfallermittlung. Die Blackbox hätte aber auch NICHTS ergeben.
    Das ist reine Bürokratie, aber alles korrekt nach Vorschrift.Toll...
    Wieso meinen Sie, daß Sie auch nur ein Satzzeichen aus den vertraulichen (medizinischen) Daten zu sehen bekämen?

    Und wie glauben Sie soll German Wings an die Piloten herankommen, während sie sofort vom Notarzt behandelt und ins Krankenhaus gebracht werden?

    Was die technische Untersuchung angeht, können Sie die anderen Beiträge im Forum lesen und wahrscheinlich auch glauben.


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