Lufthansa hat doch Allianz mit SwissAir. Können die Langstreckenflieger nicht von Zürich oder Basel starten, um die Steuer zu umgehen?
DPASie weichen auf Flughäfen in Frankreich, Belgien und der Niederlande aus. Passagiere umgehen so die Steuer auf Flugtickets in Deutschland. Deutsche Airlines gehen von fünf Millionen entgangenen Kunden aus. Die Bundesregierung spricht von zwei Millionen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840288,00.html
Lufthansa hat doch Allianz mit SwissAir. Können die Langstreckenflieger nicht von Zürich oder Basel starten, um die Steuer zu umgehen?
Seit ihrer Insolvenz und Übernahme durch die Lufthansa heißt die Swissair nur noch Swiss.
Aber eine Allianz braucht es dafür gar nicht.. wer nahe genug an Zürich oder Basel wohnt, macht dies eh schon... Von z.B. Hamburg aus ist das weniger eine Option.
Es ist zu prüfen, ob die Mineralölbesteuerung von Flugbenzin nicht effektiver ist. Immerhin dürfen Flugzeuge nur mit bestimmtem Mindest-Tankinhalt landen (müssen also notfalls überschüssiges Kerosin in den Luftraum "ausschütten").
Wenn Kerosinsteuer oder auch Ticketsteuer zu einer Verminderung der Flüge führen, haben sie ihr Ziel (das Flugverhalten zu "steuern", also zu begrenzen) erreicht. Die vorhandene Infrastruktur (z.B. in Berlin-Tegel :^) reicht dann weiterhin aus. Neue Startbahnen wie München 3 erübrigen sich.
"Dennoch stieg die Zahl der Fluggäste in Deutschland 2011 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 198,2 Millionen." - und das in Krisenzeiten. Was will diese klimaschaedigende Branche eigentlich sonst noch? Umverteilung von Hartz IV nach Business Class??
Die Swiss heisst Swiss seit der (Wieder-) Auferstehung, richtig. Die Übernahme durch die Lufthansa kam später.
Nicht nur Zürich (oder Basel), sondern auch Paris, Amsterdam, London, ... Genau das ist das Problem.Aber eine Allianz braucht es dafür gar nicht.. wer nahe genug an Zürich oder Basel wohnt, macht dies eh schon... Von z.B. Hamburg aus ist das weniger eine Option.
Jeder verantwortungsvolle Pilot (also >99%) berechnet seinen Treibstoffverbrauch so, das die Treibstoffmenge bei der Ankunft ("Landung") auf oder unter dem "max landing fuel" liegt. Bei 100% aller planmässig durchgeführten Flüge gibt es deshalb kein "überschüssiges Kerosin".Es ist zu prüfen, ob die Mineralölbesteuerung von Flugbenzin nicht effektiver ist. Immerhin dürfen Flugzeuge nur mit bestimmtem Mindest-Tankinhalt landen (müssen also notfalls überschüssiges Kerosin in den Luftraum "ausschütten").
Und bitte nicht noch eine Mineralölbesteuerung; der Zirkus mit der CO2-Abgabe und der besagten Ticketabgabe reicht doch vollkommen aus.
Es war nicht das Ziel, das Flugverhalten zu steuern. Das Ziel waren höhere Steuereinnahmen. Ob das aufgegangen ist, weiss ich nicht. Glaube ich aber auch nicht, weil die Leute jetzt eben von Zürich, Basel, Amsterdam, Paris, ... ihre Langstreckenflüge antreten. Und die kurzen von Weeze aus.Wenn Kerosinsteuer oder auch Ticketsteuer zu einer Verminderung der Flüge führen, haben sie ihr Ziel (das Flugverhalten zu "steuern", also zu begrenzen) erreicht. Die vorhandene Infrastruktur (z.B. in Berlin-Tegel :^) reicht dann weiterhin aus. Neue Startbahnen wie München 3 erübrigen sich.
Dieses Mal heisst das Milchmädchen "Schäuble".
es gibt steigende passagierzahlen - laut artikel.
trotzdem sollen passagiere in das benachbarte ausland ausweichen - bei den low cost carriern.
nun mehrere fragen:
- glaubt jemand ernsthaft, dass wirklich die paar euro steuer passagiere dazu veranlassen eine länger anreise, ggf. sogar noch zoll-kontrollen in kauf zu nehmen? wegen einer steuer, für deren gegenwert man keine 2 tassen kaffee am flughafen bekommt???
- ist den verfassern des artikels bekannt, dass auch andere länder eine luftverkehrsabgabe erheben?
- zum beispiel auch frankreich (im text extra als ausweichland erwähnt), österreich, dänemark, die niederlande ...
- die lufthansa jammert. zählt sich die lufthansa nun zu den low cost carriern?
in einer heute veröffentlichten erklärung (siehe auch spon) kündigt die AFR stellenstreichungen an. 5000.
auch eine folge der luftverkehrsabgabe - oder eher eine reaktion auf die augenblickliche lage der branche?
aber ohne deutsches gejammer.
Es zeigt sich immer wieder, dass die Gier unseres Staates die wirtschaftliche Entwicklung hemmt. Was soll denn diese Steuer? Sitzen denn nur noch Dumpfbacken im Finanzministerium, die nicht erkennen, welche Auswirkungen ihre Maßnahmen haben? Eine steigende Zahl von Fluggästen bringt doch schon über die normale Umsatzsteuer Geld in die Kassen des Bundes. Man kann über unsere Politiker nur den Kopf schütteln ....
Es mag sein, dass die Steuer Einfluss auf die BIlligflieger hat. Vor einigen Jahren bin ich noch von Hannover nach Stuttgart oder München geflogen, weil das teilweise nur 30-40 EUR gekostet hat. Mittlerweile sind es fast immer über 100 EUR - da steige ich lieber in den ICE. Dauert unterm Strich auch nicht länger und der fährt stündlich.
Wenn ich nach Amerika fliege, kann das durchaus mal von Amsterdam sein. Das liegt dann aber daran, dass KLM auch gleich mal ein paar 100 EUR billiger ist als Lufthansa. Das wird kaum an 20 EUR Ticketsteuer liegen.
Und überhaupt: Wo kann man denn mal schnell auf ausländische Flughäfen ausweichen? Das geht im äußersten Südwesten (Zürich) und meinetwegen ganz im Westen (Amsterdam und Brüssel). Aber in der Mitte, im Süden, im Norden oder gar im Osten? Wohl kaum. Im Gegenteil: Viele Polen fliegen von Berlin, Dänen von Hamburg usw.