Forum: Blogs
Flughafen Chicago: US-Airline vergisst zehnjähriges Mädchen
UnitedEin Mädchen ist am Flughafen von Chicago gestrandet. Die Airline hatte die Zehnjährige einfach vergessen und ihre Bitten nach Hilfe ignoriert. Das Unternehmen bemüht sich um Schadensbegrenzung - doch das Kind lässt sich nicht kaufen.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...850140,00.html
- #100 15.08.2012 15:10 von
SPON hat leider die Informationen der Quelle nicht publiziert. Die beiden verbrachten zusammen rund 18 Stunden am Telefon. Wo die Tochter war, wussten sie relativ schnell (obwohl United sie anfangs angelogen hatte), aber dann belog man sie noch mehrfach über den Verbleib des Gepäcks.
»From the moment of the first phone call from camp informing us that Phoebe did not arrive in Traverse City to when we spoke with her first hand it took almost an hour. But she had already been in Chicago for over two hours.« - #101 15.08.2012 15:10 von
Heute nicht mehr
So geht es aber in der Regel heute nicht mehr. Die Fluggesellschaften verlangen bei allen unbegleiteten Kinderflügen die Daten über Personen am Abflug- und Zielort schon bei der Buchung. Dafür bezahlt man ja auch etwas. Bei der Ankunft wird die abholende person ziemlich genau kontrolliert, auch indem man sich dies neben den Ausweisen vom Kind bestätigen lässt.
- #102 15.08.2012 16:38 von
Das passt zur Episode "United breaks guitars".
Einfach mal googeln... - #103 15.08.2012 18:19 von
- #104 15.08.2012 20:41 von
keine Chance
@bunterepublik heute, 12:55 Uhr
Sie haben keine Ahnung!!!
Wer sich mit dem arroganten US Flugpersonal anlegt, so wie sie es empfehlen, hat schneller Handschellen an, als er denken kann. Zero Toleranz. Nach 9/11 sind diese "Dienstleister" rechtlich unantastbar, und entsprechend herablassend führen sie sich auf. Guantanamo ist überall, Rechtsstaatlichkeit nicht. - #105 15.08.2012 20:43 von
Gut so! Servicefehler besonders von großen Firmen sollten immer wieder veröffentlicht werden. Die Herrschaften auf den hohen Rössern im Vorstandsbüro können ruhig durch ein großen Shitstorm erfahren, dass es sich immer um den Kunden handelt egal wie toll ihr neues Auto ist oder wie nett sie ihren Aktionären den Hintern pudern.
- #106 15.08.2012 21:07 von
Na prima, das hilft ...
Wie hätte ein Handy dem Mädchen in der Situationhelfen können? Handy-Spiele zum Zeittotschlagen?
Wenn das Mädchen schon per personlicher Direktansprache nicht zu den United-Angestellten durchdringt, wie sollen das dann Eltern telefonisch schaffen?
Ein Anruf bei der Airline führt sicherlich in eines der (machtlosen) Call Center oder auf eine dumme Bandansage. Und die Polizei anrufen würde auch nicht viel bringen in einer solchen Situation.
Haben Sie bessere Erfahrungen? - #107 16.08.2012 05:13 von
Warum wundert mich das nicht?
Das einzige was mich an dieser Geschichte wundert ist dass überhaupt noch irgendjemand mit United Airlines fliegt. Wahrscheinlich wirklich nur noch Menschen die es entweder nicht besser wissen oder absolut resistent sind gegen beispiellos grottenschlechten Service. Sowohl die Eltern als auch das Mädchen sind zu bedauern. Und ein paar zurückerstattete Meilen machen diesen horrenden Imageschaden auch nicht wieder gut.
- #108 16.08.2012 09:21 von
In Deutschland - völlig unspektakulär
Eine ganz normale Geschichte, unspektakulär. Sie spielt nicht in einem fernen Land, es gibt keinen verantwortlichen Begleitservice und auch keinen Schadensersatz. Eine deutsche Geschichte, die vermutlich niemanden interessiert.
Ein 10jähriger Junge auf dem Weg in die Sommerferien. Kostengünstig bei Verwandten in Wetzlar. Die Fahrt von Stuttgart dürfte kein Problem sein. Lediglich in Frankfurt umsteigen in die RB. Doch genau da passiert es. Der Zug nach Wetzlar fährt ausnahmsweise von einem anderen Gleis ab, der Junge steigt in die falsche RB.
Nach mehr als 1 Stunde wird der Junge unruhig, er sollte längst ankommen. Als ihn ein Fahrgast über seinen Irrtum aufklärt sucht er den Zugbegleiter. Dieser weist ihn darauf hin, dass er ohne gültigen Fahrschein unterwegs ist. Dem weinenden Jungen, der keinen Personalausweis vorweisen kann, erklärt er „großzügig“, dass er seine Personalien nun nicht aufnimmt, der Junge muss aber an der nächsten Station aussteigen.
Nächste Station, völlig verlassen. Kein Ansprechpartner, kein Geld für den Fahrkartenautomat. Den Ortsnamen hat der Junge vergessen. Irgendwie kam er mit 5 Stunden Verspätung in Wetzlar an und traf auf völlig aufgelöste Verwandte, die schon eine Vermisstenanzeige aufgeben wollten – die aber nicht angenommen wurde. Kleine Jungs kommen oft 5 Stunden zu spät.
PS: nein, der Junge hatte kein Handy. Nein, er hat niemanden um Hilfe gebeten nach seinen Erfahrungen mit dem „hilfsbereiten“ Zugbegleiter. Er war ganz allein. Eine deutsche Geschichte, die niemanden interessiert. - #109 16.08.2012 09:28 von
Jetzt werben - im SpiegelOnline Forum
Inzwischen werden Kinder hier mit 3 Jahren bei irgendwelchen unterbezahlten Dienstleistern abgegeben und das wird als normal angesehen. Nennt sich wohl KiTa...
Und spätestens mit 7 sind die Kinder in der Schule 4 bis 6 mal die Woche in gleicher Situation.
Wenn der Dienstleister aber ein Flugbegleiter einer Airline ist dann fängt das Gejammere über die Rabeneltern an die nicht wie ein paar brave Ökospiesser ihre Kinder im Vorgarten anketten...
Ja was denn nun? Glucke oder anderen anvertrauen, beides geht halt nicht.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

