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Flughafen Berlin-Schönefeld: Bundesamt genehmigt umstrittene Flugrouten

Die Behörden haben den umstrittenen Flugrouten über dem Süden Berlins ihren Segen erteilt. Der neue Hauptstadtflughafen Schönefeld hat eine wichtige Hürde*genommen - die Proteste gegen das Projekt sind damit jedoch nicht beendet.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...811516,00.html
  1. #10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Behörden haben den umstrittenen Flugrouten über dem Süden Berlins ihren Segen erteilt. Der neue Hauptstadtflughafen Schönefeld hat eine wichtige Hürde*genommen - die Proteste gegen das Projekt sind damit jedoch nicht beendet.

    Flughafen Berlin-Schönefeld: Bundesamt genehmigt umstrittene Flugrouten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Auch wenn mehr Transparenz bei der Projektplanung vorhanden ist, es wird trotzdem nie eine Entscheidung von den Bürgern akzeptiert, da man nie alle zufrieden stellen kann. Das ist so, wir werden das ja bei der Energiewende und den fehlenden Stromautobahnen sehen. Wir wollen Arbeitsplätze und Wohlstand, aber keinen Lärm und sonstige nachteile, nur leider hat jede Medaille zwei seiten.
  2. #11

    Zitat von DonCarlos Beitrag anzeigen
    Es sind nicht die Flugrouten, für die mehr Transparenz notwendig gewesen wäre sondern überhaupt die Entscheidungsfindung für die schlechteste aller Lösungen - Schönefeld.
    Die Verfahren dauern eh schon viel zu lange, mehr Transparenz hilft da nichts weiter. Gegner kann man damit auch nicht beruhigen oder gar überzeugen.

    Das Problem ist dass die Proteste nie das Ganze sondern immer Teilaspekte in der Vordergrund stellen. Experten nehmen ebenfalls nur Bewertungen von Partialaspekten vor. Es gibt neben politische, juridische, technische, ökonomische und Verfahrensaspekte zu berücksichtigen. Heraus kommen immer Kompromisse.
  3. #12

    Zitat von Willi Wacker Beitrag anzeigen
    Vor Jahren lief _spätnachts_ dazu eine Doku im Fernsehen (HR). Leider gibt es von ihr keinerlei Spuren mehr im Internet.

    - Sperenberg liegt tief im Wald, wenige, kleine Dörfer ringsherum.
    ...
    Ist nicht einer der Vorwürfe gegen den fast fertigen Flughafen Schönefeld, er liege unerreichbar fern von Berlin in der brandenburgischen Pampa?
    Was hätte man da erst bei Sperenberg gesagt?
  4. #13

    Die CDU wird sich wundern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Behörden haben den umstrittenen Flugrouten über dem Süden Berlins ihren Segen erteilt. Der neue Hauptstadtflughafen Schönefeld hat eine wichtige Hürde*genommen - die Proteste gegen das Projekt sind damit jedoch nicht beendet.

    Flughafen Berlin-Schönefeld: Bundesamt genehmigt umstrittene Flugrouten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
    Die CDU in Hessen wird sich wundern, was bei den nächsten Wahlen passiert. Diese Menschenverachtung wird die Partei in die letzte Reihe spülen. Bouffier versucht alles auszusitzen. Klappt aber diesmal nicht, weil die Montagsdemos am Frankfurter Flughafen immer grösser werden. Wir lassen uns von Poltikern nicht mehr verarschen. Wir haben das Geld und die Macht uns zu wehren.
  5. #14

    Zitat von DonCarlos Beitrag anzeigen
    Es sind nicht die Flugrouten, für die mehr Transparenz notwendig gewesen wäre sondern überhaupt die Entscheidungsfindung für die schlechteste aller Lösungen - Schönefeld. Alle Fachleute waren für Sperenberg: Flugplatz Sperenberg
    Richtig, der Fehler wurde am Anfang gemacht. Ob der Standort Sperenberg wirklich so viel besser gewesen wäre, angesicht der dort völlig fehlenden Verkehrsanbindung, weiß ich nicht.

    Meiner Meinung nach war der Fehler ein ganz anderer:
    Dass man immer vom Neubau des Mega-Riesen-Drehkreuz-Metropolen-Hauptsadtflughafen Berlin-Brandenburg-Deutschland-Galaxis Infernal gesprochen hat, anstatt ganz bescheiden das Ganze als das zu benennen, was es ist:
    Ausbau und Modernisierung des vorhandenen Flughafens Schönefeld.
  6. #15

    Nun ja

    Zitat von Robert_Rostock Beitrag anzeigen
    Ist nicht einer der Vorwürfe gegen den fast fertigen Flughafen Schönefeld, er liege unerreichbar fern von Berlin in der brandenburgischen Pampa?
    Was hätte man da erst bei Sperenberg gesagt?
    Heathrow liegt auch eine halbe U-Bahnstunde entfernt von London.
    Köln-Bonn liegt im unbedeutenden Niemandsland von zwei Provinzstädten.

    Meckern gibt´s immer.
  7. #16

    *Lustig*

    Zitat von friedrich1954 Beitrag anzeigen
    Es wird ansonsten zu massiven Wahlverschiebungen zugunsten der Umweltpartei kommen.
    Als Renate Künast das erste Mal von einem "Regionalflughafen" fantasiert hat, da war sie noch Erste in den Umfragen. Aber seit die Grünen ihre Pläne für die Verkehrspolitik von Berlin einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht haben, ging es mit ihnen bergab, wie mit der Solon Aktie.

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Wo ist eigentlich der große "Berlinversteher" geblieben?
    Der hat die Abgeordnetenhauswahlen gewonnen. Zum dritten Mal in Folge.

    Zitat von Europa! Beitrag anzeigen
    Keine Stimme für die KRACH-Parteien.
    Sie kommen damit ein bisschen spät! Die nächste Wahl ist erst wieder in fünf Jahren.
  8. #17

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht! Hat wohl beim bekannt prozeßfreundigen Deutschhansel auch niemand anders erwartet!
  9. #18

    Express

    Zitat von Willi Wacker Beitrag anzeigen
    Heathrow liegt auch eine halbe U-Bahnstunde entfernt von London.
    Köln-Bonn liegt im unbedeutenden Niemandsland von zwei Provinzstädten.

    Meckern gibt´s immer.
    Mit dem Heathrow-Express ist man ruckzuck und sehr komfortabel an der Paddington Station und kommt von dort aus locker fast überall hin.

    Könnte man in D bestimmt auch umsetzen, muss ja nicht gleich der Transrapid sein. Eine sinnvolle Vorfahrtschaltung und schon ist so ein Flughafen-Express schnell in jedem Bahnhof drin. Aber vor FFM stehen sich schon die ICEs die Räder platt. Hier wäre Frankfurt 21 - zumindest für die ICEs - sehr sinnvoll. Da um den Bahnhof kaum Bäume stehen, gibt es auch keine Käferdiskussionen. Dann könnte auch der Flughafen weiter weg sein.....
  10. #19

    Mach doch endlich Schluß damit!

    Ich kann es nicht mehr hören! Dieses ewige Genörgel und Gezeter. Es ist heutzutage nicht mehr möglich, irgend ein Projekt, egal welcher Art, zu planen, ohne dass sich sofort ein Dutzend Bürgerinitiativen gründen, die das verhindern wollen. Wohl nach dem Motto: "Hier wird demonstriert? Ich mach mit - worum geht's denn?"

    Ich wohne seit 1951 in Berlin-Reinickendorf - direkt in der Einflugschneise vom Flughafen Tegel. Über meinem Haus sind sie im Landeanflug noch 120 Meter hoch und bei Ostwind beim Start sind es etwa 500 Meter. Damit lebe ich und viele zig-Tausend Andere seit 50 Jahren und nie hat jemand für die armen Reinickendorfer oder Spandauer demonstriert (Warum sollte ich? Ist nicht mein Problem! Die sollen selber sehen, wie sie klar kommen.). Niemanden hat es gekümmert, dass auch der Tegeler See ein Naherholungsgebiet ist, das in etwa der selben Höhe überflogen wird, wie mein Haus. Wohlgemerkt - in in etwa 150 oder 5oo Metern - am Müggelsee sollen es 1500 Meter sein!!
    Plötzlich sind sie aber betroffen, und das geht ja nun gar nicht - frei nach dem St-Florians-Prinzip!
    Und dann, wenn einem nichts Anderes mehr an Argumenten einfällt, kommt man auf die armen brütenden Vögel. - Also, in etwa 100 Meter Entfernung sehe ich auf einen großen Friedhof mit einem gewaltigen Baumbestand. Ich wage nicht einmal zu schätzen, wie viele Vogelpaare dort leben und überaus erfolgreich brüten. Das geht vom Spatzen über Nachtigallen bis hin zu einem Greifvogelpaar. Wenn den Fluglärm in 1500 Metern die Vögel beim Brüten stören soll, dann dürfte auf diesem Friedhof kein einziger Vogel mehr leben. Aber da tobt das Leben!
    Auch wenn ich mit dem Lärm leben kann (und muß) - ich freue mich, dass ab Juni hier Ruhe herrscht!








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