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Flugbegleiter-Ausstand: Lufthansa-Chef kritisiert Streik als "völlig unverhältnismäßi
dapdDer Ausstand der Flugbegleitergewerkschaft Ufo macht der Lufthansa schwer zu schaffen, Konzernchef Christoph Franz zeigt sich überrascht von der Heftigkeit. Am Freitag kommt es zum bundesweiten Streik. Viele Flüge fallen aus. Doch es gibt auch erste Anzeichen für eine Annäherung.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...854417,00.html
- #1 06.09.2012 23:49 von
optional
"Wir haben das (...) nicht in diesem Umfang so erwartet"
Zu sehr auf die 'Nicht-wirklich-streiken-wollen-Mentalitaet' der Gewerkschaften verlassen, wuerde ich mal sagen.
Wo ja nun alles Richtung 'Anpassung in der EU' gelenkt wird, da kann man nur hoffen, das die grossen Gewerkschaften sich das genau ansehen, und mal fuer ihre Mitglieder in den Arbeitskampof ziehen, demnaechst! - #2 06.09.2012 23:52 von
So ist das Leben!
Tja, wenn es halt nicht geht und man im nationalen und internationalen Wettbewerb nicht mithalten kann, dann muss man auch als global agierendes Unternehmen schrumpfen. Es ist nun mal so, dass die LH kaum noch mithalten kann, besonders nach Asien hin und hier in Europa.
Hier mal ein Link, was die Damen und Herren wirklich verdienen:
Streik: Wie viel Flugbegleiter bei der Lufthansa verdienen - Aktuelle Nachrichten - Wirtschaft - Berliner Morgenpost - Berlin
Da könnte man wirklich etwas Bescheidenheit an den Tag legen, für einen Anlernberuf!:-( - #3 06.09.2012 23:52 von
Die Frage liegt einem auf der Zunge, wann denn ein Streik nach Ansicht der Lufthansa-Chefs "verhältnismäßig" wäre?
Wenn die Lufthansa nix davon merkt? Und der Flugverkehr ungestört weiter läuft?
Oder wenn nur zwei Flüge pro Tag ausfallen? - #4 07.09.2012 00:39 von
Paradox
Mal abgesehen von der Überheblichkeit UFOs, was zum Geier geht die die Gründung einer Gesellschaft an? Da kommt der Hausmeister zum Vorstand mit solchen Forderungen, andernfalls sei der Strom weg. Was wenn die Pilotenvereinigung Cockpit genau die Gründung so einer Gesellschaft fordert? Tarifautonomie, jupheidi und jupeida. UFO, ihr vergrault mit eurem egoistischen, selbstsüchtigen Gehabe gerade diejenigen, die Euch fürstlich bezahlen!
- #5 07.09.2012 02:15 von
Angemessene Bezahlung
Fliegende Mädchen für alles sollten angemessen bezahlt werden, und zwar so wie andere niedrig- bis vollkommen unqualifizierte Arbeitskräfte auch. Früher wurden sie noch irgendwie fürs Gutaussehen bezahlt, aber damit ist es schon lange vorbei. Rechtfertigt der Umstand, dass sie den Flugverkehr lahmlegen können, denn ein hohes Gehalt, das wir letztlich über hohe Ticketpreise finanzieren?
Na ja, irgendwo egal, zum Glück muss man ja nicht Lufthansa fliegen. - #6 07.09.2012 03:02 von
Unverhältnismäßig ...
Da hat er schon recht, der Herr Vorstandsvorsitzende. Der Streik ist fast so unverhältnismäßig wie sein Vorstandsgehalt.
http://berichte.lufthansa.com/2011/gb/konzernanhang/sonstigeerlaeuterungen/aufsichtsratundvorstand/verguetungsberichtvorstand.html - #7 07.09.2012 05:31 von
optional
Wenn der Herr Franz und die anderen Raffkes im LH-Vorstand sich nicht selber vorher die Bezüge verdoppelt hätten, könnte man ihn sogar Ernst nehmen.
Kleiner Tip an die Listungsträger ganz oben: Von einem guten Chef werden zwei Dinge erwartet, aus der Sicht von denen da unten, Kompetenz und Fairness. Wasser predigen und Wein trinken gehört nicht dazu. - #8 07.09.2012 05:34 von
Immer die boesen anderen
Anstatt staendig mit dem Finger auf die boesen Billigflieger und Emirates zu zeigen, waere es vielleicht an der Zeit das doch sehr stark angejahrte Produkt zu renovieren. Auch waere es vielleicht eine Idee bei den Mitarbeitern den alten Corpsgeist wiederzubeleben, anstatt diese mehr und mehr zu 'Resourcen' zu degradieren? Dann klappts auch mit dem Kunden und letztendlich dem Profit.
- #9 07.09.2012 05:47 von
überflüssige Inlandflüge
die ökologische Sauerei der Inlandflüge wird so deutlich.
Es geht auch ohne.
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