Forum


 

Flüsse ohne Wasser: Die ganz normale Dürre

DPAEine Analyse des Umweltverbandes WWF und von Forschungsinstituten offenbart ein großes Dürreproblem: 2,7 Milliarden Menschen entlang von 201 Flüssen haben nicht genug Wasser - mindestens für einen Monat im Jahr leiden die Regionen unter extremer Trockenheit.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...818623,00.html
  1. #10

    Wir sind einfach zu viele Menschen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Analyse des Umweltverbandes WWF und von Forschungsinstituten offenbart ein großes Dürreproblem: 2,7 Milliarden Menschen entlang von 201 Flüssen haben nicht genug Wasser - mindestens für einen Monat im Jahr leiden die Regionen unter extremer Trockenheit.

    Flüsse ohne Wasser: Die ganz normale Dürre - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Die Natur reicht nicht mehr für alle.

    Würden wir ALLE nur maximal 2 Kinder haben wäre das Problem bald gelöst, da die Weltbevölkerung dann stetig schrumpfen würde.

    Irgendwann gäbe es dann gar keine Knappheit mehr.

    Dass Problem ist Bevölkerung=Macht, deswegen kann es sich nicht durchsetzen.

    Fricklerzzz
  2. #11

    Zitat von Micha_R3 Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es seit den biblischen Plagen periodische Dürreperioden.

    - Nur sind sog. Umweltschutzorganisationen "zuuuufällig" immer gerade da wo eine stattfindet, und nicht dort wo's genügend regnet.
    Beispiel Afrika:
    Im meist staubtrockenen Namibia war in den letzten Jahren die "Etosha Pfanne" mehrfach Wassergefüllt.
    Letztes Jahr waren die "Trockenflusstäler" gefüllt mit Wasser bis zum Meer. Ein grosses Spektakel.
    Stauwehre dort sind fast 2x im Jahr zum Überlaufen gefüllt, aber kein WWF-Ökokatastrophenzausel läßt sich dann blicken.
    Und was hat der durschnittliche Afro-Afrikaner davon, dass sein Land 2x pro Jahr ein Feuchtgebiet ist während er den Rest des Jahres durstet?
  3. #12

    Problem hausgemacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Analyse des Umweltverbandes WWF und von Forschungsinstituten offenbart ein großes Dürreproblem: 2,7 Milliarden Menschen entlang von 201 Flüssen haben nicht genug Wasser - mindestens für einen Monat im Jahr leiden die Regionen unter extremer Trockenheit.

    Flüsse ohne Wasser: Die ganz normale Dürre - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Das Problem ist doch hausgemacht. Oder anders: In den Ländern mit Wassermangel wird entweder a) zu viel für andere Länder produziert oder b) verbraucht die Bevölkerung zu viel Wasser (egal ob dort Durst herrscht oder nicht), weil diese zu gross ist für den lokalen / regionalen Wasserzyklus. Durch gezielte Bepflanzung und Bodennutzung lassen sich zwar die Niederschlagsmengen etwas steuern, aber nicht bis ins unermessliche. Ach ja, die meisten Flüsse, vor allen in Asien, werden durch Gletscher gespeist. Wäre für ca. 2 Mrd. Menschen schon blöd, wenn diese stark abschmelzen würden...

    In Deutschland verbraucht gerade mal ein sechstel seiner regenerativen Wassermenge. Zwingend Wassersparen brauchen wir nun nicht. Es sei denn, wir würden einen Teil unser überschüssigen Mengen per Pipeline in die Wüste pumpen. Oel gegen Wasser, das wär doch ne Geschäftsidee ;)
  4. #13

    Auch wieder nur eine Teilwahrheit ...

    Zitat von litholas Beitrag anzeigen
    Das ist nicht die ganze Wahrheit. ... oder es fliesst so schnell ab dass es nicht genutzt werden und auch nicht wieder verdunsten kann.
    ... weil, Wasser geht nicht verloren, versickert z.Bsp. und kommt Jahrhunderte später als Grundwasser in Nutzung.
    Genauso verdrecktes Wasser, für die heutige Generation ist z.Bsp. Quecksilber- oder Ölverschmutztes Wasser verloren, in ein paar Jahrhunderten/-tausenden ist es wieder schön klar.
  5. #14

    Was hat ...

    Zitat von xRGBx Beitrag anzeigen
    Und was hat der durschnittliche Afro-Afrikaner davon, dass sein Land 2x pro Jahr ein Feuchtgebiet ist während er den Rest des Jahres durstet?
    ... der durchschnittliche Nordfriese davon, daß sein Land zweimal täglich überflutet wird.
    Antwort: er baucht Deiche.
    Jetzt brauchen sie nur noch ein wenig nachdenken.
  6. #15

    Leider vereinfachen

    Zitat von Leser161 Beitrag anzeigen
    Das sagen Sie. In den letzter Zeit grassierenden Wassersparaufrufen ist aber nie davon die rede keine südafrikanischen Äpfel zu essen. Stattdessen wird zum direkten Wassersparen aufgerufen. Und das halte ich, nach einem prüfenden Blick aus dem Fenster, in Deutschland für Privatpersonen für Quatsch.
    Sie wie viele andere das Problem Wasserverbrauch. Da Sie eine gewisse Qualitaet des Wassers erwarten (in D ist Wasser Lebensmittel) werden (und duerfen) Sie wohl kaum Regenwasser zum trinken oder Koerperpflege benutzen. Die Aufarbeitung, Bereitstellung und Transport des Wasser verbraucht Energie (auch fuer die Chemikalien zur Aufbereitung) und Landschaft. Von der Grundwasserabsenkung und damit einhergehender Gebaeudebeschaedigung (siehe Ruhrgebiet), oder Verkastung ganz zu schweigen. Somit macht es sehr wohl Sinn, verantwortlich mit dem Wasser, das in D zur Verfuegung steht, umzugehen, sprich sparsam zu sein. Beschaeftigen Sie sich mal mit dem Thema und Sie werden feststellen, das Grundwasserstroeme mehrere Jahrtausende brauchen, um vom Punkt A nach B zu kommen. Auch das Wiederaufuellen durch die Natur dauert tausende Jahre. Wenn Punkt B zu viel entnimmt, sitzt man dort irgentwann auf dem trockenen. Einfach zu erkennen, wenn die Bohrungen fuer Grundwasser immer tiefer gehen (siehe Kornbelt in den USA). Auch hat das Oberflaechenwasser durch die Versiegelung der Landschaft kaum eine Chance, als Grudwasser zu enden, es wird einfach abgeleited. Einfach zu sagen D hat genug Regen ist somit an der Sache vorbei. Sie koennen ja mal spasseshalber ne Regentonne aufstellen und damit ihren taeglichen Bedarf erfuellen, dann werden Sie schnell feststellen, das auch in D der Regen ungleichmaessig ueber das Jahr verteilt ist. Ich hatte in meinem Haus eine Regenwasseranlage (Toiletten, Waschmaschine, Garten) und weiss somit , wovon ich spreche, da ich mich mit dem Thema eingehend beschaeftigt habe.


TOP



TOP