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Flüchtlingstrecks in Syrien: "Die Menschen sind um ihr Leben gerannt"

REUTERSSyrien hat eine Woche nach dem Massaker von Hula der getöteten Kinder gedacht. Laut Rotem Kreuz sind seit der Tat Tausende Menschen auf der Flucht. Russlands Präsident Putin beriet die Lage mit Kanzlerin Merkel in Berlin. Beide warnten vor einem Bürgerkrieg.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...836518,00.html
  1. #10

    Zitat von futolapi Beitrag anzeigen
    dann auch auch täglich ein neues Ziel, z.B. die ganzen Geheimdienstzentralen, die Ministerien etc.
    Da braucht es keinererlei Bodentruppen, alle 2 Stunden ein kleiner Angriff mit Drohnen auf die Führungselite reicht sicher. Die gehen dann lieber, da bin mir sicher!
    Toller Plan.

    Die Frage ist nur, was danach kommt.

    - Nach dem Sturz von Gaddafi ist noch nichts besser geworden in Libyen.
    - Nach dem Sturz der Taliban vor 10 Jahren sind die Probleme größer denn je.
    - Nach dem Sturz von Saddam hat es 10 Jahre gedauert bis ein bisschen noch immer ziemlich fragile Stabilität im Irak herrscht.

    Sie würden (wie einst Bush Saddam) den Assad wegbomben und dann Misshion accomplished plärren.
  2. #11

    Assad

    Zitat von futolapi Beitrag anzeigen
    der ist doch schon im Gange!
    Bitte Herrn Assad und seinen Clan vor eine klare Alternative stellen:
    Leben im Exil oder im Bunker!
    Jeden dritten Tag eine Rakete auf eine Villa der Führungsriege,
    dann jeden zweiten Tag usw.
    Bald sind sie ihr Leben im Luxus los und rufen nach einem Exil.
    Sie tun so, als ob es nur um den Assad Clan ginge und alle Probleme gelöst wären, wäre er nur weg.
    Ich vermute mal das Gegenteil. Sobald er weg ist geht das Hauen und Stechen in dem Land nicht nur weiter, sondern wird viel größere Dimensionen erreichen. Sie können das im Irak studieren, was passierte als der blutrünstige Saddam weg war. Dieser war tatsächlich ein Despot, der viele Tausende auf dem Gewissen hatte, soweit ist Assad jun. bisher nicht gegangen. Der folgende Bürgerkrieg im Irak kostete dann jedenfalls Hunderttausende Tote und geht bis heute munter weiter.
    Die Ausgangslage der Länder ist sehr sehr ähnlich.

    Ich denke, daß eine Friedensstrategie nicht primär an einem Sturz Assads ausgerichtet werden sollte sondern daran, die Lage zu beruhigen. Also z.B. keine Waffen mehr ins Land, für keine Kriegspartei.
    Und vor allem Zurückhaltung durch das Ausland in der Durchsetzung eigener politischer Interessen. Keine militärischen Drohgebärden mehr. Stärkung der wirklichen Hilfsorganisationen wie Roter Halbmond oder Rotes Kreuz usw.
    Aber das ist wohl alles zuviel verlangt.
  3. #12

    ...

    Zitat von futolapi Beitrag anzeigen
    dann auch auch täglich ein neues Ziel, z.B. die ganzen Geheimdienstzentralen, die Ministerien etc.
    Da braucht es keinererlei Bodentruppen, alle 2 Stunden ein kleiner Angriff mit Drohnen auf die Führungselite reicht sicher.
    Sie fordern einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg.....Sie Menschenfreund.

    Zitat von futolapi Beitrag anzeigen
    Die gehen dann lieber, da bin mir sicher!
    Und wenn sie gegangen sind...was dann? Demokratie, blühende Landschaften und Menschenrechte? Oder ein (weiterer) islamistischer Gottesstaat wo Frauen vollverschleiert nichtmal Autofahren dürfen.
  4. #13

    Das sind ja tolle Vorschläge

    Zitat von futolapi Beitrag anzeigen
    dann auch auch täglich ein neues Ziel, z.B. die ganzen Geheimdienstzentralen, die Ministerien etc.
    Da braucht es keinererlei Bodentruppen, alle 2 Stunden ein kleiner Angriff mit Drohnen auf die Führungselite reicht sicher. Die gehen dann lieber, da bin mir sicher!
    Wenn Assad weg ist kommen dann diese freundlichen Herren, die zu Ihrer
    moralischen Aufrüstung von saudischen fernsehsendern bestens bedient werden.

    Sheikh Muhammad Al Zughbey calls for Jihad against the Alawites YouTube - YouTube

    Kein Wunder dass so viele Menschen die Dörfer verlassen.
  5. #14

    Alternativvorschlag?

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Toller Plan.

    Die Frage ist nur, was danach kommt.

    - Nach dem Sturz von Gaddafi ist noch nichts besser geworden in Libyen.
    - Nach dem Sturz der Taliban vor 10 Jahren sind die Probleme größer denn je.
    - Nach dem Sturz von Saddam hat es 10 Jahre gedauert bis ein bisschen noch immer ziemlich fragile Stabilität im Irak herrscht.

    Sie würden (wie einst Bush Saddam) den Assad wegbomben und dann Misshion accomplished plärren.
    Lieber Entwicklungshilfegelder an Assad?
    Nichts tun, weil man nicht weiß, was danach kommt?
    Zuschauen? Aus Angst? Einhellige Meinung: Das Regime muß weg!
    Oder anderer Meinung? Dann klares Bekenntnis zum Assad Regime!
    Wenn das Regime aber weg soll, bleibt nur noch die Frage wie?
    Dazu diente der Vorschlag.
  6. #15

    Sie denken nicht von zwölf bis Mittag

    Man darf sich gelegentlich wirklich fragen, was jene Herren, die da um Macht kämpfen, denn mit denen, deren Hass sie jetzt auf sich ziehen, tun würden, wenn sie denn an der Macht wären.

    Seit wie vielen Jahrtausenden geht das jetzt schon so? Ist es nicht langsam genug?
  7. #16

    Zitat von futolapi Beitrag anzeigen
    Lieber Entwicklungshilfegelder an Assad?
    Nichts tun, weil man nicht weiß, was danach kommt?
    Zuschauen? Aus Angst? Einhellige Meinung: Das Regime muß weg!
    Oder anderer Meinung? Dann klares Bekenntnis zum Assad Regime!
    Wenn das Regime aber weg soll, bleibt nur noch die Frage wie?
    Dazu diente der Vorschlag.
    Nö.

    Also für Sie gibt es nur zwei Positionen:
    Entweder Assad-Fan, oder für Krieg?

    Meine Position ist:
    Die Rebellen sind noch viel schlimmer als Assad.
    Nach einem überstürzten Abgang Assads würden die Ethnien und Religionen in diesem Land übereinander herfallen und wir hätten Zustände wie im Libanon der 80er Jahre.

    Mein Vorschlag:
    Keine weitere Unterstützung für die Rebellen, klar Stellung gegen salafistische Umtriebe und Einmischung von aussen beziehen und gleichzeitig Assad durch Druck zu Reformen zwingen. Unter Einbeziehung der Russen.
  8. #17

    Über

    Zitat von futolapi Beitrag anzeigen
    Lieber Entwicklungshilfegelder an Assad?
    Nichts tun, weil man nicht weiß, was danach kommt?
    Zuschauen? Aus Angst? Einhellige Meinung: Das Regime muß weg!
    Oder anderer Meinung? Dann klares Bekenntnis zum Assad Regime!
    Wenn das Regime aber weg soll, bleibt nur noch die Frage wie?
    Dazu diente der Vorschlag.
    den Despoten sollten die Syrer und nur diese entscheiden. Zur Not können Sie dazu auch mal die UN-Charta lesen.

    Bisher steht der Sicherheitsapparat trotz massiver ausländischer Einmischung hinter dem Despoten. Da es sich bei der syrischen Armee um eine Wehrpflichtarmee handelt, dürfen Sie sich den Rest denken.

    Die Wandlitzer Altherrenriege hatte ebenfalls vor, die NVA auf ihre Bürger zu hetzen. Nur war dies eben eine Armee des Volkes, - des Volkes welches diese Nase voll hatte. Soweit scheinen die Syrer noch nicht zu sein. Und das sollte man schlicht akzeptieren.

    Und dies hat nichts mit Despotenfreundschaft zu tun, sondern mit Völkrerrecht. Und dies gilt weltweit - nicht nur in der "internationalen Gemeinschaft". Deren "internationale Hilfe" hat bei den Verbefreiten bisher nur das blanke Chaos hinterlassen.

    Oder haben Sie Gegenteiliges gehört aus:
    - Kosovo
    - AFG
    - Irak
    - Libyen

    Ich nicht.
  9. #18

    völlig richtig....

    Zitat von drouhy Beitrag anzeigen
    den Despoten sollten die Syrer und nur diese entscheiden. Zur Not können Sie dazu auch mal die UN-Charta lesen.

    Bisher steht der Sicherheitsapparat trotz massiver ausländischer Einmischung hinter dem Despoten. Da es sich bei der syrischen Armee um eine Wehrpflichtarmee handelt, dürfen Sie sich den Rest denken.

    Die Wandlitzer Altherrenriege hatte ebenfalls vor, die NVA auf ihre Bürger zu hetzen. Nur war dies eben eine Armee des Volkes, - des Volkes welches diese Nase voll hatte. Soweit scheinen die Syrer noch nicht zu sein. Und das sollte man schlicht akzeptieren.

    Und dies hat nichts mit Despotenfreundschaft zu tun, sondern mit Völkrerrecht. Und dies gilt weltweit - nicht nur in der "internationalen Gemeinschaft". Deren "internationale Hilfe" hat bei den Verbefreiten bisher nur das blanke Chaos hinterlassen.

    Oder haben Sie Gegenteiliges gehört aus:
    - Kosovo
    - AFG
    - Irak
    - Libyen

    Ich nicht.
    ...es wäre eigentlich der richtige Zeitpunkt, Herrn Assad einige Reformen vorzuschlagen, wenn man denn dazu bereit wäre.
    Dazu müsste wirklich jegliche Kampfhandlung unterbunden und beide Seiten unter internationale Beobachtung (nicht Besetzung) gestellt werden.
    Der Schutz der Zivilbevölkerung geniesst in jedem Falle Vorrang.
    Mir kann doch keiner erzählen, dass es möglich ist via Satelit die Atomanlagen in Iran zu überwachen, die Einhaltung einer Waffenruhe in Syrien jedoch nicht. Da ist doch was faul.
  10. #19

    Tsss -

    Zitat von HolyGhost Beitrag anzeigen
    ...es wäre eigentlich der richtige Zeitpunkt, Herrn Assad einige Reformen vorzuschlagen, wenn man denn dazu bereit wäre.
    Dazu müsste wirklich jegliche Kampfhandlung unterbunden und beide Seiten unter internationale Beobachtung (nicht Besetzung) gestellt werden.
    Der Schutz der Zivilbevölkerung geniesst in jedem Falle Vorrang.
    Mir kann doch keiner erzählen, dass es möglich ist via Satelit die Atomanlagen in Iran zu überwachen, die Einhaltung einer Waffenruhe in Syrien jedoch nicht. Da ist doch was faul.
    da waren andere schon weiter.

    Ganz unbeachtet hat doch dieser Despot auf Weisung aus Moskau tatsächlich wählen lassen. Geplant hatte er das nicht. Auch wurden nicht die Despotieüblichen 100% Wahlbeteiligung oder die vollkommene Zustimmung erreicht, was darauf hindeutet, dass es Kräfte gibt, die den Despoten demokratisch verjagen wollen.

    Eines jedoch müsste jedem klar sein, bei bewaffneten Angriffen auf Regierungsstellen oder Sicherheitskräfte reagiert jeder Staat der Welt auf dieselbe Art - mit aller Gewalt. Das sehen auch die Lissaboner Verträge für die EU vor.

    Nachdem die syrischen Truppen vor ein paar Wochen die Terrorgruppen aus dem Land gedrängt hatten, kommt nun nach Lehrstunden bei der UCK die nächste Welle. Nein nicht der demokratischen Opposition, die sich von SNR und FSA trennte, nachdem dort absolute Undemokraten mit Geldern unbekannter Herkunft die Regie übernahmen. Das alles kann man bei SPON lesen. Nur unser aller WW liest nicht - und feiert mit Leuten, die sein Kabinettskollege Friedrich massiv verfolgt.








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