Forum


 

Flüchtlingsstrom aus Nordafrika: Bayern droht mit Kontrollen an Grenze zu Österreich

Hauptsache nicht zu uns! Bayern will die Einreise von Flüchtlingen aus Nordafrika verhindern - und droht mit Kontrollen an der österreichischen Grenze. Dies sei "das letzte Mittel", sagte Innenminister Herrmann. Vor allem Italiens laxe Visa-Politik nervt Deutsche und Franzosen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...756097,00.html
  1. #270

    aha

    Zitat von cekay Beitrag anzeigen
    Was für ein perverses Spiel, Bomben werfen aus "humnitärer Hilfe" und Flüchtlinge dann vor der Haustür verhungern lassen. Kann noch irgendjemand ernsthaft behaupten, dass "humnitäre Hilfe" nicht die reine Kriegspropaganda ist?
    wurde Tunesien bombardiert ?
    Ahh o.k. jetzt verstehe ich...das ist ein Reflexbeitrag...
    irgendwo Flüchtling gelesen...und sofort die Gutmenschenphrasen ausgepackt..mann oh mann
  2. #271

    Geschlafen??

    Zitat von erbseneintopf Beitrag anzeigen
    wurde Tunesien bombardiert ?
    Ahh o.k. jetzt verstehe ich...das ist ein Reflexbeitrag...
    irgendwo Flüchtling gelesen...und sofort die Gutmenschenphrasen ausgepackt..mann oh mann
    Jetzt kommen die Flüchtlinge aus Libyen. Haben Sie wohl verschlafen? Und mehr werden es, wenn die humanitäre Hilfe der EU für das Land erst mal richtig in Gang kommt.

    Ist ja auch komisch. Erst predigt man denen was vom westlichen Schlaraffenländern der Freiheit und Demokratie und dann stehen die vor der Tür und wollen rein!
    Man ist ja nur gespannt, wie die Rückführungsverträge mit den Rebellen in Bengasi aussehen werden. Gaddafi war da schon einsichtiger mit seinen Lagern für Flüchtlinge. Aber der ist doch bald weg, nicht wahr erbseneintopf?
  3. #272

    xxx

    Zitat von pragmat Beitrag anzeigen
    Jetzt kommen die Flüchtlinge aus Libyen. Haben Sie wohl verschlafen? Und mehr werden es, wenn die humanitäre Hilfe der EU für das Land erst mal richtig in Gang kommt.
    Man sollte sich an einer großzügige Hilfe für den Bau von menschenwürdigen Lager auf Malta beteiligen. Sie aber nicht aufnehemnen. Man wird sie fast nicht mehr los. Außer wen sie den Hut der Grünen nicht grüßen, und seitens der Anwälte da nun wirklich bei denen nichts mehr zu holen ist.

    Zitat von pragmat Beitrag anzeigen
    Ist ja auch komisch. Erst predigt man denen was vom westlichen Schlaraffenländern der Freiheit und Demokratie und dann stehen die vor der Tür und wollen rein!
    Man ist ja nur gespannt, wie die Rückführungsverträge mit den Rebellen in Bengasi aussehen werden. Gaddafi war da schon einsichtiger mit seinen Lagern für Flüchtlinge. Aber der ist doch bald weg, nicht wahr erbseneintopf?
    Wer hat da was von einem Schlaraffenland gepredigt? Nenne sie doch bitte einmal Roß und Reiter. Außer die sehr problematische Frau Roth und einer ihrer medienwirksamen Heulerei.
    Freiheit und Demokratie heißt ja nicht totale Anarchie.
  4. #273

    Keine Solidarität mit Egoisten

    In der Sache würde ich den Italienern ja recht geben: Die Flüchtlinge sind ein europäisches Problem, für das Italien an sich europäische Solidarität verdient.

    An sich: Denn mir ist noch in guter Erinnerung, dass die Italiener vor dem Schengen-Abkommen den Flüchtlingen Zugfahrkarten nach Deutschland spendierten. Dieses Spiel will Berlusconi nun offenbar wiederholen, und dafür verdient er keine europäische Solidarität.
  5. #274

    Raumorientierte Volkswirtschaft

    Zitat von montaxx Beitrag anzeigen
    richtig!nur muss man hinzufügen,dass es mit rückführung nicht getan ist.die eu als große handelsmacht und nachbar afrikas muss dafür sorgen,dass dort produkte angebaut UND in die eu exportiert werden können.ohne arbeit keine menschenwürdige existenz,ohne menschenwürdige existenz kommt es dann wieder zu auswanderung.im übrigen muss dafür die eu nicht mal allzuviel bezahlen (dies für alle stammtischler!),sondern lediglich zollabbbau betreiben.
    Sie haben völlig Recht. Eine raumorientierte Volkswirtschaft schafft Arbeitsplätze in den Heimatländern und sorgt so für einen funktionierenden Ethnopluralismus - jedes Volk lebt glücklich und zufrieden in seinen angestammten Grenzen. So kann übrigens auch Deutschland seine Arbeitsplätze sichern und muß nicht fremde Märkte zustopfen. Afrikaner könnten sich wieder selbst mit Nahrung versorgen und es müßte keine Hungersnöte mehr geben. Deutsche müßten nicht mehr mit Kleidung aus chinesischer Produktion, die unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten müssen, herumlaufen.
    Für die EU werden allerdings auch Sie noch sehr viel zahlen müssen. Das Ungleichgewicht im Außenhandel soll über Zahlungen Deutschlands ausgeglichen werden, was zu immer mehr Spannungen führen wird. Jetzt wurde gerade die Erhöhung des Elterngeldes gestrichen und gleichzeitig wurden Zahlungen an Portugal zugesagt. Ich würde das Geld lieber für deutsche Eltern und Kinder ausgeben.
  6. #275

    Auch Deutsche

    Zitat von fingerkino Beitrag anzeigen
    Ich bin Deutscher.
    Ich will Kaffee für unter fünf Euro, immer.
    Ich will zu jeder ......
    Ich bin auch Deutsche und genau das will ich nicht. Ich will verantwortungsvoll leben. Aber das bedeutet nicht, dass jetzt alle Nordafrikaner zu uns kommen dürfen.
    Nein, wir müssen ihnen in ihrem Land helfen. Und nicht nur diesen gesunden jungen Männern, von denen vielleicht noch ein Teil ausgebrochener Gefangener ist. Verantwortung für unser Land und für die andern. Das schließt sich nicht einander aus.
  7. #276

    Fang den Tunesier

    Hier gibts ein paar lustige Fotos ..einfach mal durchclicken.
    http://palermo.repubblica.it/cronaca...no-14809044/1/
  8. #277

    x+y>∞

    Frage an die Mathematiker im Forum: Wieviel Schiffe benötigt man um 500000 Menschen sicher nach Lampedusa zu bringen? Wie lange würde das dauern? Wieviel Schiffe/ Boote stehen an der Nordküste zur Verfügung?
  9. #278

    ...

    Zitat von rabenkrähe Beitrag anzeigen
    ......

    Und was hat das mit der gegenwärtigen Situation zu tun? Die Mehrzahl der Flüchtlinge kommt aus nordafrikanischen Staaten, in denen bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen, ihnen kann vor Ort gar nicht geholfen werden. Im Gegenteil, der Despot Gaddafi wurde jahrelang hofiert und bezahlt, damit er die Flüchtlinge zurückhielt und jene, die ihn bezahlten, schauten nichtmal hin, mit welcher Brutalität er seine Aufgabe erfüllte.
    Nun werden Sonntagsreden gegen Gaddafi & Co gehalten, aber die Menschen, die unter den Änderungen leiden, werden alleinegelassen. Es ist überfällig, daß alle EU-Staaten Flüchtlinge aufnehmen und nicht alles auf jene Länder abschieben, bei denen es besonders heikel aussieht, weil sie halb an die Küste grenzen. Den Flüchtlingen zu helfen, ist wesentlich wichtiger und menschlicher, als Bombenangriffe gegen Gaddafi zu fliegen, die bislang nichtmal sonderlich erfolgreich waren, sondern auch noch diverse Aufständige das Leben kosteten!
    rabenkrähe
    Die Haltung Deutschlands hinsichtlich kriegerischen Aktionen gegen Gaddafi hatte ich unterstützt, wie militärisch verfahren die Lage jetzt ist, war vorhersehbar (General Reinhard).

    In Libyen herrscht Bürgerkrieg, aus Bürgerkriegen hält man sich heraus. sie müssen nun einmal akzeptieren, dass es Situationen gibt, wo man eben dieses One-World-Getue ignorieren muss.

    Es wird ja auch in vielen anderen ähnlichen Situationen auf der Welt ignoriert. Wie viele Flüchtlinge wollen Sie denn noch in unserem Land aufnehmen? Als billige Arbeitskräfte willkommen?

    Haben Sie Familie? Und wie ist es dann, wenn die jungen Männer hierher kommen? Schon einmal an die einfachsten Grundbedürfnisse gedacht? Es sind ja eben keine Familien, wie aus dem Kosovo.

    Bevor hier immer die Gutmenschen zu Wort kommen, sollten Sie einmal an das Einmaleins der Aufnahme denken.

    Massenunterkünfte mit all den Problemen, die diese mit sich bringen? Wo sollen die Flüchtlinge denn wohnen?

    Gestern im SWR ein Bericht über die Schwierigkeiten von jungen Menschen aus arabischen Ländern gehört, die hier leben, einen Studienplatz haben und keine Wohnung oder kein Zimmer finden.

    Und da wollen Sie Flüchtlinge aufnehmen? Wollen Sie Unterkünfte/Zimmer beschlagnahmen, so wie die Besatzungsmächte 1945 die Deutschen aus ihren Wohnungen rausgeworfen haben?

    Befassen Sie sich doch bitte zuerst einmal mit den Grundproblemen einer Flüchtlingsaufnahme aus afrikanischen Ländern.








TOP



TOP