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Flüchtlinge im Libanon: Syriens Christen geraten zwischen die Fronten
REUTERSFür christliche Flüchtlinge aus Syrien ist die Lage besonders prekär: Aus Angst, als Verräter zu gelten, trauen sich die wenigsten, Hilfe anzunehmen. Manche von ihnen fürchten sowohl das Assad-Regime als auch die Rebellen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...855827,00.html
- #1 23.09.2012 10:56 von
Schlimmer wirds immer
Dummsein tut ja nicht weh. Nach der xx-ten Revolte kann jeder Esel wissen, dass nachher der Izlam-Scharia Staat kommt. Und da hat man als Christ, Abweichler, Dackelfan, Youtubegucker, Warmduscher, Schattenparker und weissnichtwas gaanz schlechte Karten. Die werden ihrem Assad noch so nachweinen wie wir dem Adenauer. Auf den hat man damals auch viel geschimpft. Merke: Schlimmer wirds immer.
- #2 23.09.2012 11:28 von
"Aber das Regime ist schlimmer. Wenn sie mich finden, bin ich tot."
Tja, selber Schuld, wenn Sie gegen einen Staat mit Waffengewalt vorgehen.. In jedem anderen Land, inclusive der "demokratischen Westen" würden Sie ebenso verfolgt und eliminiert... - #3 23.09.2012 11:29 von
- #4 23.09.2012 12:07 von
Total unglaubwürdig
- #5 23.09.2012 12:10 von
Danke für den Hinweis
Auwei, Sie haben recht. Da hab ich bestimmt wieder welche beleidigt. Die wechseln dann direkt von Normal/ Dauerbeleidigtsein zu Extrembeleidigtsein. Strafschärfend (falls das überhaupt geht) ist bestimmt, dass ich an einem Sonntag beleidigt habe.
Gehe mich vorsichtshalber nachher im Wald verstecken. - #6 23.09.2012 12:27 von
1+1=irgendwas
Eigentlich sind dies zwei Artikel in einem.
Der erste Artikel über Dschammal der Partei für die Aktivisten ergriffen hat, auch jetzt noch bereit ist für sie zu kämpfen, und Angst vor einem Sieg Assads hat, und das verständlicherweise.
Der zweite Artikel handelt von christlichen Flüchtlingen die vor den 'Aktivisten' geflohen sind und eher der Hilfe der christlichen Organisationen als der UN vertrauen. Dabei dürften wohl christliche Flüchtlinge die vor den Rebellen geflohen sind kaum ein grösseres Risiko eingehen bei der Rückkehr als sunnitische, alawitische oder drusische Flüchtlinge.
Der Dollpunkt der Geschichte ist jedoch, dass man vom Schicksal Dschamals des Aktivisten (ist der überhaupt Christ?) der mit der Waffe gegen das Regime gekämpft hat/kämpfen will so mir nichts dir nichts auf eine Behandlung der vor den Rebellen geflohenen (vertriebenen) Christen bei einer Rückkehr schliesst. Syriens Christen scheinen mir da vor allem zwischen die Fronten der Propaganda zu geraten - #7 23.09.2012 12:32 von
Komplexe Situation....
Deswegen verstehe ich die Argumente nicht, wonach behauptet wird dass Assad für den Schutz von Minderheiten stünde.
Das er damit auch seine Zwecke hat, genau wie viele andere Interessengruppen, wird völlig ausgeblendet.
So oder so, Fakt ist dass Assad schweres Militärgerät gegen seine eigene Bevölkerung einsetzt. Und der Einsatz von Chemiewaffen ist auch nicht völlig unmöglich.
Ein Rechtsstaat sieht anders aus, und wenn ich schon wieder lese dass die Christen, die Angst vor Assad hätten, automatisch Kämpfer wären, und somit zurecht Repression fürchten sollten, zeigt wie wenig man sich mit Details auseinandersetzt. - #8 23.09.2012 12:49 von
- #9 23.09.2012 12:52 von
Das glaubt keiner mehr
Was sollen diese Falschinformationeneigentlich bezwecken?
Christen werden in Syrien überall verfolgt, wo die Rebellen auftauchen. Es werden systematisch Kirchen niedergebrannt und christliche Stadtteile beschossen.
Ich glaube einem Pastor in Aleppo mehr (
Betet für Aleppo ! (E-Mail eines Pastors aus Aleppo; von: Freitag, 14. August 2012) :: www.syrien.webnode.com ) als jemandem der in Beirut sich Kommentare aus der Hand schüttelt.
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