Da wären die Daten ja bei Sony sicherer gewesen. Was für Kasper.
Alle Dokumente, alle Namen: Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat nach einer Abstimmung auf Twitter Hunderttausende US-Botschaftsdepeschen im Internet veröffentlicht. Zuvor war dem Netzwerk schon ein verschlüsseltes Archiv und das dazugehörige Passwort abhanden gekommen.
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...783976,00.html
Da wären die Daten ja bei Sony sicherer gewesen. Was für Kasper.
das ist die logische konsequenz die sich aus der medialen hetze auf WL ergibt - genau richtig gemacht von JA.
Der Unterschied ist: Sony wurden Daten gegeben, die geheim bleiben sollten. Bei Wikileaks ging es aber darum, sie zu veröffentlichen. Die Tatsache, dass viele Daten vorher *nicht* veröffentlich wurden gibt Grund zum Zweifel an Wikileaks. Wenn jetzt alles veröffentlicht wird, machen sie eigentlich nur ihr Versprechen wahr. Back to the roots. So war es mal gedacht.
(Wie es zur Veröffentlichung kam ist natürlich unterste Schublade, ein Kasperltheater.)
Man kann auch zu viel des Guten tun.
Das rechte Maß im Auge behalten ist hier in Schieflage geraten.
Sind eigentlich jene, die die Wahrheit veröffentlichen die Verbrecher oder jene, die sie verbergen wollen? Wir sollten nicht vergessen, dass wir nur zu lesen bekommen, was andere, die eigentlich für UNS arbeiten, vor uns verheimlichen wollen - und das ganz sicher nur in den allerseltensten Fällen zu unserem Wohl.
Richtig müsste es heissen: "Zuvor warem aus Wikileaks-Netzwerk ein verschlüsseltes Archiv kopiert und das dazugehörige Paßwort geknackt worden."
Schließlich liegt die Datei noch immer bei Wikileaks und auch das Archiv können sie öffnen. Sonst hätte Wikileaks ja schlecht weitere Inhalte daraus veröffentlichen können.
Macht sie auch ein Redakteur darüber mal einen Kopf, was Leute beim Lesen des Textes verstehen, die von Computern keine Ahnung haben?! Oder schreiben Redakteure über Themen die sie nicht verstehen?
Fast jedes mal wenn ich in den großen Medien einen Beitrag zu Themen finde, mit denen ich mich auskenne oder bei Ereignissen bei denen ich selbst dabei war... dann finde ich grobe Fehler die mit der eigenen Erfahrung irgendwie nicht zusammenpassen.
ich denke, das Theater um Wikileaks ist inszeniert, nachdem es mit den sexuellen Vorwürfen nicht so gut geklappt hat. Hier waren Profis am Werk und alle fallen darauf hinein. Wir kennen das ja vom Irak Krieg.