Das ist eine bittere Nachricht für Europa. Eine der großen Zukunftstechnologien wandert ab. Nun, die grünen Ideologen sind ja gut in Kommunalverwaltungen, Ministerien oder Landwirtschaft versorgt.
BASF gibt sich geschlagen. Der Chemieriese verlagert die grüne Gentechnik komplett in die USA. Grund ist die anhaltende Skepsis der europäischen Verbraucher. Greenpeace begrüßte den Schritt, CDU und FDP sprechen dagegen von einer schlechten Nachricht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...809441,00.html
Das ist eine bittere Nachricht für Europa. Eine der großen Zukunftstechnologien wandert ab. Nun, die grünen Ideologen sind ja gut in Kommunalverwaltungen, Ministerien oder Landwirtschaft versorgt.
"Skepsis" ist allerdings eine witzige Wortwahl für den ideologischen Wahnsinn der Ichverstehsnichtbinaberstriktdagegen-Kreuzritter.
Man muss sich das einmal in seiner ganzen Schärfe klarmachen:
BASF wandert ab in ein Land, in dem religiöse Fundamentalisten wie Evangelikale, Wiedererweckte, Mormonen etc. ihr Unwesen treiben, weil es da immer noch besser ist als in D.land.
Liebe BASF, vergesst nicht, das Licht auszumachen, bevor ihr die Tür hinter euch zuzieht.
ja auch toll das Greenpeace im Gegenzug
dafür jetzt die ausgefallenen Steuern entrichten will.
Finde ich sehr nobel von denen.
Wenn man diese Technologie in Deutschland sachlich
diskutiert hätte und zu einem Konsens zwischen Bürgern und
Industrie gekommen wäre, dann hätten wir alle gewonnen.
So sind wir wieder den Erpressungen und Verunsachlichungen
einiger weniger zum Opfer gefallen.
Ich bin sicher kein Befürworter einer ungezügelten Industrie
aber ich bin genauso Gegner einer militant gesteuerten
Desinformation einer Ökomaffia.
Wie und wogegen ich mich schützen will oder zu schützen habe
möchte ich bitte für mich entscheiden.
Wenn es mir nicht gefällt lasse ich eben entsprechende Produkte
im Laden liegen.
Aber ich möchte mich verdammt nochmal entscheiden können.
Und mir diese Entscheidungen nicht von irgendwelchen
Weltverbesserern abnehmen lassen.
Ich hab nämlich soviel Hirn im Kopf das ich mir nicht alles vorkauen lassen muss.
Ich möchte nicht den unkontrollierbaren z.B Monsanto Mist aus Amerika dessen riesige Gewinne Politiker korrumpieren kann und die Menschen krank macht.
Dazu ein interessanter Vortrag von Jörg Bergstedt:
Jörg Bergstedt - Monsanto auf Deutsch - Die Seilschaften der Gentechnik - 7. AZK 29.10.2011 - YouTube
Nun ist es soweit: am gleichen Tag, an dem bekannt wird, dass Deutschland mittlerweile zum Nettoimporteur für Getreide geworden ist und die Nahrungsmittelpreise steigen, wandert ein weiterer wichtiger Eckpfeiler der Forschung nach Nordamerika aus. Angesichts der Zusammensetzung der Landesregierung von Rheinland-Pfalz und einer überforderten Landwirtschaftministerin in Berlin ein logischer Schritt. Auch die öffentliche Forschung verlagert ja ihre Aktivitäten nach Nordamerika (s. SPIEGL 34/2011). Ich glaube, das beides uns teuer zu stehen kommen wird, denn wir werden die Forschungsergebnisse demnächst teuer wieder einkaufen müssen.
Denn: am deutschen Wesen wird die Welt wieder nicht genesen. Aber anders, als es vor gut 20 Jahren war, als die mittlerweile voll akzeptierte "rote" Gentechnik durch den Druck von grünen Bedenkenträgern und anderen aus Deutschland verschwunden ist, wissen wir jetzt, wer uns den Unfug diesmal eingebrockt hat: Die, die jetzt so laut jubeln, also Greenpeace, BUND, Nabu, Attac, Grüne, SPD, CSU.... Also Leute, merkt sie Euch gut, wenn es den Bach runtergeht und lasst es sie spüren. Man muss denen nicht spenden und man muss die nicht wählen.
Konkret sehr schade für den Standort, aber wirtschaftlich eine verständliche Entscheidung.
Des weiteren ändert sich nichts daran, daß das Chancen-/Risiko-Verhältnis der grünen Gentechnik denkbar schlecht ist, und die grüne Gentechnik niemals den Hunger in der Welt wird stillen können.
Sie erlaubt lediglich der durchindustrialisierten Landwirtschaft kurzfristige Ertragssteigerungen, und den Agrokonzernen die Profitmaximierung.
...Scheiße gebaut und somit wieder eine potentiell zukunftsträchtige Technologie in Europa kaputtgemacht. Zum einen die BASF, die heimlich Genkartoffeln im Freiland anpflanzt und dabei erwischt wird. Und zusätzlich werden grade von den auf dem Gebiet der Gentechnik arbeitenden Chemieriesen und Instituten Versuchsergebnisse als sog. Betriebsgeheimnis verheimlicht. Beispiel die AG Saedler am MPI für Züchtungsforschung in Köln verkaufte fehlgeschlagene Versuche über Transposons in der Flavonoidbiosynthese an Petunien 1990 als brandneue resultate. Bereits damals standen wir in der Kritik der Gentechgegner, die selbst vor Bombenanschlägen ans MPI und am botanischen Institut der Kölner Uni 1986 nicht halt machten. Knapp eine Stunde nachdem ich als diplomand das Labor verlassen hab. Und damit komm ich zu dem zweiten Akteur. Ob Greenpeace, BUND oder die ganzen anderen Ökogruppen, seit einem Vierteljahrhundert haben in diesen Banden fanatische Ideologen das Sagen, die von Tuten und Blasen d.h. von den Naturwissenschaftlern NULL Ahnung haben aber das Maul dafür ganz ganz weit aufreißen. Dem so verunsicherten Verbraucher trifft die allerwenigste Schuld, denn auch unsere Zunft ist großenteils nicht in der Lage, komplizierte Dinge auch für Lieschen Müller einigermaßen verständlich niederzuschreiben. Das Journal for Phytochemistry kann sie nicht lesen, im PM-Magazin findet sie aber oft nix zum aktuellen Gentech-Thema. Die Folge: Technologiefeindschaft und Emigration der scientific intelligence. Ok, machen wir in Europa tumben Ökofundis und Islamisten Platz! Die gemeinsame grüne Fahne haben sie ja schon.