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Flucht in die USA: BASF gibt Gentechnik-Markt in Europa auf
BASF gibt sich geschlagen. Der Chemieriese verlagert die grüne Gentechnik komplett in die USA. Grund ist die anhaltende Skepsis der europäischen Verbraucher. Greenpeace begrüßte den Schritt, CDU und FDP sprechen dagegen von einer schlechten Nachricht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...809441,00.html
- #220 21.01.2012 16:55 von
Sie glauben doch wohl nicht, dass ich Ihre alten Beiträge durchforste. Ich erinnere nur an Ihre Zitate von Fred Hoyle im Planetenthread. Sie können Ihre Ansicht doch hier richtigstellen. Aber man kann nicht die biologische Evolution anerkennen und die chemische Evolution zur Entstehung des Lebens ablehnen. Auf Ihre irrationalen Ansichten dazu sind Sie auch von anderen Foristen hingewiesen worden.
- #221 21.01.2012 19:51 von
Wir autistischen Idioten
Vermute, Sie meinen mit "Genetischer Assimilation" u. a. jene neueren Forschungen, die Hinweise auf eine Evolutionsentwicklung auch oder moeglicherweise vor allem aus anderen Antrieben anders als ueber Mutationen geben?
Also ueber Mechanismen, eine Auswahl der riesigen Menge von bisher als "inaktiv" apostrophierten Genschaltern zu aktivieren oder nicht.
Wuerde das als Hinweis nehmen, lieber an den ohnehin vorhandenen Genschaltern rumzumachen und nicht an den Genen selber.
Zwar kann man mit den falschen Schalterstellungen auch Verheerendes anrichten. Aber dann notfalls besser reparieren per hinkuenftiger Unterlassung, als beim kreieren neuer Gene, deren Folgen dann vielleicht niemand mehr beherrschen koennte, auch nicht mehr per Unterlassung.
Ich bleibe dabei: wir gleichen mit der derzeitigen Gentechnik dem Harlekin auf dem Pulverfass, der herumzuendelt wie ein autistischen Idiot. - #222 21.01.2012 21:12 von
Ja genau; diese neueren Entwicklungen, insbesondere EvoDevo, haben die entscheidende Eigenschaft, dass sie nicht einzelne Individuen betreffen wie Mutationen, sondern ganze Populationen. Das macht die Durchsetzung von organischen Neuerungen sehr viel wahrscheinlicher. Der andere Punkt ist, dass solche Neuerungen nicht zufällig sind, sondern von der Umwelt induziert werden und dass das Genom nachträglich modifiziert (assimiliert) werden kann.
Die Genregulation zählt zur Epigenetik. Das ist wieder ein anderer Bereich, der aber für die Gentechnik selbstverständlich sehr wichtig ist und bedacht werden muss.Also ueber Mechanismen, eine Auswahl der riesigen Menge von bisher als "inaktiv" apostrophierten Genschaltern zu aktivieren oder nicht.
Wuerde das als Hinweis nehmen, lieber an den ohnehin vorhandenen Genschaltern rumzumachen und nicht an den Genen selber.
Nein, die beiden Eingriffsarten darf man nicht miteinander verwechseln. Ein "Genschalter" kann kein fehlendes Gen ersetzen, zumal die Genregulation viel schwieriger zu beherrschen ist, denn ein Genschalter müsste selber durch einen Eingriff oder einen Mechanismus umgeschaltet werden.Zwar kann man mit den falschen Schalterstellungen auch Verheerendes anrichten. Aber dann notfalls besser reparieren per hinkuenftiger Unterlassung, als beim kreieren neuer Gene, deren Folgen dann vielleicht niemand mehr beherrschen koennte, auch nicht mehr per Unterlassung.
Man hat sich die Gentechnik bisher zu einfach vorgestellt. Aber sie bietet viele unverzichtbare Möglichkeiten. Die Forschung muss auf jeden Fall weitergeführt werden, besonders für die Medizin. Auch wenn ein Gentransfer nur Nahrungsmittel wie Kartoffeln betrifft, muss äußerst vorsichtig gehandelt und kontrolliert werden.Ich bleibe dabei: wir gleichen mit der derzeitigen Gentechnik dem Harlekin auf dem Pulverfass, der herumzuendelt wie ein autistischen Idiot. - #223 22.01.2012 12:05 von
...
Das behaupten Sie einfach mal so. Die Bevölkerungszuwächse sind aber gerade in den satten, reichen Regionen gering bis nicht vorhanden.
Das Nahrungsangebot ist also sicher nicht der entscheidende Faktor.
Die Zielsetzung ist die gleiche, wie höhere Erträge, Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen, usw., nur die Methoden sind gezielter.Auch das ist eine Täuschung der Bürger. Gentechnik funktioniert nicht wie Züchtung.
Abgesehen davon: Sie verallgemeinern wie es Ihnen gerade passt, wenn sie behaupten, "Gentechnik funktioniert nicht wie Züchtung". Züchtung funktioniert auch nicht wie Züchtung, da sind die Methoden auch äußerst unterschiedlich. Eine Mutatonszüchtung ist vom Prinzip her etwas völlig anderes als eine Kreuzung.
Die "Nebenwirkungen" kennt man doch noch wesentlich weniger, wenn z.B. ganz konventionell und gentech-frei absichtlich und ungezielt irgendwelche unkontrollierten Mutationen hervorruft. Wieso beschweren Sie sich darüber nicht?Niemand kennt die Nebenwirkungen von Genveränderungen, weil Gene und ihre Wirkungen nicht in einem 1:1-Verhältnis stehen.
Zweitens: welche Nebenwirkungen sollen das denn bitte sein? Beispiel`?
Wie bei der konventionellen Zucht schaue ich mir eben die entstandenen Phänotypen an und selektiere die mit den gewünschten Eigenschaften bevor ich damit weiter züchte, also wo ist der Unterschied? Wo ist die größere Gefahr? In beiden Fällen rufe ich geno- und phänotypische Veränderungen hervor ohne eventuelle Interaktionen mit dem übrigen Genom zu berücksichtigen bzw. zu kennen.
Ich weiß wirklich nicht wo Sie immer die Behauptung hernehmen, die Welt würde der Gentechnik begeistert und euphorisch gegenüberstehen wenn das Gegenteil der Fall ist. Es werden doch permanent nur übertriebene bis unbegründete Ängste geschürt und Argumente ins Feld geführt, die haargenau so auch auf die konventionelle Landwirtschaft zutreffen. Ihr Beitrag ist voll davon, und hier schon wieder:Es spricht nicht grundsätzlich gegen Gentechnik, aber gegen die euphorische, leichtsinnige und einfältige Vorgehensweise der Vergangenheit.
Wieso fordern Sie das nur für die Gentechnik. Die Methoden sind zwar unterschiedlich, aber im Ergebnis führt jede Züchtung zu einer Genveränderung.Das heißt Genveränderungen müssen sehr sehr sorgfältig geplant und getestet werden. - #224 22.01.2012 12:07 von
- #225 26.01.2012 09:42 von
das habe ich nie behauptet. Klar geht es BASF darum, ein Stück vom Kuchen abzubekommen, aber der Preis ist m.E. zu hoch. Ich möchte nicht solche Zustände wie in diesem Bericht verantworten, also ist es gut wenn BASF diese Sparte verlagert.
Und kommen sie mir jetzt nicht mit dem Kopp-Verlag.......der Bericht dazu lief auf ARTE, leider finde ich im Moment den Youtube-Link nicht mehr.
200.000 Selbstmorde in Indien: Die verheerenden Folgen durch Monsanto - Kopp-Verlag
Hier lesen sie aus welchen Hintergründen und mit welcher "Moral" hier gearbeitet wird. - #226 29.01.2013 22:37 von
Selbst dran Schuld
Natürlich gibt es Potenzial gentechnisch veränderte Pflanzen zu nutzen, aber was in den USA, Indien und Südamerika an unausgegorenen Produkten auf den Markt kommt, anderen konventionellen Bauern angetan wird und bei erwiesenen Fehlern nur Lug und Trug aus den Konzernen kommt....dann Nein
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