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Florida: Schlange*verschlingt ausgewachsenen Hirsch

Selbst für einen*Python war es eine ungewöhnliche Mahlzeit: In Florida hat eine Riesenschlange einen 35 Kilogramm schweren Hirsch verdrückt. Wildhüter erlegten das Reptil, in der Gegend breiten sich die Kriechtiere gefährlich aus*- immer wieder kommt es zu Zwischenfällen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...794763,00.html
  1. #80

    Schweres Schicksal

    Zitat von no_panic Beitrag anzeigen
    Der Spinne bleibt nichts als den Laden zu verlassen.

    Bestellung per Internet fällt leider auch flach, 8 Beine aber keine Hände.
    Die Bestellung dürfte klappen, ist die Spinne mit ihren Beinen und Füßen doch geschickter als die meisten Menschen mit ihren Händen.

    Allein, der Paketbote ergreift wohl ebenso schreiend die Flucht...


    Allen, denen die Vorstellung von beschuhten Vielbeinern gefällt, sei "Der Ameise" von Friedhelm Kändler empfohlen! :-)
  2. #81

    Leise Auftreten, in den Brehm sehen.

    Zitat von cassandros Beitrag anzeigen
    Die Ringelnatter ist eine Würgeschlange,
    die Kreuzotter eine Giftschlange.
    Einfach mal leise auftreten und Ausschau halten!
    Gute Empfehlung, retour an Sie. "Würgeschlange" ist eine verunglückte Verdeutschung von...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Riesenschlangen

    Die Ringelnatter gehört nicht dazu, sie erwürgt ihre Beute auch nicht, wie es die mit ihr verwandte Sclingnatter tut.
  3. #82

    die kenn ich

    Zitat von festuca Beitrag anzeigen
    Die Ringelnatter gehört nicht dazu, sie erwürgt ihre Beute auch nicht, wie es die mit ihr verwandte Sclingnatter tut.
    Einer übellaunigen Schlingnatter bin ich erst kürzlich begegnet. Aus den Fängen einer rabiaten Katze entrissen, hat das Getier nichts an Dankbarkeit zu bieten gehabt. Geschnappt hat sie nach mir. Ich hab sie dann geschnappt und wieder im Unterholz ausgesetzt.
    Schöne Tiere sind das. Bei um 1 Meter Länge auch nicht mehr so unbedingt problemlos zu bewältigen wie eine Blindschleiche.
  4. #83

    Forellen

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Einer übellaunigen Schlingnatter bin ich erst kürzlich begegnet. Aus den Fängen einer rabiaten Katze entrissen, hat das Getier nichts an Dankbarkeit zu bieten gehabt. Geschnappt hat sie nach mir. Ich hab sie dann geschnappt und wieder im Unterholz ausgesetzt.
    Schöne Tiere sind das. Bei um 1 Meter Länge auch nicht mehr so unbedingt problemlos zu bewältigen wie eine Blindschleiche.
    Forellen sind ebenso undankbar. Eine ebensolche schnappte auch nach meiner rettenden Hand, nachdem ich sie der Katze entrungen und in den Bach zurück gebracht hatte. Da das schlappe Fischlein recht kraftlos war, mußte ich noch in den knietiefen Bach steigen, mir das Schuhwerk durchnässen und kalte Füße bekommen, um ihm durch Bewegung Sauerstoff in die Kiemen zu drücken. Kaum erholt, schnappte diese Bestie nach mir und hinterließ einen blutenden Riss in meinem Finger.
    Ich habe ihr den Stinkefinger gezeigt und mir zum Abendessen eine geräucherte Artgenossin einverleibt.

    Rache ist nicht immer süß.
  5. #84

    Mit einer 5 in Deutsch hätte ich nie eine Professur in Germanistik erlangen können

    Zitat von Dr_Lecter Beitrag anzeigen
    Das ist falsch. Es handelt sich nicht um eine sprachliche Besonderheit, sondern gilt in ganz Deutschland, insbesondere hier bei uns in Niedersachsen.

    Natürlich gibt es auch Leute, die sagen: Empfang beim Bundespräsident. Aber das sind Leute, die selbst auf der Hauptschule eine 5 in Deutsch hatten.
    Am "Empfang bei Bundespräsidenten" ist ja auch nichts auszusetzen, das ist korrekt, aber die Sache mit dem Hirschen ist nicht ganz hasenrein.

    Wobei wir mit dem Hasen direkt wieder einen Sonderfall aufgetan hätten. Man kann sagen "Schlange verschlingt Hasen". Das ist sprachlich richtig, wobei man dann aber nicht weiß, ob die Schlange jetzt einen Hasen, zwei Hasen oder x Hasen verschlungen hat. Man kann jedoch nicht sagen "Schlange verschlingt Hirschen" ohne Widerspruch hervorzurufen.

    Der Wirt vom "Gasthaus zum goldenen Hirschen" wird Ihnen dies auf Anfrage sicher bestätigen.
  6. #85

    Das ist ja das Problem!

    Zitat von Porgy Beitrag anzeigen
    Erinnert mich spontan an Saint-Exupérys "kleinen Prinzen" und die Geschichte von der Boa, die einen Elefanten verschluckt hat:

    http://2.bp.blogspot.com/_n-jfUbCQkI...e_elephant.jpg
    Ging mir genauso. Ich habe den Artikel auch nur gelesen und die dazugehörigen Fotos angeklickt, weil ich die Vorstellung eines prächtigen Hirschgeweihs, das von elegant gemusterter Schlangenhaut ummantelt ist, so ungeheuer verlockend fand. Dann lese ich, es war bloß ein weibliches Tier, also ohne Geweih, und außerdem kein toller Prachthirsch, sondern nur ein Bambi ohne weiße Tupfer auf dem Fell. Und bei der Fotostrecke kannte ich die meisten Bilder schon, weil sie bereits in anderen Zusammenhängen hier und da als Beilage zu Artikeln über Würgeschlangen gereicht worden waren. Schade! Aber die wunderschöne Vorstellung eines Rothirschen oder Elches in lebendigem Pythonnetzmuster ist ja trotzdem erzeugt worden und dafür danke ich der lieben Speigel-Redaktion.
  7. #86

    optional

    Zum einen reden wir über einen nordamerikanischen Hirsch...die sind gemeinhin etwas kleiner.An die Rdaktion: Die geplatzte Pythondame hatte sich seinerzeit nicht ''übernommen'' der Kaiman (!) hatte die gierige Dame an der Darmwand verletzt--sie hatte das Beutetier (entgegen den ''wissenschaftlichen Erkenntnissen'' bezüglich der Boas)offensichtlich noch lebend heruntergewürgt.Die bei der Verdauung auftretenden Gase ließen den ''angeritzten'' Darm platzen !!








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