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Flößer auf der Loisach: Wie ein Trinidader Bayer wurde

Oliver Lück Dies ist eine Männergeschichte. Sie erzählt von einem Mann, der sich einen Sohn wünschte. Von Männern, die in Schwarz und Weiß denken. Und von Jason Charles, der aus Trinidad und Tobago nach Bayern kommt und der erste schwarze Flößer Deutschlands wird. Heute sagt er: "Dahoam is Dahoam."

http://www.spiegel.de/reise/deutschl...842282,00.html
  1. #10

    Franken ist nicht eigentlich Bayern

    Zitat von AMC Beitrag anzeigen
    Mehr konnte ich mich bei diesem Satz einfach nicht. Grauenhaft wie rückständig und einfach die Bayern in ihren Bergdörfern sind.... und ich muss es wissen, bin ja selbst Ausländer (Niedersachse) in Franken. O mei. Hut ab vor Jason, der sich in solch einer archaischen, kultur-und bildungstechnisch einfacher-strukturierten Umgebung durchgesetzt hat. Ich weiß, dass ich das nicht nur nicht wollen würde, sondern wohl auch nicht könnte.
    und erst recht nicht Oberbayern. Vorschlag - nicht versuchen sich hier durchzusetzen sondern zurück in die Hochburg der Bildung ()wo landete Niedersachsen gleich bei der Pisa Studie??) und irgendwie habe ich von dem Niedersächsichen Rundfunkorchester auch noch nichts gehört und dass die Anna Netrebko wieder an der Münchner Oper und nicht an der Leine (schön) ist ja auch bekannt. Ausserdem hat Bayern im Gegensatz zu Hannover in seiner Verfassung die Pflicht zur Förderung der Kultur verankert. Soweit die Bildungs und Kulturtechnisch rückständige Gegend
    ...
  2. #11

    Lassen Sie diesem Menschen seinen Glauben

    [QUOTE=robwe;10500934]Nun, nichts gegen Ihre persönlichen Erfahrungen, nur sind diese nun einmal vollkommen ungeeinigt ein auch nur ansatzweise realistisches Bild der Wirklichkeit zu zeichnen. Wenn man sich an die belegbaren Zahlen hält ergibt sich nämlich ein anderes Bild. Das Ihrer Meinung weltoffenere Niedersachsen beherbergt weit weniger Ausländer, als die "archaische, kultur-und bildungstechnisch einfacher-strukturierte Umgebung" Bayerns. Schaut man das mal ein wenig detaillierter an, so stell man z.B. fest, dass man an der Küste wohl ganz gerne" unter sich" bleibt, so weist z.B. der LK Friesland einen Ausländeranteil von 2,6% auf, die von Ihnen so gescholtenen Landstriche in Oberbayern haben da in etwa 3 mal so viele (meistens hervorragend integrierte) ausländische Mitbürger. Vergleicht man den Ausländeranteil der Landeshauptstädte wird der Unerschied sogar noch eklatanter: Hannover ~14%, München ~24%.QUOTE]

    und überfordern Sie Gutmenschen nicht mit Prozentzahlen und geographischen Nebensächlichkeiten.
    Ist aber auch nicht weiter verwunderlich wenn er mit den Franken nicht warm wird. Franken als Bayern zu bezeichnen kommt nicht wirklich gut in Franken. Ich wohne als Schwabe im Raum Karlsruhe und würde nie auf die Idee kommen meine Nachbarn als Schwaben zu bezeichnen. Würde ich dies tun wärs vermutlich vorbei mit der guten Nachbarschaft. Den Sauschwab muß man hin und wieder überhören und schon wird alles Gut.

    Last but not least - eine schöne, menschliche Geschichte die Mut macht und viel Hoffnung gibt.


    Gott zum Gruß
  3. #12

    Ohje...

    Ohje, bin zwar selbst Niedersachse, aber wenn die Diskussion nu in die unüberbrückbaren kulturellen Differenzen zwischen den exotischen Nord- und Süddeutschen ausartet, haben einige den Sinn des Artikels über den Reggae-Flößer wohl nicht verstanden :)

    Ich fühlte mich auch als Norddeutscher in Bayern wohl, genauso wie viele Bajuvaren bei uns... oder jemand aus Trinidad aufnem Floß, wenn man nur offen auf Menschen zugeht....

    In diesem Sinne....
  4. #13

    Zitat von AMC Beitrag anzeigen
    Mehr konnte ich mich bei diesem Satz einfach nicht. Grauenhaft wie rückständig und einfach die Bayern in ihren Bergdörfern sind.... und ich muss es wissen, bin ja selbst Ausländer (Niedersachse) in Franken. O mei. Hut ab vor Jason, der sich in solch einer archaischen, kultur-und bildungstechnisch einfacher-strukturierten Umgebung durchgesetzt hat. Ich weiß, dass ich das nicht nur nicht wollen würde, sondern wohl auch nicht könnte.
    Eine Kultur- und Bildungstechnisch einfache Struktur ist Bayern also. Und das dürfen sie ja behaupten, als Niedersachse. Dass sie nicht nur nicht wollten, sondern auch nicht könnten, ist mir ab dem Moment mehr als klar.

    btw unterscheiden sich die von ihnen genannten bayerischen Bergdörfer eklatant von Franken in dem sie scheinbar leben.

    Fremdschämen für einen stupiden Niedersachsen.








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