Weg mit den Abzockblitzern und dafür richtige Geschwindikkeitskontrollen von der Polizei durchführen lassen, wo die betreffende Person dann vor Ort und Stelle gestellt wird.
DPADie Reform des Verkehrssünderregisters in Flensburg könnte einem speziellen Service zur Renaissance verhelfen: Autofahrer mit wenigen Punkten auf dem Konto stellen sich Rasern oder Ampelsündern als Sündenböcke zur Verfügung und nehmen die Strafe auf sich - die Behörden sind weitgehend machtlos.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...817222,00.html
Weg mit den Abzockblitzern und dafür richtige Geschwindikkeitskontrollen von der Polizei durchführen lassen, wo die betreffende Person dann vor Ort und Stelle gestellt wird.
Eine Anleitung zur Umgehung der eigenen Verantwortung. Brav. Da werden sich wieder ein paar ganz besonders kluge Menschen freuen. Vor allem die, die der Überzeugung sind, dass der Staat mit aller MAcht an IHREN Führerschein will. Das passiert alles nur, damit SIE IHREN Führerschein abgeben müssen.
Schon mal drüber nachgedacht, welche Konsequenzen solch ein Verhalten hat? Welche Risikogruppe da unterwegs ist? Punktetäter sind noch uneinsichtiger als Alkohol- und/oder Drogenfreaks. Die wissen wenigstens, dass an ihrem Verhalten was nicht so ganz in Ordnung ist. Aber Raser und Falschparker befinden sich immer in einer persönlichen Notlage, die ihnen das nicht zulässige Verhalten geradezu aufzwingt. Wenn da nicht so viele "wenns" wären, würden sie sich ja an alle Regeln halten. Aber nicht gerade jetzt, weil... die Oma krank ist oder der Chef gesagt hat oder die Mutter endlich einkaufen will oder der Kunde sonst abspringt oder der Sohn noch wohin muß.
Übrigens, dass SIE noch keinen Unfall gebaut haben, liegt nicht an IHNEN, es liegt an der Aufmerksamkeit der anderen, die für SIE mitdenken.
Anders ist diesen Wegelagerern nicht beizukommen, als Punktehandel etc. Und mal ehrlich dieser ganze Quatsch mit Unfallschwerpunkt etc. ist doch blöde, eine Ausrede für Abzocke, da das Geld nur für die Polizei verwendet wird. Und wer anderes behauptet, lügt sich selbst in die Taschen. Das ist man aber ja von der Polizei gewohnt.
Guter Beitrag! Im Zusammenhang mit der Übernahme von Verantwortung für eine Verkehrsordnungswidrigkeit für einen anderen wird häufig auch darüber gesprochen, hier seien neben dem Straftatbestand der falschen Verdächtigung auch die Straftatbestände der Begünstigung (§ 257 StDB) oder der Strafvereitelung (§ 258 StGB) verwirklicht. Fernab jeder inhaltlichen Bewertung der Tatbestände kommen die schon formal nicht infrage, da Ordnungswidrigkeiten zwar gem. § 1 OwiG rechtswidrig, aber keine "rechtswidrigen Taten" i.S.d. § 11 Abs. 1 Nr. 5 StGB sind. Dies aber währe für eine Anwendung der §§ 257 und 258 StGB zwingend erforderlich.
Das haben meine Töchter und ihre Freundinnen schon vor 12 Jahren gemacht: die Punkte für die Freundin, die den Führerschein noch auf Probe hatte, übernommen.
Interessantes Konzept, die Verwandten in den Betrug zu verwickeln. Das funktioniert aber nur in guten Zeiten, siehe Chris Huhne...
Rücktritt in Großbritannien: Energieminister stürzt über Raser-Punkte - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
Also, verdirb's dir nicht mit der Familie, oder... fahr einfach langsamer!
Mit anderen Worten:
der Kerl, dir mir, einem Freund oder Freundin, Frau oder Familienmitglied voll in die Karre fährt, weil er ohne Rücksicht auf Verluste mit 210 km/h (120 erlaubt) auf der Autobahn nagelt und damit tötet, verletzt oder mindestens Sachschaden verursacht, kann das nur, weil er seinen Führerschein behalten hat, weil er da jemanden kannte.
Geil.
Vielleicht hockt derjenige ja auch schon hier im Forum und schreibt wie toll er das findet, dass er diesen "Trick" anwendet.
Radarfallenpolitik ist eine Sache; sich rücksichtslos verhalten eine ganz andere.
Wie ein Vorredner schon schrieb: SIE rasen natürlich NIE. ... Sie leben doch nur noch, weil irgendjemand anders auf sie aufgepasst hat.
Wie neulich. An der Rechtsabbieger-Kreuzung. Hätte ich da auf Recht bestanden, wäre dessen Beifahrer jetzt nicht mehr auf seinen zwei Beinen.