DPADie Reform des Verkehrssünderregisters in Flensburg könnte einem speziellen Service zur Renaissance verhelfen: Autofahrer mit wenigen Punkten auf dem Konto stellen sich Rasern oder Ampelsündern als Sündenböcke zur Verfügung und nehmen die Strafe auf sich - die Behörden sind weitgehend machtlos.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...817222,00.html
Wie wahr! Auf der anderen Seite muß die Frage aber erlaubt sein: Warum ist dort überhaupt 80 vorgeschrieben? Die Geschwindigkeitslimits empfindet man bei heutigen Autos schlicht als Schickane, denn Fahrwerk und Bremsen sind deutlich besser geworden. Früher waren 40m Bremsweg aus 100km/h Sportwagenwerte und normale Autos lagen bei 45 bis 50m; heute liegt jedes normale Auto unter 40m. Und ABS&Co. hilft auch unbedarften Fahrern, diese Werte in der Praxis wirklich zu erreichen.
Auf meiner Standard-Autobahnstrecke darf man nun viele Kilometer nur noch 130 fahren, wo ich früher über viele Jahre mit Tempomat problemlos über 200 gefahren bin (das ging völlig entspannt und meistens völlig ohne Bremsen). Neuerdings gibt's auf einem anderen Teilstück eine lange Limitierung auf sogar nur noch 100 - und das trotz nur ganz wenig Verkehr. Wenn man dort nachts unterwegs ist, schläft man fast vor Langeweile ein und baut dann einen Unfall...
Super! Ich finde es übel wenn ein Täter für seine Tat nicht einsteht und auf andere abwälzt.
Kaum wird mal von den Geschwindigkeitskontrollen geredet, wird von Abzocke gefaselt- bei lächerlich niedigen Strafen.
Meinetwegen düften alle, die mit 10kmH drüber erwischt werden, ihre Fahrerlaubnis für mindestens eine Woche abgeben zusammen mit dem Tatwerkzeug.Bei höheren Übertretungen entsprechend mehr.
Tut weh, kostet den Tätern viel Aufwand bei der Suche nach Alternativen.
Die Punkteregelung ist nicht allzu schlecht. Je näher der Entzug der Fahrerlaubnis kommt, desto mehr fangen die Täter an zu schwitzen.
Die neue angedachte Regelung geht aber in die Falsche Richtung, da beharrliches zu schnell fahren nicht zum Entzug der Fahrerlaubnis führen.
Übrigens, die maximal erlaubte Geschwindigkeit der Geschwindigkeitsbegrenzungen dürfen nur annähernd gefahren werden, wenn die Straßenbedingungen sehr gut sind.
Bei niedig stehender Sonne,Regen und anderer Widrigkeiten muss langsamer gefahren werden.
Weil die Verkehrsregeln tageszeitunabhängig gelten. Ist das so schwer zu verstehen?
Und die Erfahrung zeigt ja, dass Motorradfahrer die korrektesten Verkehrsteilnehmer der Welt sind. Vor kurzem erst erlebt: ich blinke links, um eine ausreichend große Lücke zwischen PKW und Motorradfahrer für den Spurwechsel zu nutzen (Stadtverkehr). Was passiert? Der Motorradfahrer versucht die Lücke zuzufahren und begibt sich damit selbst überhaupt erst in eine Gefahrensituation, weil es ja nicht sein kann, dass sich ein Auto dazwischendrängelt. Der erzählt sicherlich nachher wie schlimm doch der Autofahrer war. Hat der doch einfach die Spur gewechselt. Und das obwohl der Motorradfahrer nur gut 15 Meter Abstand zum Vordermann gehalten hat.
Würde man nur so berechnen können, wenn es für die gleichen Tatbestände die gleiche Punktzahl geben würde.
*gäääähn* Nicht einfach immer dumm gegen Verkehrsregeln verstoßen, sondern aktiv die Regeln einhalten!
Richtig, Verkehrsregeln sind super, solange sie nur gegen die anderen angewandt werden.
Als wenn das nur Motorradfahrern passieren würde. Wie oft musste ich schon auf "mein Recht" verzichten, damit der Motorradfahrer weiterleben konnte!
Übrigens auch für Motorradfahrer.
Genau, diese dreckigen Schweine von Anwälten, die Mörder vor Gericht verteidigen. Wie können die nur Nachts ruhig schlafen? *kopfschüttel*
Richtig, wie der Taxifahrer, der letztens im Fernsehen zu sehen war. War 35 zu schnell unterwegs und heult den Polizisten voll, dass er ja schon 15 Punkte habe, ob man da nicht was machen könne. Wie dumm muss man sein, wenn man schon 15 Punkte hat (die kommen ja nicht von irgendwoher) so zu fahren.
Ich persönlich finde ja die Leute tolle, die ein Haus in der Nähe einer Autobahn bauen und danach dann gegen die Lärmbelästigung wettern.
Aber das ist off topic.
Die erstmals seit Jahr(zehnt?)en wieder angestiegene Zahl von Unfalltoten im Jahr2011 ist laut einhelliger Expertenmeinung vor allem auf mehr Trunkenheit am Steuer und häufigeres zu schnelles Fahren innerhalb geschlossener Ortschaften zurückzuführen.
Auch habe die gute Witterung zu mehr Motorradfahrten geführt, deren Unfalltote auch deutlich zugelegt haben.
Vor diesem Hintergrund geht es ja nun nicht um ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen sondern vielmehr um eine bessere Durchsetzung der geltenden Regeln, sprich Kontrolle!! Aber das geht natürlich nicht mit gleichzeitigem Personalabbau bei Polizei Ordnungsämtern und in Zeiten moderner EDV kann es doch nicht schwer sein, innerhal von 3 Monaten mal ein Passbild mit einem Gesicht zu vergleichen. Punktesharing kann man eher leicht eindämmen - wenn man denn wirklich möchte!!
Das der Punktehandel so gut funktioniert, liegt doch in allererster Linie daran, das sich die Kommunen nur für's Geld (also den eigentlichen Sinn der meisten Geschwindigkeitsüberwachungen) interessieren : Hauptsache, irgendjemand bezahlt und das Geld klingelt in der Stadtkasse. Das es dafür manchmal auch Punkte gibt, ist für die Kommunen nur lästiger Verwaltungsmehraufwand. Dementsprechend gering ist auch das Interesse der Behörden, sich überhaupt Gedanken darüber zu machen, ob tatsächlicher und angeblicher Verursacher wirklich ein und dieselbe Person sind.
Wenn ich mal hochrechne, wie vielen unfähigen Autofahrern ich durch mein mitdenken schon einen Unfall verhindert habe, müßte ich eigentlich für's Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen werden...