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Fleischskandal-Talk bei Plasberg: Wurst aus vergammelten Schweinsköpfen
DPAEmpören kann sich Ilse Aigner wie aus dem Effeff. Eine "Sauerei", dieser Pferdefleisch-Skandal, so die Ministerin im ARD-Talk Plasberg. Wie man der der Fleisch-Mafia zu Leibe rückt, diese Frage überfordert jedoch die Politik seit Jahren. Dem Verbraucher bleiben nur immer neue Schilderungen des Ekels.
http://www.spiegel.de/kultur/tv/pfer...-a-884166.html
- #1 19.02.2013 06:36 von
Ich glaube jedes Wort
bravo Adrian, sie haben sich nicht einschüchtern lasse.
- #2 19.02.2013 06:38 von
der Verbraucher der billig will ist schuld
die Politik ist empört
es sind nur ein paar schwarze Schafe
alles wie immer - #3 19.02.2013 06:44 von
- #4 19.02.2013 06:47 von
Wer wunder sich eigentlich noch über Gammelfleisch
in unserer Wurst? Das ist doch der Frau Aigner nicht erst seit gestern bekannt. Die Lobbyisten regieren doch in Deutschland. Was hatten wir schon für Vorfälle in Deutschland und hat sich was geändert,nein.
Der Aignern ihr Getue ist nur Show um von ihrer Verantwortung abzuwälzen. Nur unfähige Minister in Berlin. - #5 19.02.2013 06:48 von
ist doch einfach
Wie bei der EU-Maschinenrichtlinie wird der "In-Verkehr-Bringer" haftbar gemacht. Das ist derjenige, der die Lasagne, Ravioli, oder was auch immer, herstellt und dann an den Handel abgibt.
Diese Leute sind nämlich beileibe keine "Opfer". Ich jedenfalls - mit der Gnade der Kindheit auf dem flachen Lande - kenne Pferde- und Rindfleisch sehr wohl auseinander, obwohl ich kein Metzger oder Koch bin. Und ein Koch, der Pferde- nicht von Rindfleisch wegkennt, der dürfte sich m.E. nicht mehr Koch nennen und seinen Beruf auch nicht mehr ausüben. Aber die Herren kaufen ja keine Rinderviertel oder zumindest große Fleischstücke, sondern Seperatorenfleisch und anderes ekliges Zeugs. Da geht das mit dem auseinanderkennen natürlich schwer. Aber wo ist die Qualitätskontrolle? Wo ist die Wareneingangskontrolle? Zumindest mit modernen Analysemethoden kann man den Unterschied sehr wohl feststellen.
Und zum Strafmaß: Bandenmäßige, gewerbsmäßige Kriminalität, gewerbsmäßiger Betrug in zehntausenden von Fällen (jedes Päckchen Lasagne für sich ist <<ein>> Betrug an <<einem>> Verbraucher). "Mehr sog i ned". - #6 19.02.2013 06:50 von
Der Verbraucher
hat es in der Hand, er muß nicht kaufen.
Einen Monat lang alle Fleischprodukte vom Speiseplan streichen und die Nahrungsmittelindustrie wir gerne alle Auflagen befolgen. Ein Nebenefekt wird eine Erkenntnis sein "ohne Fleisch geht es auch" und etliche werden dabei bleiben.
Der wahnsinns Fleischverbrauch ist sowieso schädlich.
Nebenbei bemerkt es wird von Gier nach billigen Fleisch gesprochen, viele können sich teures Biofleisch einfach nicht leisten,
darum rate ich auf Linsen umzusteigen, hochwertigstes Nahrungsmittel und gar nicht teuer, einfach weg vom Fleisch. - #7 19.02.2013 06:52 von
Ekelhaft!
Lobbyisten,Verbrecher und Politiker arbeiten erfolgreich zusammen um das Volk für Dumm zu verkaufen und jetzt alles so aussehen zu lassen als sei das ein seltenes Beispiel für die Mafia-Methoden der Lebensmittelindustrie!Die Geldgier scheint bei einigen Menschen einfach keine Grenzen zu kennen!
- #8 19.02.2013 06:56 von
Gott sei Dank..
ohne Wurst und Fleischkäs hätte Deutschland ein großes Abfallproblem.
- #9 19.02.2013 06:59 von
schnell & billig
Wenn Frau Aigner ein paar Tage nach bekannt werden, des Pferdefleischskandals einen 10 Punkte Plan raus haut, dann ist das in meinen Augen, genau das, was in der Überschrift steht, nämlich Aktionsmus. Sie spricht gleich von kriminellen Machenschaften. Also entweder, wußte sie schon lange vorher bescheid, was läuft oder sie haut irgendwas raus ohne die Hintergründe zu kennen. Es war auch schon vorher, ungesetztlich Pferdefleisch, als Rindfleisch zu verkaufen, so hoffe ich zumindest. An der Gesetztgebung sollte es also nicht liegen, eher an mangelnden Kontrollen, aber die kosten halt einfach Personal und Geld.
In einer Nachrichtensendung, wurde mal aufgeschlüssel, wie das läuft.
Es war mir zu kompliziert, etwa 10 Unternehmen, aus fast genauso vielen Ländern, waren beteiligt, bis das Fleisch schlußendlich aus Rumänien kam.
Wenn das Ministerium in der kurzen Zeit (wo noch nicht mal alle beteiligten Läden bekannt waren) in der Lage ist die Hintergründe zu analysieren und daraus einen wirksamen Plan zuerstellen, dann heiße ich ab heute Hugo.
Im Übrigen, sehe ich in erster Linie nicht Frau Aigner in der Pflicht, sondern uns Verbraucher, wenn wir nicht bereit sind etwas Geld fürs Essen auszugeben, brauchen wir uns nicht zu wundern, schlechte Qualität zu bekommen.
Aber mit ihrem Vorpreschen, macht sich Frau Aigner nicht nur lächerlich, sie gibt auch zu erkennen, das sie versagt hat.
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