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Fleischindustrie: Regierung rügt Tierquälerei in Schlachthöfen

dapdIn deutschen Fleischbetrieben werden viele Tiere unnötig gequält. Nach Angaben der Bundesregierung gibt es Fehler beim Betäuben vor der Tötung. Die Grünen verlangen nun ein Ende des Akkord-Schlachtens. Die betroffenen Unternehmen weisen die Vorwürfe von sich.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...840156,00.html
  1. #30

    Oh die Regierung "rügt"

    Das ist ja der reinste Wahnsinn. Soviel Engagement ist ja schon fast zuviel des Guten.

    Morgen ists wieder vergessen und die faule Gesellschaft frisst sich weiter ins Nirvana.
  2. #31

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Man könnte es so einfach haben: einfach die Strafen für Tierquälerei erhöhen und den Schlachtbetrieben ab einer gewissen Größe einen staatlichen Aufseher an die Seite stellen.
    Es geht noch einfacher: in jeder Schulklasse ab dem 3ten Schuljahr Filme aus Schlachthöfen zeigen, Überschrift `Tierreich und Ethik´. So erzielt man nachhaltiges Bewusstsein und nicht mit Werbung a la `Don´t call it Schnitzel´ oder bekannten Fernsehmoderatoren, die sich tote Tiere als Wurst wie Schokolade in den Hals schieben.
  3. #32

    Zitat von dborrmann Beitrag anzeigen
    Mahatma Ganghi: "Die Moral einer Mation lässt sich am Umgang mit den Tieren messen." Der sehr gelassen und klug lebende Veganer Mahatma Gandhi war gegen jede Gewalt, auch gegen Gewalt gegen Tiere.
    Sie brauchen gar nicht so weit in die Ferne schweifen; in Deutschland gab es in grauer Vorzeit auch intelligente Menschen: ..`Wer Tiere quält ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt. Mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun´...Goethe.
  4. #33

    Tierschutz

    Zunächst mal sollte man klarstellen, dass es ohne die konventionelle Landwirtschaft nicht geht.
    Wohlhabende Öko-Anhänger, die selbst die Möglichkeit haben, sich täglich teures Biofleisch zu leisten, aber anderen den Verzicht empfehlen, weil ja alles gesünder und nachhaltiger sei, ist an Heuchelei nicht zu überbieten.
    Auch Geringverdiener und ALG-II-Empfänger haben ein Recht auf Fleischkonsum, ohne dass dieser zum Luxusgut mutiert.

    Dennoch sollte alles getan werden, um Tierquälerei zu vermeiden. Gerade bei der Schweine- und Geflügelhaltung sehe ich große Defizite. Gleichzeitig ist dieses Fleisch sehr billig. Hier wäre eine moderate Preissteigerung zum Wohl der Nutztiere durchaus vertretbar, auch für Geringverdiener.

    Bei der Schlachtung könnte durch eine vernünftig durchgeführte Betäubung das schlimmste Leid vermieden werden. Hierzu bedarf es viel intensiver durchgeführter Kontrollen, eine akzeptable Ausbildung der Schlachter und hohe Strafen bei Verstößen.
    Eine Gewinnmaximierung der Unternehmen auf Kosten der Mitarbeiter und Tiere ist nicht hinzunehmen.

    Man würde sich allerdings auch wünschen, dass die Tierschützer bei den Grünen ebenso gegen das betäubungslose Schächten aus religiösen Gründen vorgehen würden.
    In den Niederlanden war dies möglich, auch wenn sich insbesondere orthodoxe Juden und Muslime darüber aufregten (was mir mal wieder die Verbohrtheit religiöser Eiferer aufzeigt). Leider gibt es in Deutschland Artikel 4 (2) GG, welcher die ungestörte Religionsausübung gewährleistet und den Religionen damit aus meiner Sicht zu viel Macht verleiht.
  5. #34

    Zitat von Mephistodium36 Beitrag anzeigen
    Zunächst mal sollte man klarstellen, dass es ohne die konventionelle Landwirtschaft nicht geht. Wohlhabende Öko-Anhänger, die selbst die Möglichkeit haben, sich täglich teures Biofleisch zu leisten, aber anderen den Verzicht empfehlen, weil ja alles gesünder und nachhaltiger sei, ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Auch Geringverdiener und ALG-II-Empfänger haben ein Recht auf Fleischkonsum, ohne dass dieser zum Luxusgut mutiert.
    Was ist das denn für ein ausgemachter Blödsinn?? Selbstverständlich geht es ohne Massentierhaltung (das ist es wohl, was Sie meinen).

    Nun, um Ihnen eine Steilvorlage zu geben: ich und meine Frau sind relativ finanziell unabhängig und brauchen weder teures Ökofleisch noch billiges Massenschlachtereifleisch. Sie würden aus dem Staunen nicht mehr rauskommen, mit welch bescheiden finanziellen Mitteln wir und absolut gesund ernähren.

    Der Heuchler sind eindeutig Sie, da Sie einen Zusammenhang zwischen bewusster, gesunder Ernährung und dem Geldbeutel herstellen.

    `Recht auf Fleischkonsum´.... den Spruch muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
  6. #35

    Bitte nicht schon wieder ...

    Zitat von Mephistodium36 Beitrag anzeigen
    Zunächst mal sollte man klarstellen, dass es ohne die konventionelle Landwirtschaft nicht geht.
    Wohlhabende Öko-Anhänger, die selbst die Möglichkeit haben, sich täglich teures Biofleisch zu leisten, aber anderen den Verzicht empfehlen, weil ja alles gesünder und nachhaltiger sei, ist an Heuchelei nicht zu überbieten.
    Auch Geringverdiener und ALG-II-Empfänger haben ein Recht auf Fleischkonsum, ohne dass dieser zum Luxusgut mutiert.
    Ganz ehrlich, ich kann dieses "Argument" nichtmehr hören.
    Tun Sie doch bitte nicht so als sei das "Öko Fleisch" unbezahlbar.
    Solange sich die Arbeitslosen Ihre Kippen für 5€ die Schachtel kaufen können, können Sie auch ein paar € für ein gutes Stück Fleisch ausgeben ohne am Ende des Monats vollkommen verarmt zu sein.

    Dieses scheinheilige Geldargument ist doch lächerlich hoch³.
  7. #36

    Es ist in der Tat entsetzlich, was Tieren, egal ob Huhn, Rind oder Schwein, angetan wird.

    Im Gegenzug ist die Vermenschlichung von Haustieren absurd. Schon die Werbung für Hunde- oder Katzennahrung ist Comedy pur - wenn sie nicht völlig ernstgemeint wäre.

    Frauen, die sich Hunde und Katzen (anstatt Kinder) anschaffen, sind eine seltsame Entwicklung. Die glauben tatsächlich, da adäquaten "Ersatz" gefunden zu haben.

    Wenn über Fehlerquoten bei den Elektroschocks gesprochen wird, darf aber auch das Schächten nicht unter den Tisch fallen. Das ist aber leider ein Tabuthema.

    Insofern ist ein Schächtverbot zu befürworten.
  8. #37

    Lust auf Fleisch?

    Warum essen denn in diesem Land so viele Menschen Fleisch? Weil es gesellschaftlich akzeptiert ist Fleisch zu essen und weil Fleisch billig ist.

    Ich selbst habe bis vor wenigen Monaten selbst Fleisch gegessen. Und ich vermisse es. Es hat mir gut geschmeckt und ich mochte es.

    Aber ich finde es falsch, dass meine "Lust" auf Fleisch dazu führt das Tiere in dunklen Hallen zu Abertausenden gemästet und nach einem Bruchteil ihrer möglichen Lebensspanne in Tiertransporte gepferscht und zum Schlachthof gebracht werden, wo dann offensichtlich auch noch Fehler beim Schlachten gemacht werden.

    Ich finde bloße Lust auf Fleisch rechtfertigt das Alles nicht.
  9. #38

    Da fragt man sich doch wann wir gegen die vielen fleischfressenden Tiere vorgehen die ihre Opfer oft ohne Betäubung töten oder bei lebendigem Leibe auffressen.
  10. #39

    Zitat von GSYBE Beitrag anzeigen
    Was ist das denn für ein ausgemachter Blödsinn?? Selbstverständlich geht es ohne Massentierhaltung (das ist es wohl, was Sie meinen).
    Massenkonsum erfordert Massentierhaltung. Ganz einfach.








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