Ich sehe Dich einfach so: Ein Student der Elite-Uni Stanford hat eine Methode präsentiert, mit der sich Angreifer durch eine Sicherheitslücke in der Multimedia-Software Flash, unbemerkt Zugriff auf die Webcam eines Opfers erschleichen können.*Adobe hat das Problem behoben.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...793174,00.html
Ich bin auch immer wieder beeindruckt über Kommentare, die offenbar zustande kommen, ohne dass der Artikel gelesen wurde.
So funktioniert der Hack: Die Angreifer locken das Opfer auf eine Website, auf der sie die Flashplayer-Einstellungen von Adobes Website unsichtbar einbinden.
Sicher ist eine Webcam, wenn man die Linse mit einem undurchsichtigen Deckel verschließen kann, alles andere ist blindes Vertrauen.
Unbemerkt? Glaub' ich nicht. Die Status-LED auf meinem Mac ist hartverdrahtet mit der Kamera, und lässt sich nicht über Software deaktivieren.
UNGEWOLLT sollte man hier wohl sagen. Das machen auch andere, und da mag ich's ebensowenig. (Installation Ubuntu 11.10 schaltet doch einfach ungefragt meine Kamera ein, wenn das Account-Bild gefragt ist. Sauerei, sowas.)
Und ja, die Flash-Unsitte, wichtige Einstellungen nur auf Adobes Webpage online verändern zu können, ist mir außerordentlich suspekt. Ich jedenfalls benutze keinen Browser, bei dem ich Flash nicht nur auf Verlangen starten kann. Für Safari gibt's dafür z.B. ClickToFlash. Zumal auf'm Mac Flash eine furchtbarer Resourcenverschwender ist.