Fitnessprodukte: Isotonisch, kalorienreich, wirkungslos?

AFPHersteller bewerben isotonische Getränke, Proteinshakes und Energieriegel mit allerlei Versprechen. Wissenschaftlich belegt ist der angebliche Nutzen der Hilfsmittel jedoch kaum, berichten Forscher. Die Produkte wirken vor allem auf den Geldbeutel der Sportler.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...845253,00.html
  1. #20

    Selig die Einfältigen

    Denn sie glauben jeden Quark, der ihnen von Marketingwürsten vorgelegt wird. Und hecheln eilfertig hinterher. Fass...
    ;-)

    Klar, wenn ich mir teuren Quatsch kaufe, muss ich auch zwingend dran glauben. Ansonsten müsst ich mir ja eingestehen, dass ich nicht alle Tassen im Schrank habe.

    Ein vollkommen ausreichendes hervorragendes isotonisches Getränk ist und bleibt (dies seit Jahrzehnten/-hunderten bekannt) Saftschorle, dabei Traube vor Apfel. Mischt man selbst, um auszuprobieren, wie es persönlich passt. Für alles andere kann man das Geld auch gleich in den Kamin schmeissen.
    Ausnahme ist vlt der extreme Hochleistungsbereich, aber der betrifft < 1% der Bev., kannste nix mit verkaufen...
    ;-)
  2. #21

    Kein Tropfen?

    Zitat von Pelao Beitrag anzeigen
    Renn mal bei 40°C im Schatten in der Wüste 'nen Berg rauf ...
    [...]
    Mit Gatorade verläßt kein Tropfen Flüssigkeit Deinen Körper ...
    Darf ich fragen, wie Sie bei 40°C im Schatten ohne zu Schwitzen Ihre Körpertempeatur regeln?
  3. #22

    Steak vs. Eiweissshake

    Zitat von denkmaler Beitrag anzeigen
    EW Präperate haben auch ihre Berechtigung, den ob ich nen Stück Fleisch esse oder nen Shake trinke macht keinen Unterscheid, beides hat Aminosäuren die für den Muskelaufbau essentiell sind.
    Der Unterschied zwischen dem Eiweissdrink und dem Steak ist zum einen der Geschmack (klarer Punkt für das Steak), zum anderen aber die rasche Verfügbarkeit der konsumierten Eiweisse im Blut. Die Aufnahmefähigkeit der Muskeln für Eiweiss (gilt auch für Kohlehydrate) ist unmittelbar nach der Belastung am grössten. Wenn Sie nach dem Sport erst Ihr Steak braten, ist dieses Fenster längst wieder zu, bis die Verdauung dessen langkettigen Aminosäuren zerlegt hat. Im Hochleistungsbereich bzw. zum Aufbautraining machen solche Shakes also durchaus Sinn. Schmecken trotzdem zum kotzen und mal ehrlich, warum sich das als Freiteitsportler antun? Soll Freizeit nicht vor allen Dingen Spass machen? Also ich stell mich lieber suboptimal an den Grill und verpasse mir die erste Eiweissdosis zur Not schon mal per Hefeweizen. :-)
  4. #23

    Sicher?

    Zitat von Aquifex Beitrag anzeigen
    Aber ganau für diesen Hochleistungssportler werden diese Produkte verkauft.
    Wenn dem so wäre, würde Gatorade weder in Massenmedien werben, noch im Supermarkt stehen. Ich gehe fest davon aus, dass die Hersteller von Sportgetränken und Powerriegeln 99% ihrer Produkte an Freizeitsportler und Couchpotatoes absetzen - und damit 100% ihrer Einnahmen generieren, die Hochleistungsathleten kriegen das Zeug nämlich für lau, solange sie es nur nach jedem Tor/Punkt/Weltrekord brav in die Kamera halten.
  5. #24

    Zitat von klugscheißer69 Beitrag anzeigen
    Der Unterschied zwischen dem Eiweissdrink und dem Steak ist zum einen der Geschmack (klarer Punkt für das Steak), zum anderen aber die rasche Verfügbarkeit der konsumierten Eiweisse im Blut. Die Aufnahmefähigkeit der Muskeln für Eiweiss (gilt auch für Kohlehydrate) ist unmittelbar nach der Belastung am grössten. Wenn Sie nach dem Sport erst Ihr Steak braten, ist dieses Fenster längst wieder zu, bis die Verdauung dessen langkettigen Aminosäuren zerlegt hat. Im Hochleistungsbereich bzw. zum Aufbautraining machen solche Shakes also durchaus Sinn. Schmecken trotzdem zum kotzen und mal ehrlich, warum sich das als Freiteitsportler antun? Soll Freizeit nicht vor allen Dingen Spass machen? Also ich stell mich lieber suboptimal an den Grill und verpasse mir die erste Eiweissdosis zur Not schon mal per Hefeweizen. :-)
    Sicherlich, aber es macht halt langfristig keinen grossen Unterschied ob ich meine EW Bilanz mit Fleisch oder Pulver erreiche...

    Abgesehen davon greife ich selber zu EW Shakes nach dem Training, weil diese erstens gut schmecken und es schneller geht als nen Steak zu braten.

    Letzendlich ging es mir auch nur um den Tenor des Artikels, "also Nahrungsergänzungen sind unnötig" und das stimmt so einfach nicht.

    Klar, machen Isodrinks und EW Präperate erst ab ner gewissen Leistungsstufe Sinn, aber jeder Hobbysportler ist ja selber Schuld, wenn er meint nach seinem Nordic Walking einen Iso Drink zu brauchen.
    Es meckert ja auch keiner über die Bekleidungsindustrie, weil sie möchtegern Abenteurern Jack Wolfskin Funktionsjacken für den Bummel in der Stadt andrehen ;-).
  6. #25

    Zitat von Martin Franck Beitrag anzeigen
    hörte ich einmal einen Vortrag zu den isotonischen Getränken.

    Der einzige Grund warum sie isotonisch sind, ist nicht um den Salzverlust durch Schwitzen auszgleichen, sondern damit sie den Magen möglichst schnell passieren können, um dann zügig im Dünndarm aufgenommen zu werden...
    Wer ein wenig Ahnung davon hat, wie Osmose funktioniert, der weiß auch, dass "isotonisch" nur ein nutzloser Werbesloagan ist. Ein Getränk sollte "unterisotonisch" sein, um besonders gut vom Körper genutzt werden zu können. Die Frage ist doch, auf welchen Körperzustand ist denn dieses "isotonisch" eingestellt? Wenn man durch Wasser- und Salzverluste schon sehr ausgelaugt ist, dann ist so ein Getränk nämlich in der aktuellen Situation alles andere als "isotonisch".
  7. #26

    Also mir reicht ne Scheibe Vollkornbrot

    für 60km Radfahrt, in die Flaschen kommt nur reines Leitungswasser mit ein bischen Sprudel.

    Von diesen Apfel/frucht-, Fructose-, Laktose-, Dextrose-, xy-tose Getränken bekomme ich nur eines: Bauchkrämpfe und Dünnpfiff, so dass es die letzten Reserven an Mineralien raushaut.

    Eine Scheibe Vollkornbrot hat soviel Mineralien, wie kein "Sport"getränk es liefern kann. Zudem werden diese durch das Vollkornbrot langsam abgegeben und nicht oben reingeschüttet und unten wieder rausgepiselt. Das ist nämlich ein weiterer Effekt von Magnesiumtabletten und diesen iostonischen Mistgetränken: Man muss ständig pinkeln wie ein Brauereigaul und braucht daher noch mehr Wasser.

    Wasser in die Flaschen und ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot, kann man auch gut einpacken und mitnehmen wenn man der Hungerast kommt.
  8. #27

    An der Überschrift gescheitert.

    Zitat von nrq Beitrag anzeigen
    Vor allem dem ersten Punkt scheinen die Verfasser der Metastudie von der hier berichtet wird zu widersprechen. Egal für wie Ahnungslos man den Autor des Artikels hält (mir ist da persönlich nichts aufgefallen, aber bitte...), hier wird berichtet das die Autoren einer Metastudie den großteil der wissenschaftlichen Forschung zum Thema für ungeeignet hält, bzw. für von der Nahrungsmittelindustrie beeinflusst und das der Forschungsstand zum Thema Isotonische Erfrischungsgetränke eben doch noch unzureichend ist. "Glyconspeicher wieder aufzufüllen und die Regenration zu beschleunigen" ist eine schöne Theorie, aber nach Meinung der Studienautoren bisher nicht eindeutig belegt.

    Mancher Leute Textverständnis...
    Danke! Herzlichen Dank! Hätt es nicht treffender formulieren können. Die neue Meta-Studie ist falsch weil sie nicht richtig sein darf! Dass die Studie eigentlich den aktuellen Stand bemängelt, einen Aufruf zu fundierter Forschung enthält und auf mehr Erkenntniss für alle Sportler abzielt, überliest der getroffene Hund gern.
  9. #28

    nee

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hersteller bewerben isotonische Getränke, Proteinshakes und Energieriegel mit allerlei Versprechen. Wissenschaftlich belegt ist der angebliche Nutzen der Hilfsmittel jedoch kaum, berichten Forscher. Die Produkte wirken vor allem auf den Geldbeutel der Sportler.

    Fitness: Isotonische Getränke und Energieriegel nur schlecht geprüft - SPIEGEL ONLINE
    Wer sich O2 Wasser reinzieht ohne ein Fisch zu sein der trinkt jeden Quatsch.
  10. #29

    Zitat von denkmaler Beitrag anzeigen
    Mal wieder eine Artikel, bei dem man die Ahnunglosigkeit des Verfasser zu dem Thema in jeder Zeile rauslesen kann...
    Was haben bspw. isotonische Getränke mit Eiweißpulver gemein?! Das eine sind Kohlenhydrate, dass andere Eiweiß . . ...
    Statt "Ahnungslosigkeit" des Verfassers im Artikel (in dem isotonische Getränke und Eiweißpulver keinesfalls verglichen oder gleichgestellt werden) herauszulesen, scheint mir in ihrem Beitrag eher das typische Halbwissen des Fitnesssportlers durchzuschimmern.
    Niemand sagt, daß ihre geliebten "schnellen Carbs" für die "Glyconspeicher" sowie "Eiweißpräperate" im Organismus keine Wirkung zeigen - es wird lediglich festgestellt, daß es so gut wie keine Studien gibt, die beweisen, daß diese teuren, hochverarbeiteten Gemische für den Freizeitsportler im Vergleich zu weitestgehend naturbelassenen Nahrungsmitteln unverzichtbar sind.
    Sie machen auf mich jedenfalls nicht den Eindruck eines Hochleistungssportlers, der im Wettkampf soviel Energie verbraucht, daß er aus verdauungstechnischen Gründen beim Nachschub auf speziell dafür hergestellte Konzentrate angewiesen ist.