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Fitnessprodukte: Isotonisch, kalorienreich, wirkungslos?
AFPHersteller bewerben isotonische Getränke, Proteinshakes und Energieriegel mit allerlei Versprechen. Wissenschaftlich belegt ist der angebliche Nutzen der Hilfsmittel jedoch kaum, berichten Forscher. Die Produkte wirken vor allem auf den Geldbeutel der Sportler.
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...845253,00.html
- #20 20.07.2012 08:15 von
Selig die Einfältigen
Denn sie glauben jeden Quark, der ihnen von Marketingwürsten vorgelegt wird. Und hecheln eilfertig hinterher. Fass...
;-)
Klar, wenn ich mir teuren Quatsch kaufe, muss ich auch zwingend dran glauben. Ansonsten müsst ich mir ja eingestehen, dass ich nicht alle Tassen im Schrank habe.
Ein vollkommen ausreichendes hervorragendes isotonisches Getränk ist und bleibt (dies seit Jahrzehnten/-hunderten bekannt) Saftschorle, dabei Traube vor Apfel. Mischt man selbst, um auszuprobieren, wie es persönlich passt. Für alles andere kann man das Geld auch gleich in den Kamin schmeissen.
Ausnahme ist vlt der extreme Hochleistungsbereich, aber der betrifft < 1% der Bev., kannste nix mit verkaufen...
;-) - #21 20.07.2012 08:27 von
- #22 20.07.2012 08:33 von
Steak vs. Eiweissshake
Der Unterschied zwischen dem Eiweissdrink und dem Steak ist zum einen der Geschmack (klarer Punkt für das Steak), zum anderen aber die rasche Verfügbarkeit der konsumierten Eiweisse im Blut. Die Aufnahmefähigkeit der Muskeln für Eiweiss (gilt auch für Kohlehydrate) ist unmittelbar nach der Belastung am grössten. Wenn Sie nach dem Sport erst Ihr Steak braten, ist dieses Fenster längst wieder zu, bis die Verdauung dessen langkettigen Aminosäuren zerlegt hat. Im Hochleistungsbereich bzw. zum Aufbautraining machen solche Shakes also durchaus Sinn. Schmecken trotzdem zum kotzen und mal ehrlich, warum sich das als Freiteitsportler antun? Soll Freizeit nicht vor allen Dingen Spass machen? Also ich stell mich lieber suboptimal an den Grill und verpasse mir die erste Eiweissdosis zur Not schon mal per Hefeweizen. :-)
- #23 20.07.2012 08:37 von
Sicher?
Wenn dem so wäre, würde Gatorade weder in Massenmedien werben, noch im Supermarkt stehen. Ich gehe fest davon aus, dass die Hersteller von Sportgetränken und Powerriegeln 99% ihrer Produkte an Freizeitsportler und Couchpotatoes absetzen - und damit 100% ihrer Einnahmen generieren, die Hochleistungsathleten kriegen das Zeug nämlich für lau, solange sie es nur nach jedem Tor/Punkt/Weltrekord brav in die Kamera halten.
- #24 20.07.2012 08:47 von
Sicherlich, aber es macht halt langfristig keinen grossen Unterschied ob ich meine EW Bilanz mit Fleisch oder Pulver erreiche...
Abgesehen davon greife ich selber zu EW Shakes nach dem Training, weil diese erstens gut schmecken und es schneller geht als nen Steak zu braten.
Letzendlich ging es mir auch nur um den Tenor des Artikels, "also Nahrungsergänzungen sind unnötig" und das stimmt so einfach nicht.
Klar, machen Isodrinks und EW Präperate erst ab ner gewissen Leistungsstufe Sinn, aber jeder Hobbysportler ist ja selber Schuld, wenn er meint nach seinem Nordic Walking einen Iso Drink zu brauchen.
Es meckert ja auch keiner über die Bekleidungsindustrie, weil sie möchtegern Abenteurern Jack Wolfskin Funktionsjacken für den Bummel in der Stadt andrehen ;-). - #25 20.07.2012 08:48 von
Wer ein wenig Ahnung davon hat, wie Osmose funktioniert, der weiß auch, dass "isotonisch" nur ein nutzloser Werbesloagan ist. Ein Getränk sollte "unterisotonisch" sein, um besonders gut vom Körper genutzt werden zu können. Die Frage ist doch, auf welchen Körperzustand ist denn dieses "isotonisch" eingestellt? Wenn man durch Wasser- und Salzverluste schon sehr ausgelaugt ist, dann ist so ein Getränk nämlich in der aktuellen Situation alles andere als "isotonisch".
- #26 20.07.2012 08:48 von
Also mir reicht ne Scheibe Vollkornbrot
für 60km Radfahrt, in die Flaschen kommt nur reines Leitungswasser mit ein bischen Sprudel.
Von diesen Apfel/frucht-, Fructose-, Laktose-, Dextrose-, xy-tose Getränken bekomme ich nur eines: Bauchkrämpfe und Dünnpfiff, so dass es die letzten Reserven an Mineralien raushaut.
Eine Scheibe Vollkornbrot hat soviel Mineralien, wie kein "Sport"getränk es liefern kann. Zudem werden diese durch das Vollkornbrot langsam abgegeben und nicht oben reingeschüttet und unten wieder rausgepiselt. Das ist nämlich ein weiterer Effekt von Magnesiumtabletten und diesen iostonischen Mistgetränken: Man muss ständig pinkeln wie ein Brauereigaul und braucht daher noch mehr Wasser.
Wasser in die Flaschen und ein bis zwei Scheiben Vollkornbrot, kann man auch gut einpacken und mitnehmen wenn man der Hungerast kommt. - #27 20.07.2012 09:11 von
An der Überschrift gescheitert.
Danke! Herzlichen Dank! Hätt es nicht treffender formulieren können. Die neue Meta-Studie ist falsch weil sie nicht richtig sein darf! Dass die Studie eigentlich den aktuellen Stand bemängelt, einen Aufruf zu fundierter Forschung enthält und auf mehr Erkenntniss für alle Sportler abzielt, überliest der getroffene Hund gern.
- #28 20.07.2012 09:13 von dadanchali
- #29 20.07.2012 09:20 von
Statt "Ahnungslosigkeit" des Verfassers im Artikel (in dem isotonische Getränke und Eiweißpulver keinesfalls verglichen oder gleichgestellt werden) herauszulesen, scheint mir in ihrem Beitrag eher das typische Halbwissen des Fitnesssportlers durchzuschimmern.
Niemand sagt, daß ihre geliebten "schnellen Carbs" für die "Glyconspeicher" sowie "Eiweißpräperate" im Organismus keine Wirkung zeigen - es wird lediglich festgestellt, daß es so gut wie keine Studien gibt, die beweisen, daß diese teuren, hochverarbeiteten Gemische für den Freizeitsportler im Vergleich zu weitestgehend naturbelassenen Nahrungsmitteln unverzichtbar sind.
Sie machen auf mich jedenfalls nicht den Eindruck eines Hochleistungssportlers, der im Wettkampf soviel Energie verbraucht, daß er aus verdauungstechnischen Gründen beim Nachschub auf speziell dafür hergestellte Konzentrate angewiesen ist.
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