Peter MerkelDer Flusswels vermehrt sich in Deutschlands Gewässern rasant. Die Fische erreichen eine Länge von bis zu drei Metern und können 150 Kilogramm schwer werden. Biologen sprechen von der größten Veränderung der Wasserfauna seit der Eiszeit - rätseln aber über den Grund.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-877665.html
Wie kann es sein das ein Mensch sich das recht nimmt zu sagen die Fische gehören aus dem Wasser weil sie zu gefährlich sind? Ich denke Fische haben mehr recht darauf im wasser zu sein als der Mensch
Im Oberrhein, im Oberrhein,
da schwimmen viele Welse
geht es kaum.
1. Es geht bei der Angelei nicht um das Töten. Dennoch werden gefangen Fische verwertet und es ist Fakt, das der Stress den das Tier erleidet, auf ein Minimum reduziert ist. Der Fisch wird vom Freizeitfischer unter Betäubung geschlachtet. Ein Privileg, das jedem konventionell gefangenen Fisch entsagt bleibt, da er qualvoll erstickt oder an der Langleine verendet. Das wird aber gerade von denjenigen, die das Angeln kritisieren nicht verstanden. Für diese Leute wachsen Fischstäbchen an Bäumen.
2. Die Tatsache der zurückgehenden Artenvielfalt hat in erster Linie mit Gewässerverbauung und Begradigungen sowie Verschmutzung und intensiver Landwirtschaft zu tun, nicht mit der Angelei. Im Gegenteil, es sind Angelvereine, die durch ihre Arbeit in Deutschland ausgestorbene Fischarten wieder ansiedeln. Das zeigen z.B. die zahlreichen Lachs- und Meerforellenprogramme. In unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden werden Gewässer renaturiert und in Bruthäusern Setzlinge vorgestreckt, um sie dann als Besatz auszubringen und diese Fischarten wieder anzusiedeln. Schonmal davon gehört?
Auch für andere Fischarten werden von den Fischereipächtern Bewirtschaftungspläne erstellt, um eine gesunde Artenvielfalt zu erhalten. Ohne Hobbyangler würden die Gewässer sehr viel ärmer aussehen.
3. Leute wie Sie sind es dann häufig, die mit dem SUV beim nächsten Biosupermarkt vorfahren um ein Päckchen Möhrchen zu ergattern und glauben, sie würden damit die Welt verbessern.
4. Das Schlachten von Fischen mit einem Amoklauf gleichzusetzen disqualifiziert Sie.
5. Den Kritikern des Fangvorgangs als solchem sei gesagt, dass Stress unter Tieren auch auf ganz natürliche Art und Weise entsteht. Dann z.B. wenn sich ein Raubfisch seine Nahrung schnappt - denn diese sind noch nicht zur Political Correctness bekehrt und Vegetarier geworden. Ein Rotauge dass in den Kiefern eines Hechtes klemmt wird wesentlich mehr leiden, als der Fisch der vom Angler unter Beachtung der Vorschriften geschlachtet wird.
Mal 'Sportkatzen' vor...
Der Spiegel schreibt wieder mal Unfug: Der Wels ist im Rhein und in der Donau (dort auch als WALLER bekannt) heimisch - (haben ja schon einige Kommentatoren beschrieben).
Der RMD-Kanal der beide jetzt verbindet wurde ja auch schon benannt - leider nicht als Ursache für die Ausbreitung des Wels.
Der Spiegel berichtete schon 1996 über die Welse:
„Auch der Rhein gilt als Waller-Dorado. An den Kühlwasserausflüssen der Atommeiler Biblis oder Philippsburg fressen sich die Tiere üppige Gewichte an. Der offizielle deutsche Wels-Rekord liegt mittlerweile bei 150,4 Pfund.“
Die Bezeichnung „FLUSSwels“ ist Unfug – es ist der Europäische Wels!
Das hätte man auch bei der Wiki nachlesen könne, Recherche ist beim Spiegel wohl nicht mehr üblich. Wie mag der Autor andere Aussagen der Fischer verbogen haben weil es sie nicht verstanden hat?
Der „Angriff“ auf das Kind lässt sich auch einfach erklären: Welse betreiben Brutpflege und vertreiben Eindringlinge ob Badegäste oder Taucher.
Zum Begriff Sport: Diese Bezeichnung „Sports of the fields“ (Bedeutung wurde schon genannt) wurde durch einen Angler - John Horrocks - in die deutsche Sprache eingeführt.
Damals waren Turnen, Leibesertüchtigung, etc. Begriffe die man in aktuellen Sprachgebrauch als SPORT kennt.
Ich habe im Sommer 2008 im Rhein bei Bad Honnef einen Wels von 2,40m und etwa 70-80kg (geschätzt) gelandet. Der Fisch war kompakt und eher schlank, Maulbreit ca. 65 cm. Da ich Kochtopfangler bin ist er noch zu haben.
An kleineren Gewässern wie z.b. der Sieg würde ich nicht mehr so handeln da der Freßdruck der Welspopulation enorm ist. Zusammen mit den ökologischen Schäden durch den Kormoran verändert/ verringert sich das gesamte Naturspektrum des Ökosystems Sieg.
Mit solchen Argumenten kann man natürlich keinem hardcore Veganer kommen, der Angeln mit Völkermord oder schlimmeren gleichsetzt, gleichzeitig aber als Tierfreund mit 5 Kötern für die Lukrativität von Schlachtviehtransporten sorgt.
Ansonsten halte ich den Sponbericht für halbgaren populistischen Murks
Petri
tec
nein, aber Sportpferde, die auch wegen Olympia um die Welt geflogen werden, gibt es schon. Pferde "lieben" es, als Fluchttiere in einem engen Container eingesperrt stundenlang ein lärmendes Flugzeug ertragen zu müssen. Hundesport gibt es ebenso. Ach- nicht dran gedacht? Schade.