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Firmenjets: Die Welt der wahren First Class

CorbisDer Firmenjet oder die NetJets-Kundenkarte gilt als ultimativer Statusbeweis. Für wen lohnt sich der Abflug in höhere Sphären, welche Top-Manager sind mit Falcon und Gulfstream unterwegs? Wer am Boden bescheiden tut, lässt es in der Luft oft kräftig krachen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...828232,00.html
  1. #1

    Solange als Kosten absetzbar

    Solange Manager diese Protzerei als Geschäftskosten absetzen können und damit die Allgemeinheit ein Teil der Kosten trägt (größer als ein Hartz4 Satz) wird es diese Fliegerei geben. Beendet das Steuerprivileg und die Manager werden wieder Linie fliegen und nicht diese unverschämten Kosten produzieren für ihr privates Ego. Schließlich kann man die Kosten für eine Yacht auch nicht bei der Steuer absetzen.
  2. #2

    Wenn..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Firmenjet oder die NetJets-Kundenkarte gilt als ultimativer Statusbeweis. Für wen lohnt sich der Abflug in höhere Sphären, welche Top-Manager sind mit Falcon und Gulfstream unterwegs? Wer am Boden bescheiden tut, lässt es in der Luft oft kräftig krachen.

    Firmenjets: Top-Manager in der Welt der wahren First Class - SPIEGEL ONLINE
    ..ich die Möglichkeit hätte würde ich NUR so fliegen. Die Umweltaspekte, dieser Art zu reisen mal ausgeblendet -
    Die im Artikel zitierten Erniedrigungen im Sicherheitsbereich, das würdelose Gerangel um einen ordentlichen Sitzplatz (Easyjet), die standardisierte, nicht sehr wohlschmeckende und meistens zu kalte Bordverpflegung in der Economy-Klasse, die engen Sitzabstände, die Einschränkungen von Rechner und Telefon, die unbequemen Abflugszeiten, das gestresste Airlinepersonal, die optischen, akustischen und olfaktorischen Zumutungen durch die lieben Mitreisenden....Ich kann Tyler Brulé gut verstehen,
    Fliegen hat keinen Glamour mehr. Es sollte in Zukunft einer finanziell gut ausgestattenen Elite vorbehalten bleiben, dann wären auch die Ökos zufrieden.
    Oh HErr, meinen Lottogewinn gib mir heute ;-)
  3. #3

    Wenn...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Firmenjet oder die NetJets-Kundenkarte gilt als ultimativer Statusbeweis. Für wen lohnt sich der Abflug in höhere Sphären, welche Top-Manager sind mit Falcon und Gulfstream unterwegs? Wer am Boden bescheiden tut, lässt es in der Luft oft kräftig krachen.

    Firmenjets: Top-Manager in der Welt der wahren First Class - SPIEGEL ONLINE
    ..ich die Möglichkeit hätte würde ich NUR so fliegen. Die Umweltaspekte, dieser Art zu reisen mal ausgeblendet -
    Die im Artikel zitierten Erniedrigungen im Sicherheitsbereich, das würdelose Gerangel um einen ordentlichen Sitzplatz (Easyjet), die standardisierte, nicht sehr wohlschmeckende und meistens zu kalte Bordverpflegung in der Economy-Klasse, die engen Sitzabstände, die Einschränkungen von Rechner und Telefon, die unbequemen Abflugszeiten, das gestresste Airlinepersonal, die optischen, akustischen und olfaktorischen Zumutungen durch die lieben Mitreisenden....Ich kann Tyler Brulé gut verstehen,
    Fliegen hat keinen Glamour mehr. Es sollte in Zukunft einer finanziell gut ausgestattenen Elite vorbehalten bleiben, dann wären auch die Ökos zufrieden.
    Oh HErr, meinen Lottogewinn gib mir heute ;-)
  4. #4

    Wo keine Kontrollen....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Firmenjet oder die NetJets-Kundenkarte gilt als ultimativer Statusbeweis. Für wen lohnt sich der Abflug in höhere Sphären, welche Top-Manager sind mit Falcon und Gulfstream unterwegs? Wer am Boden bescheiden tut, lässt es in der Luft oft kräftig krachen.

    Firmenjets: Top-Manager in der Welt der wahren First Class - SPIEGEL ONLINE
    ...liessen sich doch, ohne daß der Manager was merkt, von und durch wen auch immer, Sprengsätze ins Handgepäck schummeln. Die (Sprengsätze) wiederum könnte man doch sicher gut mittels Fernbedienung über Atomkraftwerken zünden.

    Unfassbar, wie gefährlich diese sogenannte Eliten auch in diesem Bereich für die Allgemeinheit sind.
  5. #5

    Egelsbach schliessen

    Wenn ich die Stundensätze dieser Fluggesellschaften mir ansehe,dann frag ich mich,warum sie nicht auch den Frankfurter Flughafen benutzen, statt nach Egelsbach auszuweichen und in 150-350 m über unsere Köpfe hinwegdonnern,um zu diesen Todesflughafen zu gelangen, der nur auf Sicht angeflogen wird.Den Frankfurter Tower in Anspruch zu nehmen kostet nämlich Geld.
    Weil wir durch diese Privatjets einen Fluglärm wie an einem Bombodrom haben, sehe ich nicht ein, dass sich einigenauf kosten unserer Gesundheit bereichern.
    Das Ego einiger Konzernlenker hat zudem sehr groteske Züge.Ihre Mitmenschen sind denen völlig egal.
  6. #6

    Zitat von unangepasst Beitrag anzeigen
    ...liessen sich doch, ohne daß der Manager was merkt, von und durch wen auch immer, Sprengsätze ins Handgepäck schummeln. Die (Sprengsätze) wiederum könnte man doch sicher gut mittels Fernbedienung über Atomkraftwerken zünden.

    Unfassbar, wie gefährlich diese sogenannte Eliten auch in diesem Bereich für die Allgemeinheit sind.
    Das General Aviation Terminal (GAT) hat durchaus auch Sicherheitskontrollen.
    Eine Sprengsatz via Fernsteuerung so zu zünden, dass das im KK einschlägt, das ist ziemlich unmöglich/unwahrscheinlich.
  7. #7

    Zur Aufklärung

    Da dieser Artikel in der Rubrik 'Karriere' steht, in ihm aber keine Rede davon ist, möchte ich das nachholen.

    Das Stichwort, welches ich erwartet hatte, ist Verschwiegenheit. So ist es, wie in vielen anderen Bereichen in Deutschland, auch hier. Um eine Anstellung als Pilot bei Netjets oder ähnlichen Unternehmen zu bekommen, zählt Erfahrung oder Zuverlässigkeit genausowenig wie Qualifikation, nämlich so gut wie nichts. Entscheidend ist, wie so oft in (subtil) korrupten Systemen, der Nasenfaktor, also wen man kennt. Machen Sie sich keine Hoffnungen, wenn Sie nicht sehr gut vernetzt sind.
  8. #8

    weil...

    ....Wenn ich die Stundensätze dieser Fluggesellschaften mir ansehe,dann frag ich mich,warum sie nicht auch den Frankfurter Flughafen benutzen,
    es in FRA nur mit vorgebuchten Slots geht, die lieben Manager aber jederzeit starten/landen möchten wann und wo sie wollen.
    ...statt nach Egelsbach auszuweichen und in 150-350 m über unsere Köpfe hinwegdonnern,um zu diesen Todesflughafen zu gelangen, der nur auf Sicht angeflogen wird.Den Frankfurter Tower in Anspruch zu nehmen kostet nämlich Geld.

    Egelsbach kostet auch Geld.

    ...Weil wir durch diese Privatjets einen Fluglärm wie an einem Bombodrom haben,
    das mit dem "Bombodrom" glaube ich jetzt nicht. Die Business Jets sind vergleichbar (zu dem heavy metal) leise.
    ...sehe ich nicht ein, dass sich einigenauf kosten unserer Gesundheit bereichern.
    wieso "bereichern"?
    ...Das Ego einiger Konzernlenker hat zudem sehr groteske Züge.Ihre Mitmenschen sind denen völlig egal.
    das geht nicht nur "Konzernlenkern" so
  9. #9

    Und wen soll das gefährden?

    Zitat von unangepasst Beitrag anzeigen
    ...liessen sich doch, ohne daß der Manager was merkt, von und durch wen auch immer, Sprengsätze ins Handgepäck schummeln. Die (Sprengsätze) wiederum könnte man doch sicher gut mittels Fernbedienung über Atomkraftwerken zünden.

    Unfassbar, wie gefährlich diese sogenannte Eliten auch in diesem Bereich für die Allgemeinheit sind.
    Mal abgesehen von der Gefährdung von primär den Fluggästen selbst? Die sind in aller Regel für irgendwen doch alle Hassobjekte (siehe Ackermann - Paketbombe), insofern wird sicher alles genau geprüft was sie nicht grade selber mitbringen - und die Gegner dieser Leute (zuletzt glaube ich waren das linke Anarchisten) liefern gleich noch einen Grund dazu, warum es für die Allgemeinheit besser ist, wenn sie Privatjets fliegen. Ist doch besser ein kleiner Learjet mit dem Vorstand drin wird gesprengt, als eine ganze Linienmaschine? Somit dient diese "Verschwendung" ja sogar noch der allgemeinen Sicherheit ;)

    Das Ackermann selber eine Bombe mitnimmt um seinem Leben in Armut und Demut ein Ende zu bereiten, halte ich doch auch für eher ausgeschlossen, alles andere an Gepäck wird von seinen Personenschützern sicherlich genau durchleuchtet.

    Und sorry aber wenn sie ernsthaft glauben, dass ein kleiner Jet in der Nähe eines AKW gesprengt dieses gefährden kann (durch herabfallende Flugzeugfragmente oder wie?) , dann haben sie sicher auch Angst vor den riesigen Rotoren der Windmühlen, welche ja abreissen und halbe Ortschaften vernichten könnten wenn sie nur dumm absegeln bei Sturm.

    Die Warscheinlichkeit dafür dürfte sogar noch bedeutend höher liegen, als die tatsächlich ein AKW auf die beschriebene Art zu gefährden...

    (Nicht zuletzt weil Flugzeuge nicht so häufig direkt über AKWs fliegen)








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