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"Find my Face": Google startet Gesichtserkennung

Der Internet-Riese Google startet mit "Find my Face" eine automatische Bild-Erkennung für sein soziales Netzwerk Google+.*Offenbar hat der Konzern aus den*Fehlern*von*Facebook gelernt.*Um Datenschützer nicht zu vergrätzen,*soll ohne Zustimmung der Nutzer nichts laufen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...802557,00.html
  1. #1

    Wie schützt man vor:

    Ich mache Fotos von einer bestimmten Person, oder downloade Fotos von dessen Seite oder Profil.

    Ich stelle diese Fotos als "meine" rein und lass Google alle "meine" Fotos für mich finden.

    Somit kann ich von jeder Person sämtliche Fotos im Internet finden, die dort irgendwie irgendwann einmal reingekommen sind.

    Ich bin Chef, such anhand des Namens ein paar Fotos, die auch unter dem Namen markiert sind. Uploade diese als "meine" und Google findet alle Fotos, auf denen diese Person im Internet zu finden sind und die nicht mit Namen markiert sind.

    Z.B. auf irgendwelchen Parties, wo der Lokalbesitzer ungefragt "Party Fotos" macht und auf seiner Homepage hochläd.
    ...

    Was ist daran bitte toll? Das ist ja einfach nur grässlich!
  2. #2

    Alles richtig ;o)

    Zitat von Dyonisus Beitrag anzeigen
    Ich mache Fotos von einer bestimmten Person, oder downloade Fotos von dessen Seite oder Profil.

    Ich stelle diese Fotos als "meine" rein und lass Google alle "meine" Fotos für mich finden.

    Somit kann ich von jeder Person sämtliche Fotos im Internet finden, die dort irgendwie irgendwann einmal reingekommen sind.

    Ich bin Chef, such anhand des Namens ein paar Fotos, die auch unter dem Namen markiert sind. Uploade diese als "meine" und Google findet alle Fotos, auf denen diese Person im Internet zu finden sind und die nicht mit Namen markiert sind.

    Z.B. auf irgendwelchen Parties, wo der Lokalbesitzer ungefragt "Party Fotos" macht und auf seiner Homepage hochläd.
    ...

    Was ist daran bitte toll? Das ist ja einfach nur grässlich!
    Wenn die Bilder bei Google mit Urheberschutz gesperrt sind,
    kann man sie nicht 'aufzoomen'.
    Sonst kann man ja jedes Foto abspeichern.

    Da wird viel Schabernack(t) getrieben werden. Die Umgehungsweisen
    haben sie ja z.T. schon erläutert.

    Die Personaler wenden diese Vorgehensweise ja bei Gesichtsbuch schon an.
    Andererseits lehne die Personaler Bewerber ab, weil sie auf den SocialWeb-Seiten nichts finden, oder sie gehen davon aus, dass der Bewerber soziale Probleme haben könnte.
    Als Absage wird dem Bewerber aber natürlich ein anderer Grund mitgeteilt.

    Netten Abend ;o)
  3. #3

    nichts ist ausgeschlossen

    Jeder, der einmal versucht hat, ein von anderen Usern im Internet missbräuchlich verwendetes Foto wieder "einzufangen", sprich, den weiteren Gebrauch zu untersagen oder das Foto gar zu löschen, der weiss, dass dies fast unmöglich ist.

    Datenschützer Caspar meint, um ein Handy-Foto zu identifizieren, bräuchte man eine gewaltige Datenbank mit Gesichtern. Nichts einfacher als das! Wo ist denn da das Problem, wenn heute von jeder kleinen privaten Fotoanwendung auf dem PC schon automatisch eine enorme Faces-Datenbank angelegt wird?

    Nur eine Frage der Zeit, wann diese Alpträume wahr werden, wenn man keinen Einhalt gebietet.
  4. #4

    Zitat von Hölderlinkarussell Beitrag anzeigen
    Andererseits lehne die Personaler Bewerber ab, weil sie auf den SocialWeb-Seiten nichts finden, oder sie gehen davon aus, dass der Bewerber soziale Probleme haben könnte.
    Als Absage wird dem Bewerber aber natürlich ein anderer Grund mitgeteilt.
    Jaja, und die Personaler haben eine Maschine, die den Ursprung jeden Furzes auf den mm genau bestimmen kann und deswegen werden manche Menschen gar nicht zu Vorstellungsgesprächen eingeladen...

    Zum Thema:
    Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll. Einerseits eine nette Erfindung, wenn sie denn nicht (wie so oft) missbraucht wird.

    Das o.g. Beispiel mit dem Chef zeigt vor allem, dass man selbst bei bewusster Verweigerung der Funktion Probleme haben kann.

    Aber müssen wir in allem immer gleich das Schlechte und den Missbrauch sehen?
  5. #5

    Google Face View

    Das hat sich schon im Juni mit der Einführung von Googles „Suche anhand von Bildern“ abgezeichnet. Spannend bzw. gruselig wird es, wenn Google (oder Amazon oder Facebook oder...) in bewährter "Kostenlos-Manier" Speicherplatz für Webcams u.ä. zur Verfügung stellen - vgl. Google Face View | vdsetal
    Denn: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
  6. #6

    Human Computing

    Sehr schönes Technologievideo zum Thema "human computing":

    Human Computation

    Jeder, der Fotos mit Namen markiert, macht die eigentlich schwere Arbeit für die Erkennungsalgorithmen.
  7. #7

    ...

    Ich seh den Vorteil hier ganz klar bei Dating-seiten auf denen man einfach ein Foto seines Schwarms hochlaedt, und die Dating-seite sucht dir alle Leute raus die in etwa dem entsprechen. Wer weiss, vielleicht gibts ja sogar einen 100%'igen Treffer?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Der Internet-Riese Google startet mit "Find my Face" eine automatische Bild-Erkennung für sein soziales Netzwerk Google+.*Offenbar hat der Konzern aus den*Fehlern*von*Facebook gelernt.*Um Datenschützer nicht zu vergrätzen,*soll ohne Zustimmung der Nutzer nichts laufen.
    Warum kriege ich eigentlich nicht den Eindruck los, dass diese ganzen amerikanischen "Information Cruncher" online mit den einschlaegigen US-Geheimdiensten zusammenarbeiten...(?) CIA, NSA & Co.
    Bei deren Bedarf werden Google, Facebook & Co. es eh MUESSEN....

    Leute passt auf was Ihr ins Internet stellt....ALLES kann irgendwann mal gegen Euch verwandt werden....
    Was Gutes kann auch dem schlecht Gesinnten nuetzen.
  9. #9

    Nur eine Frage der Zeit

    Vor kurzem hatte Eric Schmidt den Einsatz der Gesichtserkennung bei Google noch grundsätzlich ausgeschlossen. Jetzt sind wir schon einen Schritt weiter.

    Über eher kurz als lang wird es doch möglich sein, jemanden anhand eines Fotos sofort zu erkennen. Die Aufnahme mit einer Videokamera reicht natürlich auch. Die entsprechende Software wird immer leistungsfähiger. Eine biometrische Aufnahme wird zur Erkennung nicht mehr notwendig sein. Wenn man beispielsweise bedenkt, dass mehr oder weniger London mit Videokameras überzogen ist, kann man sich ausmalen, was alles möglich ist.

    Entsprechende Datenbanken aufzubauen ist mittelfristig kein Problem. Also Leute, stellt schön Eure Passfotos bei Facebook ein, damit ihr es den entsprechenden zukünftigen Anbietern einfacher macht und als erste dabei seid.


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