Nun denn, Herr Blankfein, warten wir mal ab, ob Ihnen auch noch die Kirchen zufallen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...660075,00.html
Lloyd Blankfein schaltet in den Angriffsmodus: Der Goldman-Sachs-Chef erklärt die milliardenschweren Betrugsvorwürfe gegen seine Bank für haltlos. Doch immer neue Belege weisen darauf hin, dass die Großbank systematisch Kunden geprellt haben könnte - und dass sich die Affäre sogar auszuweiten droht.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...691407,00.html
Nun denn, Herr Blankfein, warten wir mal ab, ob Ihnen auch noch die Kirchen zufallen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...660075,00.html
Mit den Investmentbanken wird jetzt doch noch mal abgerechnet. Ich erinnere mich als Paul Krugmann bei der Clinton Adminstration ausgeschieden war und inoffiziell verlautet ist, dass seine Worte nach dem Abschied waren (sinngemäß): "Früher hatten Regierungen echte Probleme, Kriege und Hungersnöte. Und worum geht es heute? Nur die Wünsche eine Straße sollen erfüllt werden.."
Man sollte das Bankwesen auf einen Leverage von 10 "runteregulieren" und nicht 20-60 so wie heutzutage üblich. Die fetten Profite wären dann übrigens auch dahin - laut Hilmar Koper in der legendären Sendung in der ARD (Maybrit Ilgner?) liegt die Bruttomarge bei 1% multipliziert mit einem Hebel von 10 und wir sind bei einer EK-Rendite von 10% (so ganz grob). Das hört sich dann schon eher nach einem ganz normalen Unternehmen an. Und das sind Banken ja eigentlich auch - sie sind im Einzelhandelsgeschäft tätig. Einzelhändler für Kredit und Anlageformen...
Wird Zeit das diese gewöhnliche Branche nicht durch den krassen Einsatz von Leverage ihre Rendite "pimpt" und die erhöhten Risiken dieses Leverages darf dann die Allgemeinheit bezahlen....
"Die Steuerzahler mussten schließlich das Finanzsystem mit Unsummen vor dem Kollaps bewahren."
Richtig hieße es: Die Steuerzahler wurden schließlich dazu gezwungen/erpresst, das Finanzsystem mit Unsummen vor dem Kollaps bewahren.
Wer meint, die Welt beherrschen zu können/sollen, um sie nach eigenen Vorstellungen zu regeln, wird sich spätestens dann in einer gewissen Größe wähnen, wenn vorgeblich honorige Menschen dieses Tun unterstützen.
Diesen kann man zugute halten, dass sie nicht wissen, wie es besser geht.
Wenn die unterstützenden Kräfte doch wenigstens sehen wollten, wie in diesem System gelogen werden muß, um es wirken zu lassen, dann könnten sie erkennen, dass es nicht das Wahre sein kann.