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Finanzreformen: Chinas Premier will Banken-Monopol brechen

REUTERSChinas Premierminister Wen will Ernst machen mit neuen Wirtschaftsreformen. Ausländer dürfen künftig mehr Kapital in seinem Land investieren als bisher, außerdem soll das Monopol der mächtigen staatlichen Banken geknackt werden. Das könnte das zuletzt schwächelnde Wachstum wieder ankurbeln.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...825630,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chinas Premierminister Wen will Ernst machen mit neuen Wirtschaftsreformen. Ausländer dürfen künftig mehr Kapital in seinem Land investieren als bisher, außerdem soll das Monopol der mächtigen staatlichen Banken geknackt werden. Das könnte das zuletzt schwächelnde Wachstum wieder ankurbeln.

    Finanzreformen: Chinas Premier will Bankenmonopol brechen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Schon mal ein richtiger Schritt, aber noch zu langsam. China muss vor allen Dingen seine Devisen freigeben, sonst erleidet der RdW früher oder später ein ähnliches Schicksal wie Griechenland. Den Fokus auf die Binnenwirtschaft zu legen hilft da nur wenig, da dies in China wohl auch ein langwieriger Prozess werden dürfte, der zudem (wohl jetzt schon) Exportwirtschaften wie Deutschland schaden würde.
  2. #2

    Fokus auf Binnenwirtschaft?

    Zitat von pansen Beitrag anzeigen
    Schon mal ein richtiger Schritt, aber noch zu langsam. China muss vor allen Dingen seine Devisen freigeben, sonst erleidet der RdW früher oder später ein ähnliches Schicksal wie Griechenland. Den Fokus auf die Binnenwirtschaft zu legen hilft da nur wenig, da dies in China wohl auch ein langwieriger Prozess werden dürfte, der zudem (wohl jetzt schon) Exportwirtschaften wie Deutschland schaden würde.
    In China sind 70% (!) des BIP Investitionen, dabei ganz wesentlich Bauinvestitionen. Das kann nicht so bleiben, deshalb machen sich viele chinesische Volkswirte ziemliche Sorgen um die Weiterentwicklung. China kann zu einer "Industrienation" aufsteigen, wie zB Südkorea - oder in der middle income trap hängenbleiben wie zB Russland. Das ist noch offen, aber man macht sich in China berechtigte sorgen Will China fall into the 'middle income trap'?
  3. #3

    Mit Zulassung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chinas Premierminister Wen will Ernst machen mit neuen Wirtschaftsreformen. Ausländer dürfen künftig mehr Kapital in seinem Land investieren als bisher, außerdem soll das Monopol der mächtigen staatlichen Banken geknackt werden. Das könnte das zuletzt schwächelnde Wachstum wieder ankurbeln.

    Finanzreformen: Chinas Premier will Bankenmonopol brechen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Mit Zulassung angelsächsischer "Investoren", also Leuten die im Staatsauftrag mit massenhaft gedrucktem Geld ohne Wert, echte Werte aufkaufen, wird das Monopol nicht gebrochen sondern gestärkt.
    Scheinbar hat noch niemand wirklich begriffen, dass die FED die USA mit der Druckmaschine ernährt. Die drucken ein paar bunte Scheine und kaufen echte Firmen, Öl und andere Werte davon.
    Ich würde gern echte Rimimbis kaufen.
  4. #4

    NEBEL oder SMOG/Abgase?

    auf dem Bild zum Artikel sieht die Luft ja ungemein "klar und sauber aus"

    Ist das einfach nur Nebel?
    Oder sind die schon soweit total ihre Luft im Metropolgebiet verpestet zu haben. Wirtschaftswachstum auf kosten von Gesundheit und Natur?

    schlaue idee
  5. #5

    Wer jetzt noch in China investiert,

    dem könnte das gleich Schicksal blühen,
    wie jenen in der Subprime-Krise 2008.
  6. #6

    China

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Chinas Premierminister Wen will Ernst machen mit neuen Wirtschaftsreformen. Ausländer dürfen künftig mehr Kapital in seinem Land investieren als bisher, außerdem soll das Monopol der mächtigen staatlichen Banken geknackt werden. Das könnte das zuletzt schwächelnde Wachstum wieder ankurbeln.

    Finanzreformen: Chinas Premier will Bankenmonopol brechen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Auch China muss sich der Welt angleichen wollen sie auf Dauer mitspielen.
    Aber ihre eigene Subventionspolitik wird ihnen noch mal auf die eigenen Füße fallen, solange die Menschen hauptsächlich billig für den Export arbeiten und alles dabei unterordnen, solange kann es noch halbwegs gut gehen, aber auch diese Zeit wird mal vorübergehen.
    China braucht viel Eigenkapital um auch für die Zukunft mithalten zu können.
    Sie begehen heute nur Raubbau an ihr eigenes Land und Menschen, aber das ist nicht ewig tragbar.
  7. #7

    In Amerika ...

    ... wäre das unmöglich. Schließlich finanzieren die Banken dort die zukünftigen Präsidenten. Bei der letzten Wahl war Goldman-Sachs Obamas wichtigster Einzelspender. Und das soll so bleiben, daran ändern auch die Europäer nichts.
    Bravo China, von Euch könnten wir lernen! Vielleicht sollte Europa den großen Bruder wechseln.
  8. #8

    Zitat von Direwolf Beitrag anzeigen
    In China sind 70% (!) des BIP Investitionen, dabei ganz wesentlich Bauinvestitionen. Das kann nicht so bleiben, deshalb machen sich viele chinesische Volkswirte ziemliche Sorgen um die Weiterentwicklung. China kann zu einer "Industrienation" aufsteigen, wie zB Südkorea - oder in der middle income trap hängenbleiben wie zB Russland. Das ist noch offen, aber man macht sich in China berechtigte sorgen Will China fall into the 'middle income trap'?
    Fokus auf Binnenwirtschaft meint eher den Konsum. Also Löhne drastisch rauf wie im Artikel beschrieben.
  9. #9

    ...

    Zitat von rolfgerhard Beitrag anzeigen
    ... wäre das unmöglich. Schließlich finanzieren die Banken dort die zukünftigen Präsidenten. Bei der letzten Wahl war Goldman-Sachs Obamas wichtigster Einzelspender. Und das soll so bleiben, daran ändern auch die Europäer nichts.
    Bravo China, von Euch könnten wir lernen! Vielleicht sollte Europa den großen Bruder wechseln.
    Den großen Bruder wechseln? Also manchmal kapier ichs nicht, was manche Leute hier reitet. Ich bin ja wirklich links, aber von China lernen? Super, von China lernen heißt: 0 Mitbestimmung der Arbeitnehmer, 0 Rechte für Arbeitnehmer, 100% Ausbeuterkapitalismus. Was sollen wir da noch lernen? Schauen Sie sich einfach den Manchester-Kapitalismus an, denken Sie sich noch eine brutale Diktatur dazu, die diesen Ausbeuterkapitalismus rücksichtslos durchsetzt und Sie haben China!
    Ich bin echt kein Freund der Amis (also vielmehr, der amerikanischen Politik), aber die sind mir noch zehnmal lieber, als ein China als "großer Bruder".








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