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Finanzlücke: Afghanistan fehlen Milliarden für sein Militär

Das afghanische Militär soll nach dem Abzug der Isaf-Truppen*das eigene Land alleine sichern. Nur:*Dafür mangelt es an*Geld. Einem Zeitungsbericht zufolge fehlen mindestens vier Milliarden Euro, der*Kampf gegen die Taliban wäre*so*fast aussichtslos.*Nun sollen die Nato-Staaten*mehr zahlen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...801225,00.html
  1. #10

    Welches Land ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das afghanische Militär soll nach dem Abzug der Isaf-Truppen*das eigene Land alleine sichern. Nur:*Dafür mangelt es an*Geld. Einem Zeitungsbericht zufolge fehlen mindestens vier Milliarden Euro, der*Kampf gegen die Taliban wäre*so*fast aussichtslos.*Nun sollen die Nato-Staaten*mehr zahlen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...801225,00.html
    Meinen Sie die Nato-Hinterlassenschaft am Hindukusch, wo Deutschlands Freiheit mit Füßen getretenm wird.
    Und dort sollen unsere Steuermilliarden hinfließen, damit dies zwar nicht mehr durch unsere Soldaten sondern nur noch in unserem Namen geschieht?
    Können wir dieses Land nicht endlich in Ruhe lassen, statt es mit immer mehr Steuergeld unter Dauerbeschuß zu halten?
    Von welchen fremden Ländern außer der Nato und ihren Vasallen wird denn dieses Land momentan noch bedroht?
    Wenn die glaubhaft abziehen, dürfte doch endlich Frieden herrschen?
  2. #11

    Wie wäre es mit nem kreativen Ansatz?

    Vergesst die Armee.
    Bildet die Afghanischen Frauen aus und bewaffnet die. Bei denen sollte man doch am ehesten annehmen, dass sie ein gewisse Motivation haben könnten, sich gegen die Taliban zu wehren, oder?
  3. #12

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das afghanische Militär soll nach dem Abzug der Isaf-Truppen*das eigene Land alleine sichern. Nur:*Dafür mangelt es an*Geld. Einem Zeitungsbericht zufolge fehlen mindestens vier Milliarden Euro, der*Kampf gegen die Taliban wäre*so*fast aussichtslos.*Nun sollen die Nato-Staaten*mehr zahlen.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...801225,00.html
    Das Geld liegt auf den Privatkonten der Karzaifamilie.
    Und wenn wir jetzt noch mehr Geld geben liegt eben noch mehr Geld auf den Konten der Karzaifamilie.
  4. #13

    Freiheit für die Titel

    Zitat von Giraffenzebra Beitrag anzeigen
    ...Ich glaube, so langsam müsste auch der letzte westliche Politiker erkannt haben, dass in dem Land nix mehr zu machen ist und das man irgendwann einfach abziehen und die Dinge halt einfach laufen lassen muss.
    MfG
    Ein klitzekleines Problem kommt dann aber auf uns zu:
    Die Taliban, die zweifellos kurzen Prozess mit der afghanischen "Armee" und Kursai, dem Bürgermeister von Kabul, machen und das Land wieder unter ihre Kontrolle bringen.
    Sie werden das benachbarte Pakistan weiter destabilisieren, und auch dort könnte dann ein islamischer Gottesstaat entstehen.

    Selbst wenn Iran nicht an einer Atombombe bauen sollte - in Pakistan ist die islamische Bombe längst vorhanden.
  5. #14

    Afghanistan

    Zitat von Giraffenzebra Beitrag anzeigen
    Tja. Das ist ja gerade der Vorteil, den die Taliban haben. Der reguläre afghanische Staat hat praktisch keine großen Einnahmequellen. Es gibt ja kaum eine Wirtschaft dort in dem Land. Woher sollen die Milliarden kommen, mit denen Afghanistan seine Armee bezahlen will? Wie soll das erwirtschaftet werden? Es gibt dort einfach nix. Und offiziell Opium anbauen und Heroin herstellen dürfen die nicht, weil die westlichen Verbündeten das nicht gutheißen ... offiziell.
    Die Taliban hingegen interessieren sich nicht dafür, was irgendwelche westlichen Länder sagen. Die bauen soviel Opium an, wie sie können und können damit riesige Geldsummen einnehmen, können sich damit Waffen, Nahrung, Fahrzeuge, Treibstoff, Soldaten und Beamte kaufen.

    Seien wir ehrlich. Der Westen wird aufgrund eigenen innenpolitischen Drucks nicht mehr lange in Afghanistan sein. Und innerhalb kürzester Zeit nach dem Abzug werden die Taliban wieder die Macht übernehmen. Aber das ist dann halt einfach so. Das kann man nciht verhindern, wenn der Westen abzieht. Und der Westen kann aber auch nicht das Land Jahrzehnte lang besetzt halten.
    Andere muslimische Staaten, beispielsweise die arabischen, mögen in ihrer Entwicklung nur etwa 50 oder 70 Jahre hinter den westlichen zurückliegen, aber Afghanistan befindet sich sprichwörtlich noch im Mittelalter.

    Ich glaube, so langsam müsste auch der letzte westliche Politiker erkannt haben, dass in dem Land nix mehr zu machen ist und das man irgendwann einfach abziehen und die Dinge halt einfach laufen lassen muss.

    MfG
    das ist leider nur die halbe Wahrheit. Es wäre ein Leichtes für die Amis alle Mohnfelder zu zerstören, das haben sie ja schließlich in Vietnam mit der Entlaubung von Urwäldern ausgiebig geübt. Aber im Grunde wollen die das doch garnicht. Da gibt es doch offensichtlich Interessen von Gruppierungen, hinter die wir nicht blicken dürfen. Siehe Iran - Contra Affäre. Das Ganze ist eine einzige Lüge, es gibt keinen afghanischen Staat der zu " befrieden " wäre.Das hat vor uns noch niemand geschafft und das schafft nach uns auch niemand. Ausserdem hat uns in Europa noch nie ein Afghane oder gar ein Taliban bedroht.Noch nichteinmal die Grünen blicken dahinter , die waren auch für diesen Krieg. Es wird Zeit, daß wir dieses geheuchelte Gewürge endlich beenden und unsere Jungs nach Hause holen sollten.
  6. #15

    Klar doch!

    Zitat von hausierer Beitrag anzeigen
    das ist leider nur die halbe Wahrheit. Es wäre ein Leichtes für die Amis alle Mohnfelder zu zerstören, das haben sie ja schließlich in Vietnam mit der Entlaubung von Urwäldern ausgiebig geübt. Aber im Grunde wollen die das doch garnicht. Da gibt es doch offensichtlich Interessen von......
    Sie sagen uns bestimmt dann auch, wie der afghanische Kleinbauer dann seine Familie ernährt, ohne zu den Taliban überlaufen zu müssen. Es ist in diesen Foren immer schön, "Lösungen" von Leuten zu hören, die noch nie vor Ort waren und aus dem heimischen Wohnzimmer ihr inhaltsloses Gesülze loslassen.
  7. #16

    $$$

    Das bedeutet mehr Geld an Raytheon, McDonnell Douglas, Boeing etc.etc.
  8. #17

    und was sollen wir jetzt machen .....

    Zitat von wwwwalter Beitrag anzeigen
    Das Problem ist aber die Korruption. Gibt man ihnen Geld, versandet es irgendwo... gibt man ihnen Waffen, sind sie ein paar Wochen später in den Händen von Taliban.

    Eigentlich gibts nur eins: abziehen, und dieses Land sich selbst überlassen. Weder mit Geld, noch mit Waffen wird man dort irgendwas Sinvolles erreichen.
    soli fuer waffen fuer afghanistan ? das geht uns nichts an. wieder ein betrug der politiker. die freiheit dtlds wird nicht am hindukusch verteidigt.

    entwickelungshilfe ist, wenn arme menschen in reichen laendern geld geben fuer reiche menschen in armen laendern.
  9. #18

    Geld ist da - aber auf den Konten der Kriegs- und Drogengewinnler

    In Afghanistan gibt es Milliarden in Hülle und Fülle, allein durch die 90 % der Weltproduktion von Opium. Das Geld landet aber nicht beim Staat oder gar der Bevölkerung geschweige denn bei den armen Landarbeitern auf den Mohnfeldern. Sondern bei den Drogenbaronen, den Warlords und den korrupten Politikern. Also sollte man den Opiumanbau völlig einschränken bis aufs medizinisch Notwendige und stattdessen alternative Produkte anbauen wie z. B. das kostbare Rosenöl. Die notwendigen Milliarden fürs Militär ließen sich vielleicht requirieren von den Kriegs- und Drogengewinnlern, die ihre Dollar- und Euroschäfchen freilich längst ins Trockene auf ausländische Banken geschafft haben. Infos und Lektüre zum Stiefkind Afghanistan-Literatur und illegalem Opiumanbau gibt es und lässt sich finden unter dem Schlagwort Afghanistan Roman zum Beispiel.
  10. #19

    Wohl oder übel abziehen

    Zitat von wwwwalter Beitrag anzeigen
    Wenn sich mal ausrechnet, was den NATO-Staaten der Afghanistan-Krieg jährlich so kostet, dann sind die vier Milliarden im Grunde genommen Peanuts..
    Laut einer Statistik haben die USA bisher über 480 Milliarden US$ für den Afghanistan-Krieg ausgegeben. Die „Welt“ beziffert die deutschen Kosten auf ca. 47 Mrd. Euro. Da sind die 4 Mrd. in der Tat Peanuts, und sie wären im Falle eines Abzugs unserer Truppen mit Sicherheit das kleinere Übel.
    Zitat von wwwwalter Beitrag anzeigen
    Das Problem ist aber die Korruption. Gibt man ihnen Geld, versandet es irgendwo... gibt man ihnen Waffen, sind sie ein paar Wochen später in den Händen von Taliban.
    Was der Korruption nicht zum Opfer fällt, scheitert an den undurchsichtigen Clanstrukturen, religiösem Fanatismus (wir sind in den Augen der Afghanen doch nur Ungläubige, egal wie viele Brunnen, Schulen, Krankenhäuser und Moscheen wir bauen) und dem Unvermögen der alliierten Truppen, die Taliban von ihren Rückzugs- und Nachschubgebieten in Pakistan abzuschneiden.
    Zitat von wwwwalter Beitrag anzeigen
    Eigentlich gibts nur eins: abziehen, und dieses Land sich selbst überlassen. Weder mit Geld, noch mit Waffen wird man dort irgendwas Sinvolles erreichen.
    Es bleibt uns wohl keine andere Wahl, als unsere Truppen abzuziehen. Von einem Verbleib erwarte ich keine Stabilisierung der Sicherheitslage, d.h. mit jedem Tag, den wir dort verbringen, erhöhen wir den Blutzoll unter unseren Soldaten und Entwicklungshelfern, von den Kosten mal ganz abgesehen. Beklemmend ist jedoch die Vorstellung, dass dann wahrscheinlich die Taliban wieder die Macht erlangen und Afghanistan erneut ein Hort des international Terrorismus wird.


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