Gemeinsam gegen die Krise: Zentralbanken in Europa, Nordamerika und Asien starten eine konzertierte Aktion gegen die Kreditklemme. Sie wollen die Märkte mit frischem Geld fluten. Die Börsen reagieren mit satten Kurssprüngen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...800882,00.html
Wenn alle signifikanten Währungsräume gleichzeitig, exakt berechnet und koordiniert ihre Geldmengen anheben, in einem Maß, dass die derzeitigen Unterschiede berücksichtigt, dann könnten die so lange Geld drucken, bis das schwächste Glied, die schwächste Währung, alle Staatsschulden auf einen Schlag zurückzahlen könnte.
Um die heutigen Relationen zu erhalten, würde der schwächste Staat exakt soviel drucken, dass er auf Null kommt, alle anderen würden entsprechend den derzeitigen Abständen soviel drucken, dass sie in unterschiedlichen Maßen, sogar ins Plus kämen.
Da das Verhältnis zwischen den Währungen gleich bliebe, gäbe es keinerlei Anlass für eine Import getriebene Inflation.
Ist das nicht fundamentales Bruchrechnen?
Erst sucht man das kleinste gemeinsame Vielfache und später kürzt man auf den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Das müsste doch Ergebnis neutral bleiben.
Ich glaube, das nennt man "Währungsreform".
Das Kürzen wäre jedenfalls ein bedeutender Schritt, den Profit privater Finanziers zu mindern und die Staaten von Zinsen zu entlasten.
Gegenseitige Schulden weg kürzen. Der Markt für Staatsfinanzierung ist doch derart unübersichtlich, dass es sicher in großem Maße dazu kommt, das Staaten sich gegenseitig ihre Währungen schulden. Weil eben ständig von der rechten in die linke Tasche gebucht wird, weil ein Loch mit dem nächsten gefüllt wird.
Ein Saldo von, sagen wir 1 Milliarde zwischen 2 Volkswirtschaften, bei 5 % Zinsen, sollte dem Investor demnach 50 Mio. Zinsen im Jahr bringen.
Wenn das Saldo aber darauf beruht, das Land A 10 Milliarden geliehen hat, Land B 9 Milliarden, dann macht das bei 5% 950 Mio. Zinsen im Jahr für den Investor.
Rauskürzen macht also extremen Sinn.
Kaum wird die Finanzkrise nach den angelsächsischen Gepflogenheiten behandelt, schießen die Börsen nach oben - und zwar binnen Minuten.
Ebenso wenig wie es sich bei den Erstürmern der britischen Botschaft um "Studenten" handelt, die "spontan" ihrem Unmut Ausdruck geben, also um die Stimme des Volkes sozusagen - waren die "Börsenturbulenzen" der letzten Monate auf "nervöse Märkte" zurückzuführen, oder auf solche, die "kritisch beobachten" und ein überlegenes Wissen hätten - nein, es waren gezielte Manipulationen dieses amerikanisch-englischen Finanzsyndikats, das es immer noch fertig bringt, die Welt auf seine Linie zu bringen.
Das Hauptziel des Syndikats ist indes das Ende des Euro.
? Sicher? ...Der Euro, gepaart mit den exorbitanten Staatsschulden sind nunmal ein KO-Kriterium. Da hilft keinerlei "Krisenbewältigung" oder "Reform"!
Das ist dasgleiche wie beim Kommunismus: Fehler im System sind nicht reformierbar. Das System als eigentlicher Fehler muß weg.
Und das heutige System heißt: Staatschulden, die eine Höhe erreicht haben, dass sie niemals rückzahlbar sind. Und eine Währung für völlig unterschiedlich starke Volkswirtschaften ....
Wir dürfen uns bei Kohl & Weigel & Eichel & Schröter & Fischer bedanken ...... die haben das fertig gebracht, wozu ihre Vorgänger im Amt jeweils einen Krieg gebraucht haben: Die finanzielle Zerstörung Deutschlands!
Warum sind wir noch so ruhig und lassen uns das alles gefallen?
Soso, Märkte und Banken werden also wieder mal "mit Geld geflutet", obwohl sie doch schon darin schwimmen. Warum wird eigentlich nicht der einzelne Bürger mit dem göttlichen Zaubertrank geflutet und mit soviel Liquidität versorgt, dass er fortan wie Bankster und Spekulanten in Saus und Braus leben kann? Warum immer dieses unnötige Zwischenschalten von Geschäftsbanken, die dann die Bürger und Staaten mit hochverzinsten Krediten ausquetschen wie eine Zitrone? Wer ein solches System schafft und erduldet, muss völlig bescheuert sein.
Ursprünglich war mal das Volk als politischer Souverän vorgesehen und nicht die Herrschaft der internationalen Finanzindustrie! Da gibt es viel wieder gut zu machen, nur schade, dass die meisten Menschen gar nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht!
dieses blöde Idiom "Geld drucken" wird durch die unkritische Berichterstattung der Medien leider falsch verstanden.
Geldschöpfung in diesen unvorstellbar großen Mengen funktioniert nur mit den vielgepriesenen Hebeln. Und das Roulette geht nur mit der FED, weil nach meienr Kenntnis nur diese ausländische Schuldverschreibungen aufkaufen darf. Somit ist sie der Auslöser für das dann entstehende Pingpong. Dabei wird ein Vielfaches des Ursprungssumme generiert, so dass es fasts schon egal ist, ob da einer zurück zahlt. Problem: Man braucht initial dazu noch die Rothschilds und Rockefellers, die als Nebeneffekt noch reicher werden. Ein herrlicher Systemfehler! Und so treiben diese Eliten seit Jahren die Politiker und uns Bürger im hamsterrad dauernd vor sich her.
Sie haben - was unser abstruses Finanzsystem angeht - sicher Recht. Mit Krisenbewältigung meine ich aber folgendes:
1. Regulierung der FM unter dem Eindruck der Lehman-Pleite
2. Abkopplung der Staatsfinanzierung von den FM durch die EZ und Eurobonds (hätte man damals machen müssen - jetzt ist der Zug abgefahren)
3. Anstreben einer ausgeglichenen Handelsbilanz in der EU
4. Höhere Abgaben für Wohlhabende und Reiche, höhere Kapitalertragssteuer (mind. 50%), Finanztransaktionssteuer, Steueroasen mit der "Kavallerie" einen Besuch abstatten etc.
5. NICHT SCHWARZ-GELB WÄHLEN - aber auf mich hört ja keiner. Was diese Regierung verbrochen hat, geht auf keine Kuhhaut, und das nur aus Borniertheit und aufgrund einer neoliberalen Gehirnwäsche. Die Bremser für wirkliche Lösungen in der EU.
Fazit: alles verschlafen! Warum wundern wir uns jetzt, dass alles noch viel schlimmer wird? Ich habe das erwartet - und ich bin nicht mal ein "Ögognom".