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Finanzkrise: Tausende Investmentbanker müssen um ihre Jobs bangen

Die Bankenbranche steht vor düsteren Zeiten, Experten rechnen daher im Jahr 2012 mit einem wahren Jobkahlschlag. Bis zu zehn Prozent aller Stellen könnten laut einer neuen Studie wegfallen - vor allem im Investmentbanking sind viele Arbeitsplätze bedroht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...807614,00.html
  1. #50

    ...

    Zitat von gutefisch Beitrag anzeigen
    Die Todesart die für Ihres gleichen angemessen wäre, ist noch nicht erfunden!
    Ich habe jetzt fünf Beiträge von Ihnen gelesen, und alle waren menschenverachtend. Versuchen Sie einen neuen Rekord zu brechen?
  2. #51

    wo haben sie Wirtschaft (Volks-, Betriebs-, Bankbetriebswirtschaft) studiert ?

    Zitat von marc0815 Beitrag anzeigen
    auch ihnen hat man oft genug erzählt das man soetwas glaubt...
    Was hätte ihr Arbeitgeber ohne das Investmentbanking gemacht?
    ER hätte seine Investitionen auf einer soliden basis aus Eigenerträgen finanziert und nicht aus Geld was aus dem nichts erschaffen wurde für das er nun ordentlich Zinsen und Prämien zahlt.
    Diese Zinsen muss er ihnen übrigens vom Gehalt abziehen, insofern finanzieren sie indirekt die "wichtigen" Investmentgeschichten...
    Träumen sie weiter und schauen sie zu was in den nächsten JAhren passiert.
    Die Information brauche ich, um jedem von dieser Ausbildungstätte abzuraten.

    Zeigen sie mir ein Unternehmen, daß genügend "solide" erwirtschaftete Gewinne auf die Seite legt - da werden sie lange suchen, denn das ist das teuerste Geld, das ein Unternehmen nutzen kann.

    Sie lesen doch ab und zu Zeitung oder sehen/hören Nachrichten oder ?
    Schon mal was von Aktien gehört ? Das ist ein "Kredit" auf unendlich, den Aktienkäufer (Rentner, Normalos, Instituionelle) mit dem Kauf von dem Unternehmen gewähren. Welches Unternehmen kann sich ein solch große Investment-Abteilung leisten ?

    Dann schonmal vom Mittelstand gehört, der über die Kreditklemme klagt ?

    Ich schätze, ohne Investmentbanking gehen in der Folge 1000e Unternehmen pleite.
  3. #52

    Btw

    Zitat von marc0815 Beitrag anzeigen
    Das Firmen wie Siemens, BMW, VW etc über genügend Eigenkapital für Investitionen verfügen, ist hoffentlich unstritig.
    Aufgrund der Märchen von Investmentbanken und des aktienmarktgesteuerten Indikators "Eigenkapitalquote" gilt eine Firma ohne Eigenkapital inzwischen als besonders rentabel egal wie verschuldet sie ist.
    Ähnlich absurd verläuft die Entwicklung übrigens beim Thema "Outsourcing". Man rechnet (analog zum Eigenkapital) die Zahl der Beschäftigten herunter und kauft die gleiche Leistung für mehr Geld bei Fremdfirmen ein. In der Bilanz sieht es natürlich besser aus den gleichen Umsatz mit deutlich weniger Personal zu machen, koste es was es wolle...

    Mit "Investmentgeldern" sind Anleihen, Aktien und weitere Phantasiefinanzkonstrukte gemeint.
    Outsourcing findet dann statt, wenn die "Buy" Entscheidung billiger ist, als die der Selbstleistung. Es ist eben nicht egal wie teuer das Outsourcing ist. Man kauft die Leistung nicht für mehr Geld ein, sondern für weniger. Würde man für mehr Geld die selbe Leistung einkaufen, würden einem die Eigentümer aufs Dach steigen
  4. #53

    Differenzieren

    Zitat von redwed11 Beitrag anzeigen
    Erst wenn Banken für das Verbot von Mehrfachverbriefungen eintreten, Leerverkäufe verboten haben möchten und Kreditversicherungen soweit einschränken möchten, dass nur noch der Kreditwert abgesichert wird, erst dann kann man annehmen, Banken wollen wieder solide Geschäfte machen und nicht mehr zocken. Und bis dahin ist jeder entlassene Investmentbanker ein Segen für die Menschheit.

    die "Alibi"geschaefte sind das Hauptgeschaeft aber nicht der Profit, da steckt das Problem. Als gewinnmaximierer wollen "Banken" dann halt auch die Risikogeschaefte. Ich stimme ihnen zu, Structured Finance muss entweder sehr genau reguliert werden, oder aber auf einige wenige Produkte heruntergefahren. Auch hier wuerde ich erst BMW und andere fragen, denn diese nutzen solche Produkte regelmaessig.

    Das grosse Problem ist das Niveau der Regulierung, was da aus Paris kam hinsichtlich der Ratingagenturen ist Weltfremd. Die Regulierer brauchen Mitarbeiter die sich mit der Materie auskennen. Vor jetzt alle aufschreien 5 Kolonne, ohne intime Kenntnisse der Produkte aber auch der Prozesse wird die Regulierung ins leere laufen. BaFin oder auch die Superbehoerde in Paris jetzt sind Beamten- (EU Beamten und Politiker) Vereine.

    Leerverkaeufe, CDS, etc alles im Bereich Trading zuhause, diese Arbeitsplaetze hatten in den letzten 15 Jahren einen riesen Zuwachs, und koennen gerne heruntergefahren werden. Das sind genau die Arbeitsbereiche wo viel Kapital der Banken benoetigt, und ein hohes Risiko gefahren wird fuer das Finanzsystem, aber ein sehr niedriges fuer die extrem hohen Boni der Trader.

    Gerne koennen wir auch die Hedge Funds und Financial Sponsors (das sind die "Heuschrecken") regulieren, letztere finanzieren ihre Kaeufe ueber die Schweiz und Luxemburg um sich grosse steuerliche Vorteile zu verschaffen, und damit Industrieanbieter zu uebertrumpfen.

    Anleihen sind nichts anderes als Darlehen an ein Unternehmen (oder Staat) von nicht Finanzunternehmen.
  5. #54

    die Antworten

    Zitat von beraterit Beitrag anzeigen

    1. Zeigen sie mir ein Unternehmen, daß genügend "solide" erwirtschaftete Gewinne auf die Seite legt - da werden sie lange suchen, denn das ist das teuerste Geld, das ein Unternehmen nutzen kann.

    2. Sie lesen doch ab und zu Zeitung oder sehen/hören Nachrichten oder ?
    Schon mal was von Aktien gehört ? Das ist ein "Kredit" auf unendlich, den Aktienkäufer (Rentner, Normalos, Instituionelle) mit dem Kauf von dem Unternehmen gewähren. Welches Unternehmen kann sich ein solch große Investment-Abteilung leisten ?

    3. Dann schonmal vom Mittelstand gehört, der über die Kreditklemme klagt ?

    4. Ich schätze, ohne Investmentbanking gehen in der Folge 1000e Unternehmen pleite.
    Ich nummeriere ihre Teilbeiträge mal um darauf zu antworten:

    1. Nehmen wir das Beispiel Volkswagen. Wie groß waren die Gewinne 2011 und wie groß die Investitionen? Ziehen sie aber bitte die Kreditkosten, Dividendenzahlungen etc vorher nicht ab. Sie haben allerdings recht, dass Unternehmen ohne Investmentbanking langsamer wachsen.

    2. Da auch Aktien "Kredite" sind, Kosten diese Unternehmen ebenso Dividenen auf Lebenszeit. Gepaart mit dem Risiko einer feindlichen Übernahme.

    3. Würden Banken ihrer Kernaufgabe ausreichend nachkommen und das von der EZB "geschaffene" Geld mit einem angemessenen Aufschlag an Unternehmen und Mittelstand weitergeben, gäbe es diese Klemme nicht. Aber sie nutzen das Geld lieber für andere Dinge (bsp. für Steuerzahlerverbürgte Staatsanleihen)

    4. Richtig. Da sie nicht auf einer soliden Basis stehen.
  6. #55

    weiter gedacht

    Zitat von pansen Beitrag anzeigen
    Sie haben recht, Sie haben es nicht dem IB vorgeworfen, dass er aus dem Nichts Geld erschafft, sondern, dass er es einsetzt. Das hiesse, dass Sie den Investoren vorhalten (denn dieses Geld wäre es ja dann letztendlich), dass sie Geld aus dem Nichts erschaffen hätten. Verstehe ich Sie richtig?
    Das Investoren Geld aus dem Nichts erschaffen kommt der Sache schon näher. Sicher nicht der kleine Aktienkäufer der mit seinem Ersparten Unternehmensanteile erwirbt oder Fonds die Kapital einsammeln und dieses investieren.
    Bei Investoren die sich mit Fremdkapital beteiligen, sieht das schon anders aus. Woher kommt dieses Fremdkapital?
    Handelt es sich nicht bei einem Großteil um von der EZB erschaffenes Geld das zusätzlich geschickt gehebelt wird?
  7. #56

    sorry

    Zitat von zero-bond Beitrag anzeigen
    Sie werfen sachen durcheinander und erklären die Grundlagen vollkommen falsch.
    Die Eigenkapitalquote ist das Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital. ...
    Eine verschuldete Firma verfügt bis zu einem gewissen Grad über geringere Kosten für das überlassene Kapital als ein vergleichbare vollständig aus Eigenkapital finanziertes Unternehmen.
    ich meinte nicht die Eigenkapitalquote sondern die Eigenkapitalrendite.
    Das eine verschuldete Firma über geringere Kosten für das überlassene Kapital verfügen soll als ein vergleichbares vollständig aus Eigenkapital finanziertes Unternehmen, ist das Ergebnis dieser Rechnung.

    Sicher wird mit dieser Unternehmensführung, die im übertragenen Sinn auch Staaten realisieren, ein schnelleres kurzfristiges Wachstum erzielt.
    Das Ergebnis zeigt sich in den nächsten JAhren. In der Geschichte übrigens nicht das erste mal. und auch sicher nicht das letzte Mal...
  8. #57

    !?

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt fünf Beiträge von Ihnen gelesen, und alle waren menschenverachtend. Versuchen Sie einen neuen Rekord zu brechen?
    Da hab ich gegen ihres gleichen keine Chance gegen Spekulationen mit Lebensmitteln, die hunderttausende das Leben kosten, gegen spekulationen gegen Währungen die Milionene um ihre Ersparnisse bringen, gegen Spekulationen mit rohstoffen die die einkommen von Milliardenen entwerten habe ich nichts gleichwertiges entgegen zu setzen.
  9. #58

    .

    Zitat von marc0815 Beitrag anzeigen
    ich meinte nicht die Eigenkapitalquote sondern die Eigenkapitalrendite.
    Das eine verschuldete Firma über geringere Kosten für das überlassene Kapital verfügen soll als ein vergleichbares vollständig aus Eigenkapital finanziertes Unternehmen, ist das Ergebnis dieser Rechnung.

    Sicher wird mit dieser Unternehmensführung, die im übertragenen Sinn auch Staaten realisieren, ein schnelleres kurzfristiges Wachstum erzielt.
    Das Ergebnis zeigt sich in den nächsten JAhren. In der Geschichte übrigens nicht das erste mal. und auch sicher nicht das letzte Mal...
    Die Eigenkapitalrentabilität ist keine Erfindung der Neuzeit, die gehört zu den klassischen Rentabilitätskennzahlen (DuPont z.B. setzt den ROI ->Gesamtkapitalrentabilität seit 1919 ein).
    Das ein verschuldetes Unternehmen über geringere Kosten für die Überlassung von Kapital verfügt, als ein unverschuldetes ist nicht das Ergebnis der Eigenkapitalrentabilität. Das liegt vorallem am Risikocharakter von Eigenkapital und an der schwereren Beschaffung.
    Eigenkapitalgeber stellen Nachrangkapital zur Verfügung, welches bei einem Verlustjahr abnimmt, Fremdkapital hat dieses Risiko nicht. Eigenkapital ist unbesichert, Fremdkapital i.d.R. nicht usw. aus diesen und vielen anderen Gründen "kostet" Fremdkapital weniger als Eigenkapital.








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