dapdJetzt ist es offiziell: Die spanische Finanzbranche benötigt bis zu 62 Milliarden Euro aus dem EU-Rettungsfonds. Das ist das Ergebnis einer Prüfung durch die Beratungsunternehmen Oliver Wyman und Roland Berger. Die Euro-Gruppe hatte bereits erklärt, bis zu 100 Milliarden Euro bereitzustellen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840277,00.html
wie das wieder herunter-gerechnet wurde. Aber das kennen wir ja aus Griechenland, man darf die Menschen am Anfang nicht mit zu hohen Zahlen erschrecken, lieber klein anfangen. Bis das ganze spruchreif wird hat man ja Zeit, den Betrag peut à peut anzupassen. Der Faktor 7 war in der Vergangenheit immer ein guter Ansatzpunkt, mag aber sein, dass er durch die Gewöhnung mittlerweile etwas höher ist.
Spanische Banken bekommen erste Tranche in Höhe von 62 Milliarden. ;-)
Glaubt doch keiner, dass es dabei bleibt.
Was soll man dazu noch schreiben?
warten wir mal die nächste Woche ab; es wird sich verhalten, wie bei den Iren und den Griechen. Zunächst sind es nur ein paar Milliönchen, bei genauerer Betrachtung und bereits erteilter Zusage seitens der EU kommt dann die ganze Wahrheit, die national natürlich längst bekannt war oder hätte sein können/müssen, ans Tageslicht.
Man ist eben von dem Konstrukt: EU zu sehr ideel geblendet und vergißt, daß die Menschen in den südlichen Ländern eine ganz andere Mentalität haben, die sie immer hatten: Viel Tamtam und show und letztlich kein Einblick, wie die Dinge wirklich stehen, vermutlich für den Fall der Fälle immerhin so instinktsicher, daß die EU schon unter die Arme greifen wird. Und sie liegen ja auch richtig.
Wer legt den nächsten Fond auf?
Wieso muss die EU einen deutschen und einen amerikanischen Berater zur Überprüfung spanischer Banken einschalten? Die EU wird langsam ohnehin eine
bedrohliche Lachnummer, wieso kann sie nicht Eurostat
einschalten? Dazu sind die doch u.a. da!