Forum


 

Finanzkrise: Spaniens Banken brauchen bis zu 62 Milliarden Euro

dapdJetzt ist es offiziell: Die spanische Finanzbranche benötigt bis zu 62 Milliarden Euro aus dem EU-Rettungsfonds. Das ist das Ergebnis einer Prüfung durch die Beratungsunternehmen Oliver Wyman und Roland Berger. Die Euro-Gruppe hatte bereits erklärt, bis zu 100 Milliarden Euro bereitzustellen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...840277,00.html
  1. #50

    Wohl Tickergläubig?

    [QUOTE=Brennstoff;10411513]Gestern und heute noch liefen Zahlen von 288 Mrd. über die Ticker und jetzt nur noch rund 60 Mrd.? Die Zahlen von gestern waren doch gut fundiert! Hmmh!?
    Irgend etwas stimmt doch da nicht, so sehr ich den Spaniern gönne, das sich die Informationen von gestern nicht bewahrheiten!

    Aber meinetwegen, die nächsten Tage bringen Aufklärung, da bin ich mir ziemlich sicher.

    /QUOTE]

    Tja, das kann vielleicht davon kommen, dass Sie wie viele Medien tickergläubig sind. Da tickert täglich tonnweise Müll den Bildschirm herunter. Das ganze Gequatsche über die Lage der spanischen Banken in der vergangenen Woche war einfach spekulativ. Mit den jetzigen Hausnummern liegen Orientierungsgrößen, die vielleicht noch nach oben, aber auch nach unten korrigiert werden können. Ich bin dafür, dass man den Spaniern die Chance gibt, das Problem zu lösen. Dagegen können nur die DM-Nostalgiker und notorischen Antikapitalisten sein, die hier ja täglich den Untergang des Euro herbeisehen und leider ihr ganzes Leben lang darauf warten müssen.
  2. #51

    Deutschland wird Europameister, aber das hat seinen Preis. Im Viertelfinale gibt es für die Griechen 10 Milliarden € pro deutsches Tor, im Halbfinale für Italien 15 Milliarden € und die Spanier bekommen im Finale satte 20 Milliarden. So kann man die Gelder ganz elegant und unauffällig "ausspielen" und Deutschland bekommt Fußball-Ruhm als Gegenleistung.
  3. #52

    mitesser der krise...

    "Das ist das Ergebnis einer Prüfung durch die Beratungsunternehmen Oliver Wyman und Roland Berger."

    es sind immer die gleichen, die gewinnen...
  4. #53

    .

    Solche "Studien" sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen. Andernfalls könnte man den Fonds sofort deckeln. Dass dies nicht geschieht, heisst, dass die Studie keinen Wert hat. Nach aller Erfahrung sollte es sowieso nicht "bis zu" heissen, sondern "mindestens". Aber diesen Unterschied haben die Finanzdeppen und Politikclowns noch nie verstanden.

    Wieder ein Spiel auf Zeit. Es werden die akuten Symptome behandelt. Die Ursachen werden weiterhin nicht angegangen. Zum Glück wird noch zu meinen Lebzeiten der ganze Skandal aufgerollt werden. Das ist die einzige Hoffnung, die man als aufrechter Bürger noch haben kann.
  5. #54

    Zitat von ferdinand7 Beitrag anzeigen
    Hier geht es um eine Immobilienkrise, die auf die Banken übergegriffen hat.
    Mit anderen Worten:
    Die Bundesregierung, die noch vor einigen Jahren wegen leerer Kassen im Zuge des Subventionsabbaus der eigenen Bevölkerung das Baukindergeld gestrichen hat, bezahlt künftig spanische Banken die sich im Immobilienbereich verzockt haben.

    Sehe ich das so richtig?
  6. #55

    Zitat von f.orenstöpsel Beitrag anzeigen
    Das war mal eine Überschrift aus dem Jahr 2010 als Beruhigungspille für den deutschen Steuerzahler.
    "Griechenlands Regierungschef Giorgos Papandreou will zur Lösung der dramatischen Krise seines Landes kein Geld von den EU- Partnern. "Lassen Sie mich eines absolut klarmachen: Griechenland will keinen Cent von deutschen Steuerzahlern", erklärte Papandreou. "Wir bitten um politische Unterstützung, nicht um finanzielle Hilfe." Zum Schutz der Währungsgemeinschaft vor Spekulanten rief er zu schärferer Regulierung auf."
    Oder Spon Text:
    "Wie schlimm es wirklich ist, ist aber auch nach den Veröffentlichungen unklar. Denn die beiden Gutachten nennen unterschiedliche Zahlen - und recht breite Spannen."
    Hat schon mal einer versucht mit so einer Finanzplanung bei seiner Hausbank seine Träume von der eigenen Immobilie vorzusprechen oder finanzielle Mittel für eine berufliche Unternehmung zubeantragen ?
    Wie sich die Aussagen immer gleichen, man traut es sich selbst und der Öffentlichkeit nicht einzugestehen dass man völlig versagt hat.
    Aber das ergeht doch fast allen Leuten die sich erneut von ihrer Bank weiter Geld erbetteln müssen.
    HR
  7. #56

    Zitat von anomie Beitrag anzeigen
    Die presse schreibt also, benötigt würden 62 mrd. Dann darf man wohl von ca 620 mrd ausgehen.
    Kapitalismus funktioniert weiterhin nicht.
    Kapitalismus funktioniert schon irgendwie, aber wenn Sozialisten sich einmischen und von Kapitalisten vorgeschrieben bekommen, wie sie zu agieren haben, ist das Risiko des Kapitalismus irrelevant,
    da es offenbar kein Risiko mehr geben soll.

    Was für ein Chaos ....
  8. #57

    Wieso

    Zitat von Torfkopp Beitrag anzeigen
    Sie mal froh - ganz zu Beginn stand ja auch einmal GOLDMAN SACHS zur Debatte, um die spanischen Banken zu durchleuchten.....

    Fragen Sie mal die Griechen, was die von dem Verein halten....
    Goldmans Expertise hat den Griechen doch den Euro und damit knapp 7 fette Jahre beschert. Das sie sich jetzt mit unserer Hilfe raushauen lassen ist doch immer noch besser, als sich selber helfen zu muessen....
  9. #58

    Da haetten Sie

    Zitat von ariovist1966 Beitrag anzeigen
    Bei aller Seriosität der Diskussion. Ich bräuchte EUR 20.000,00 um alle meine finanziellen Probleme los zu werden. An meine Regerung muss ich mich nicht wenden, das ist mir klar.

    Aber Hallo Ihr spanischen Banken, leiht mir doch das Geld oder doppelt soviel, dann könnten wir gar halbe-halbe machen. Und Ihr packt´s zum Rest, stört doch keinen.

    Falls Interesse besteht, bitte Kontaktaufnahme.

    Hallo, Santander Bank, .....!
    ... mal besser vor ein paar Jahren ein Haus in Spanien finanzieren sollen. Dann haetten Sie noch etwas obendrauf bekommen und verprassen koennen. Nu ist es zu spaet...
  10. #59

    Schwarze Lämmer

    Zitat von dummerjunge Beitrag anzeigen
    Mit anderen Worten:
    Die Bundesregierung, die noch vor einigen Jahren wegen leerer Kassen im Zuge des Subventionsabbaus der eigenen Bevölkerung das Baukindergeld gestrichen hat, bezahlt künftig spanische Banken die sich im Immobilienbereich verzockt haben.

    Sehe ich das so richtig?
    Im Prinzip ist das so, aber es sind weitgehend auch da die Sparkassen. Nehmen Sie die Bayern LB. Nicht, dass alle privaten Banken eine blütensaubere Weste hätten - mitnichten, aber im Vergleich zu den quasi Staatsbanken sind das weisse Lämmer unter schwarzen Schafen, denn wer reguliert staatliche Banken? Der Staat und da gibt es einen klitzekleinen Interessenkonflikt.


TOP



TOP