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Finanzkrise in Spanien: König Juan Carlos kürzt sein eigenes Gehalt

REUTERSNoble Geste: Der spanische König Juan Carlos will seinen krisengeschüttelten Untertanen mit gutem Beispiel vorangehen - und hat seine eigenen Bezüge gekürzt. Um 7,1 Prozent.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...844901,00.html
  1. #1

    Da fehlt der andere Teil der Wahrheit

    mallorcazeitung.es » 16.07.2012
    Urdangarin: Telefónica verlängert Millionen-Vertrag
    Ungeachtet schwerwiegender Betrugs-Vorwürfe hat der spanische Konzern Telefónica den Vertrag mit dem Königs-Schwiegersohn Iñaki Urdangarin verlängert. Der ehemalige Handball-Star und Gatte von Infantin Cristina arbeitet in Washington als Repräsentant des Unternehmens und erhält für seine Dienste 1,5 Millionen Euro im Jahr. Sollte Urdangarin entlassen werden, hat er Recht auf eine Abfindung in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Urdangarin – dem Herzog von Palma – werden auf Mallorca unter anderem Betrug, Veruntreuung und Geldwäsche während seiner Zeit als Verantwortlicher des angeblich gemeinnützigen "Noos-Instituts" vorgeworfen. Sollte der Schwiegersohn von Juan Carlos auf die Anklagebank kommen, kann Telefónica den Vertrag mit ihm allerdings ungehend auflösen. Dem angeheirateten Adeligen drohen 18 Jahre Haft.
  2. #2

    Die Monarchie in Spanien wurde 1931 abgeschafft.

    Der Knilch, der sich heute als König ausgibt, ist nichts als eine Marionette von Franco's Gnaden. Man könnte also problemlos 100% aller Bezüge einsparen, indem man diese Leute dahin schickt, wo sie hingehören.
  3. #3

    Su majestad el Rey

    Zitat von ed1bce7w Beitrag anzeigen
    Der Knilch, der sich heute als König ausgibt, ist nichts als eine Marionette von Franco's Gnaden. Man könnte also problemlos 100% aller Bezüge einsparen, indem man diese Leute dahin schickt, wo sie hingehören.
    Dieser "Knlich" hat allerdings am "23 F" den Rückfall in alte Franco-Zeiten verhindert, die Demokratie in Spanien gerettet und sich so ebenso eindeutig wie nachhaltig von seinem Ziehvater distanziert.
  4. #4

    vamos

    Wenn jetzt noch der Duce de Alba 7,1% und der Marquez de Murieta 7,1% spendieren, dann kommt da schon ein Sümmchen zusammen! Venceremos comandante!
  5. #5

    Alte Legenden

    Zitat von widower+2 Beitrag anzeigen
    Dieser "Knlich" hat allerdings am "23 F" den Rückfall in alte Franco-Zeiten verhindert, die Demokratie in Spanien gerettet und sich so ebenso eindeutig wie nachhaltig von seinem Ziehvater distanziert.
    Da weiß man heute allerdings ein wenig mehr darüber, als die alte Legendenbildung uns weismachen will. Wer die Demokratie gerettet hat, war wohl der Parlamentspräsident, der auch der vorgehaltenen Waffe nicht gewichen ist. Wie man heute weiß, hatte der Bourbone durchaus Sympathien für die Putschisten.
  6. #6

    Interessante neue Geschichtsschreibung

    Gibt's Sie da auch Quellen zu?
    Zitat von ed1bce7w Beitrag anzeigen
    Da weiß man heute allerdings ein wenig mehr darüber, als die alte Legendenbildung uns weismachen will. Wer die Demokratie gerettet hat, war wohl der Parlamentspräsident, der auch der vorgehaltenen Waffe nicht gewichen ist. Wie man heute weiß, hatte der Bourbone durchaus Sympathien für die Putschisten.
  7. #7

    Auf die Schnelle

    Zitat von Guillermo Emmark Beitrag anzeigen
    Gibt's Sie da auch Quellen zu?
    Diverse. Auf Anhieb ohne größere Recherche fallen mir da zwei ein:

    1. "Resulta que nos salvaron ellos", Kolumne von Arturo Perez-Reverte in Semanal XL, zum Anlaß des Todes von Adolfo Suárez 2006

    2. Spanischer König: Juan Carlos sympathisierte mit Rechtsputschisten - SPIEGEL ONLINE

    Die Tatsache, daß er sich nicht am Putschversuch beteiligt hat, heisst nicht, dass er ein Freund der Demokratie wäre. Niemand hat behauptet, dass er dumm wäre. Außer vielleicht, wenn er grad mal wieder als Repräsentant des WWF auf Elefantenjagd geht... Im Paket mit dem Monarchen kommen übrigens auch solche Gestalten wie die Herzogin von Alba, der Herzog von Palma, und ähnliche Freaks.
  8. #8

    Bisschen gründlicher recherchieren!

    Zitat von ed1bce7w Beitrag anzeigen
    Diverse. Auf Anhieb ohne größere Recherche fallen mir da zwei ein:

    1. "Resulta que nos salvaron ellos", Kolumne von Arturo Perez-Reverte in Semanal XL, zum Anlaß des Todes von Adolfo Suárez 2006
    Da steht nun allerdings das Gegenteil von dem drin, was Sie behaupten. Perez-Reverte urteilt vernichtend über die politische Klasse Spaniens, die sich bei dem Putsch weggeduckt habe. Als Ausnahmen nennt er den Chef der Kommunisten Santiago Carillo, den damaligen Ministerpräsidenten Adolfo Suarez und - den König! "Aquel día, la democracia y la libertad sólo las defendieron una cámara de televisión encendida, los periodistas que cumplieron con su obligación (...) y sobre todo el rey de España, que, por razones que a mí no me corresponde establecer, se negó a encabezar el golpe de Estado que se le ofrecía, ordenó a los militares someterse al orden constitucional y devolvió los tanques a sus cuarteles." (und vor allem der König von Spanien,der, aus von mir nicht zu beurteilenden Gründen, sich weigerte den Staatsstreich anzuführen, was ihm angeboten wurde und der die Militärs anwies sich der verfassungsmässigen Ordnung zu unterwerfen und die panzer in die Kasernen zurückleitete.)XLSemanal revista online de actualidad

    Offensichtlich haben Sie das missverstanden. Und zwar gründlich!

    Zitat von ed1bce7w Beitrag anzeigen
    2. Spanischer König: Juan Carlos sympathisierte mit Rechtsputschisten - SPIEGEL ONLINE

    Die Tatsache, daß er sich nicht am Putschversuch beteiligt hat, heisst nicht, dass er ein Freund der Demokratie wäre.
    Und falls er sich dem deutschen Botschafter Wochen später tatsächlich "milde" über die Putschisten geäussert haben sollte, heisst das schon gar nicht, dass er nicht wesentlich dazu beigetragen hat den Putsch scheitern zu lassen. Schwache Quelle, noch schwächere Schlussfolgerung!


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